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·9 de febrero de 2026

„Ein absoluter Führungsspieler“: BVB-U19-Coach Hirschnagl zu Reggiani-Debüt

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Diesen Tag wird sich Luca Reggiani in seinem Kalender rot anstreichen. Am 7. Februar 2026 feierte der 18 Jahre junge Innenverteidiger beim 2:1-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg sein Profi-Debüt. Die Personalnot des BVB machte es möglich.

Seine Füße hochlegen durfte der Italiener am vergangenen Wochenende aber deswegen noch lange nicht. Am Folgetag stellte ihn Dortmunds U19-Coach Felix Hirschnagl (41) beim Duell in der A-Junioren-Nachwuchsliga gegen Holstein Kiel in seine Startelf. Den dramatischen 3:2-Erfolg, der erst in der fünften Minute der Nachspielzeit gelang, erlebte Reggiani die volle Spielzeit auf dem Platz des Fußballparks Hohenbuschei.


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„Luca macht es von Woche zu Woche und von Spiel zu Spiel einfach überragend“, schwärmt Hirschnagl laut Reviersport von den Leistungen des Erstligadebütanten. Auch gegen Kiel lieferte der Youngster eine starke Vorstellung ab, überzeugte mit seiner Abgeklärtheit.

Den Start in die neue Spielzeit versäumte Reggiani noch aufgrund einer Knieverletzung. Erst Mitte September kehrte er auf den Rasen zurück. Seitdem absolvierte er wettbewerbsübergreifend 15 Einsätze mit jeweils einem Treffer und einer Torvorlage.

„Lernen, damit umzugehen“

„Durch seine Verletzung zu Beginn der Saison hatte er einen relativ schwierigen Start“, erinnert Hirschnagl an die wochenlange Durststrecke des 36-maligen Junioren-Nationalspielers Italiens. Doch die Zeit des Leidens ist vorüber. „Mittlerweile ist er aber ein absoluter Führungsspieler bei uns. Dass er seine ersten Erfahrungen im Profibereich auf dem Platz sammeln darf, ist einfach super. Er hat es sich aufgrund seiner Einstellung und seiner Arbeit verdient“, freut sich der Coach der Dortmunder U19.

Abheben werde sein Schützling nicht, ist Hirschnagl überzeugt. „Ich denke, das wird ihn auf jeden Fall pushen und er bekommt das auch sortiert“, betont der Fußballlehrer und führt ergänzend aus: „Das Entscheidende ist, dass die Jungs lernen, dass es sein kann, am Wochenende nicht im Kader zu sein oder in der zweiten Mannschaft zu spielen, wenn man Profi wird. Oder genauso Minuten in der U23 zu sammeln und danach wieder in der U19 ranzumüssen. Sie müssen lernen, damit umzugehen, denn das wird die Jungs in Zukunft erwarten, wenn sie keine unangefochtenen Stammspieler sind.“

Auch Reggiani könnte künftig zwischen Bundesligakader und U19-Team wechseln. „Genau das Thema wird in der Anfangsphase seiner Karriere bestimmt nochmal aufgehen bei ihm“, sagt Hirschnagl. „Deswegen ist da das Entscheidende, sich selber gut zu managen und immer den Fokus auf den jetzigen Moment legen zu können.“

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