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·25 de enero de 2026
Edin Dzeko: Rekord-Tor bei Schalke-Debüt zeigt sofort seinen Wert in der 2. Liga

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Der 39-Jährige trifft bei seinem Schalke-Debüt gegen Kaiserslautern und löst Helmut Hallers Rekord von 1979 ab. Schalke erkämpft ein 2:2.
Edin Dzeko ist 39 Jahre alt, hat in seiner Karriere für Manchester City, die Roma und Inter Mailand gespielt, Meisterschaften gewonnen und in der Champions League getroffen. Und jetzt steht er in Gelsenkirchen auf dem Rasen der Veltins-Arena, wird in der 87. Minute eingewechselt und trifft zum 1:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Ein Tor, das mehr ist als nur ein Anschlusstreffer in einem Zweitligaspiel. Mit 39 Jahren und 314 Tagen ist der Bosnier nun der älteste Torschütze in der Geschichte der 2. Bundesliga. Er löst damit Helmut Haller ab, den Vize-Weltmeister von 1966, der 1979 für den FC Augsburg in der damaligen 2. Bundesliga Süd traf. Haller war damals 39 Jahre und 219 Tage alt. Fast ein halbes Jahrhundert später schreibt Dzeko diese Geschichte fort. Man kann das als nette Randnotiz abtun. Man kann aber auch genauer hinschauen und erkennen, was dieser Transfer über den aktuellen Zustand von Schalke 04 aussagt. Der Klub, der vor wenigen Jahren noch in der Champions League spielte, holt sich einen 39-Jährigen, um den Aufstieg in die Bundesliga zu sichern. Das ist kein Zeichen von Größenwahn, sondern von Pragmatismus. Schalke braucht Erfahrung, Mentalität und jemanden, der in entscheidenden Momenten nicht nervös wird. Dzeko liefert genau das. Das 2:2 gegen Kaiserslautern war ein Spiel, das Schalke eigentlich verloren hatte. 0:2 nach 84 Minuten, die Fans bereits resigniert. Dann kommt Dzeko, trifft drei Minuten später, und plötzlich glaubt die Mannschaft wieder an sich. Kenan Karaman macht in der 90. Minute den Ausgleich. "Es fühlt sich fast wie ein Sieg an", sagte Dzeko hinterher. Er hat recht. Schalke steht weiterhin an der Tabellenspitze, drei Punkte vor dem SC Paderborn auf dem Relegationsplatz. Der Vorsprung ist komfortabel, aber nicht beruhigend. Die Konkurrenz schläft nicht, und die Rückrunde wird zeigen, ob diese Mannschaft die Nerven hat, den Aufstieg tatsächlich zu schaffen. Dzeko kann dabei helfen. Nicht als Dauerlösung, nicht als Stammspieler über 90 Minuten. Aber als jemand, der von der Bank kommt und Spiele dreht. Als jemand, der weiß, wie man mit Druck umgeht. Als jemand, der mit 39 Jahren immer noch den Instinkt hat, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Die Frage ist nicht, ob Dzeko noch gut genug für die 2. Bundesliga ist. Das hat er beantwortet. Die Frage ist, ob Schalke gut genug ist, um diese Chance zu nutzen. Der Rekord gehört jetzt Dzeko. Der Aufstieg muss sich Schalke noch verdienen.









































