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·15 de enero de 2026
Ein guter Auftritt des 1. FC Köln reicht gegen pure Qualität nicht

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Tim Vrastil
15 Januar, 2026
In der vergangenen Woche noch im Krisenmodus, nun eine sehr positive Erkenntnis: Der 1. FC Köln kann gegen Bayern München am Mittwochabend lange mithalten. Zu Punkten reichte es dennoch nicht.

Serge Gnabry trifft sensationell gegen den FC (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)
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Die Enttäuschung war den Kölner Profis in den Gesichtern anzusehen, als sie am späten Mittwochabend Richtung Südkurve schritten. Für den 1. FC Köln endete die Bundesliga-Hinrunde mit dem 1:3 gegen den FC Bayern München zwar mit einer Niederlage, dennoch gab es auch einiges Positives aus dem Spiel mitzunehmen. Trotz des mittlerweile achten sieglosen Bundesligaspiels in Serie war der Rekordmeister für die Kölner an diesem Abend kein unschlagbares Team. Vor allem in Halbzeit eins zeigten die Geißböcke, dass man mit einer kompakten Defensive und einer guten Staffelung auch gegen den Tabellenführer mithalten kann. „Ich glaube, dass wir das Spiel sehr lange offen gehalten haben, dass wir unsere Chancen hatten, dass wir Umschalter gut ausgespielt haben“, bescheinigte auch FC-Keeper Marvin Schwäbe seinen Vorderleuten nach Abpfiff eine gute Leistung.
Die Geißböcke agierten defensiv von Beginn an kompakt mit einer Fünferkette, standen vor allem in den ersten 30 Minuten sehr gut gestaffelt und organisiert. Die Münchner fanden so nur selten einen Weg in die Tiefe und konnten nie wirklich ihr gewohntes Offensivspiel aufziehen. Auch dem Star-Trio um Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz gelang gegen die über weite Strecken mehr als stabile Defensive der Gastgeber kein Tor. Am Ende war vor allem die Qualität des FCB der Faktor, der den Ausschlag gab. Möglicherweise wäre gegen die Münchner sogar offensiv auch noch mehr drin gewesen, als nur der Treffer zur 1:0-Führung. „Wir hatten die ein oder andere Situation, die hätten wir klarer sein können, um einfach ein bisschen zwingender vor dem Tor zu sein“, sagte Schwäbe. So bei Said El Malas frühem Versuch oder Jakub Kaminskis Alleingang.
Insgesamt habe man gegen den Bundesliga-Rekordmeister dennoch „sehr, sehr gut verteidigt“. Der Rekordmeister, der mit dem Sieg die beste Bundesliga-Hinrunde aller Zeiten hingelegt hat. „Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen. Am Ende ist es einfach die Qualität der Bayern – mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz“, erklärte Jakub Kaminski anerkennend. Vergaß dabei aber Serge Gnabry, der mit einem Zaubermoment die Führung von Linton Maina ausglich. Trotz der Niederlage attestierte FC-Trainer Lukas Kwasniok seiner Mannschaft eine „große Laufbereitschaft. Aber die Bayern haben das Spiel mit ihrer individuellen Qualität entschieden.“ Dennoch dürfte der Trainer mit den Leistungen seiner Akteure zufrieden gewesen sein. Zumal mit Linton Maina und Cenk Özkacar Spieler auffielen, die zuletzt eher außen vor waren.
Rückblickend war sein Team auch gegen die anderen Schwergewichte „der Liga häufig nah dran. Das bestärkt die Überzeugung in uns selbst.“ In der Tat sahen die Kölner gegen viele Mannschaften aus den Top 6 der Tabelle gut aus. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten Borussia Dortmund verlor man beispielsweise nur unglücklich mit 0:1, auch gegen den derzeitigen Tabellenvierten aus Stuttgart war die knappe 1:2-Niederlage nicht unbedingt verdient. Mit dem Auftritt gegen die aktuell neben dem FC Arsenal wohl formstärkste Mannschaft Europas können Trainer, Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln in jedem Fall mehr als zufrieden sein. Zumindest ist der FC Bayern sicher nicht der Gegner, bei dem drei Punkte fest eingeplant sind. Dennoch müssen in den kommenden Spielen nun auch wieder Siege eingefahren werden. Denn trotz der guten Leistung gab es beim 1:3 am Ende eben keine Zähler.









































