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·7 de mayo de 2026
DSC ohne Kniat am Betzenberg: "Es ist eine große Chance für uns"

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Der Klassenerhalt rückt für Arminia Bielefeld in greifbare Nähe. Ein Sieg beim 1. FC Kaiserslautern (Freitag, 18:30 Uhr) könnte unter Umständen schon bewirken, dass die Ostwestfalen ihre Planungssicherheit für ein weiteres Zweitliga-Jahr bekommen. Allerdings muss der DSC dabei ohne Cheftrainer Mitch Kniat antreten, der wegen einer Rotsperre von Co-Trainer Daniel Jara vertreten wird.
Als "geisteskrank" hatte DSC-Coach Mitch Kniat einen Pfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler benannt. Auch Tage danach beteuerte der 40-Jährige, dass er damit lediglich die entsprechende Spielsituation und nicht die Person gemein hatte. "Ich wollte damit keinen persönlich angreifen, es ging lediglich darum, die Situation zu beschreiben. Das Wort ist im Umgangston von Fußballern sehr integriert, trotzdem darf ich es so dann nicht nutzen", zeigte sich Kniat einsichtig. "Ich bin nicht aufgebracht auf den Schiedsrichter zugegangen, wollte ihn auch nicht beleidigen. Trotzdem ist das Wort gefallen und dementsprechend ist es auch mein Fehler."
Ein Fehler, für den Kniat vom DFB-Sportgericht für eine Partie gesperrt wurde. In Kaiserslautern wird daher Co-Trainer Daniel Jara an der Seite stehen, der die Erfahrung schon im vergangenen Jahr bei einem Auswärtsspiel in München gemacht hatte. Bielefeld gewann gegen 1860 mit 3:0. "Die Mannschaft ist gut vorbereitet und die Jungs werden mit Dani einen super Cheftrainer an der Seitenlinie haben. Ich hoffe natürlich, dass wir dasselbe positive Ergebnis einfahren wie damals bei 1860 München", so der DSC-Coach in der Spieltags-Pressekonferenz. "Da hat Dani es ebenfalls gut gemacht. Insgesamt ergänzen wir uns im Trainerteam extrem gut. Wenn der eine den Gedanken im Kopf hat, dann spricht der andere ihn gerade aus. Das ist das, was für mich in Bielefeld einmalig ist."
Den guten Draht zueinander und ein offener Austausch untereinander kann am 33. Spieltag womöglich zum vorzeitigen Klassenerhalt führen. In Kaiserslautern könnte Bielefeld jedenfalls vorlegen, um besonders die Konkurrenten aus Braunschweig, Düsseldorf und Fürth unter Druck zu setzen. Aber die Roten Teufel werden das verhindern wollen. "Es ist relativ schwer, sich auf Kaiserslautern vorzubereiten, weil sie öfter Dinge anpassen. Sie können mannorientiert anlaufen, können aber auch ganz tief stehen, wie bei uns im Hinspiel", so Kniat. "Wir müssen uns auf viele Sachen vorbereiten und trotzdem kann man nicht jede Situation vorhersehen. Aber auch Münster hat anders gegen uns gespielt, als erwartet. Dann muss auch ein anderer Plan von uns greifen."
Zuletzt funktionierte das recht gut, sodass sich Bielefeld mit neun Punkten aus sieben Spielen in eine Ausgangssituation spielen konnte, die nun zum Klassenerhalt führen könnte. Am Betzenberg hat die Arminia die Karten in der eigenen Hand. "Es ist ein sehr wichtiges Spiel und eine große Chance für uns. Wir freuen uns, dass sehr viele von uns mitreisen, es ist ein Hexenkessel. Diese Unterstützung werden wir auch brauchen", so Kniat. "Vor dieser Kulisse müssen wir die Zweikämpfe sofort annehmen, versuchen das Spiel zu kontrollieren. Dann bin ich mir sicher, dass es ein ganz interessantes Spiel wird." Und je besser die Bielefelder den Lautrern ihre Stärken nehmen, umso höher seien die Chancen auf einen Erfolg. Und auf den Klassenerhalt.







































