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·22 de marzo de 2026

EHF Champions League: BVB unterliegt FTC im Playoff-Hinspiel

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Personal: Neben den Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fehlten am Sonntag gegen Budapest zwei absolute Leistungsträgerinnen mit Alieke van Maurik und Torfrau Sarah Wachter. Die Niederländerin van Maurik war im Pokal-Finale mit dem Kopf aufgeschlagen und hatte mit Verdacht auf Gehirnerschütterung bereits am Mittwoch in Göppingen pausiert. Sarah Wachter fiel wie schon am Mittwoch gegen Göppingen mit Leistenproblemen aus. Neben Melinda Szikora, die lange Jahre für den FTC Budapest auflief, stand so Teodora Roncevic im Kader.

Spielverlauf: Bereits zweimal waren die Dortmunderinnen in der Champions League auf Budapest getroffen. Im September 2021 gab es ein 25:25 und ein 21:23 im Rückspiel in Ungarn. Anschließend scheiterte der BVB in den Play-offs an Metz Handball. Alina Grijseels und Dana Bleckmann waren vor fünf Jahren schon dabei.


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Schnell wurde klar: Leichte Fehler im Angriff würde der FTC sofort durch extremes Tempospiel bestrafen. Dennoch hieß es nach knapp zehn Minuten 4:4 durch Tore von Egeling (2), Kamp Nielsen und Nestaker. Der BVB kämpfte sich durch eine starke Defensive ins Spiel. Ein couragierter Auftritt des BVB und dessen starken Außen Egeling und Vollebregt. Beim FTC war die Russin Daria Dmitrieva Dreh- und Angelpunkt und Haupttorschützin. Nach 20 Minuten war der BVB noch immer auf Augenhöhe, als Dana Bleckmann zum 9:9 ausglich. In den letzten sieben Minuten vor der Pause verspielte der BVB diese komfortable Position. Durch einen Drei-Tore-Lauf zog FTC auf 12:9 (26.) davon. „Ihr müsst ein bisschen cleverer sein“, gab Alina Grijseels ihren Mitspielerin in der Auszeit (26.) mit auf den Weg. In die Pause ging es beim Stand von 10:13, nachdem Deborah Lassource Sekunden zuvor einen Siebenmeter über das Tor geworfen hatte.

Im zweiten Durchgang fiel der BVB zunächst auf 15:19 zurück, ehe Lara Egeling  und Kelly Vollebregt durch zwei schnelle Tore auf 18:20 verkürzten. Kurz zuvor gab‘s eine Schrecksekunde, als Alina Grijseels nach einem unbeabsichtigten Schlag ins Gesicht zu Boden ging und auf dem Feld behandelt werden musste. Doch auch davon ließ sich der BVB nicht aufhalten, Schwarzgelb war wieder drin im Spiel, als die sensationell starke Egeling vor den Augen von Bundestrainer Gaugisch zum 19:21 traf. Der BVB hatte einen Lauf und glich eine Viertelstunde vor Ende des Spiels durch Kelly Vollebregt aus (21:21).

Die Crunchtime begann mit einem Siebenmeter der überragenden Petra Simon zum 24:21 (50.) für FTC. Henk Groener versuchte alles, ließ Sieben gegen Sechs spielen und nahm Torfrau Szikora bei eigenem Angriff vom Feld. Es nützte nichts, zumal FTC-Torfrau Laura Glauser einen starken Tag erwischt hatte. Budapest spielte die Partie routiniert runter und gewann schließlich mit 31:25 – vielleicht um zwei, drei Tore zu hoch.

Stimmen: Henk Groener: „Bis zur 50. Minute lief es richtig gut, über weite Strecke haben wir hervorragend mitgehalten gegen Budapest, das klar favorisiert war und zuletzt gegen Györi noch Unentschieden gespielt hatte. Wir haben vorne und hinten recht gut gespielt, vielleicht zu wenig aus der Distanz herausgeholt. FTC-Torfrau Laura Glauser hatte einen tollen Auftritt mit einer starken Quote von über 40 Prozent.

Alina Grijseels:  „Wir waren nicht clever genug, haben in den letzten zehn Minuten zu viele leichte Fehler gemacht, hatten zu viele technische Fehler gegen ein Weltklasse-Team wie FTC. Jetzt wollen wir nächste Woche in Budapest versuchen, mit einer ähnlich starken Abwehrleistung anzutreten. Mal sehen, was möglich ist.“

Ausblick: Fast eine Woche lang hat der BVB jetzt Zeit, um sich zu regenerieren nach den herausfordernden vergangenen zwei Monaten mit der Dreifach-Belastung Bundesliga, DHB-Pokal und Champions League. Am Samstag, 28. März, kommt es um 16 Uhr in der ERD Arena in Budapest zum Rückspiel. Die nächste Partie in der Alsco Bundesliga Handball Frauen steht am 1. April mit dem Heimspiel gegen den VfL Oldenburg auf dem Programm.

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