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·3 de mayo de 2026
Ekstase in Hull: Acun Ilicali weint nach Playoff-Einzug vor Glück – „Hull City ist letztlich eine türkische Mannschaft“

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Die reguläre Saison der englischen Sky Bet EFL Championship ist mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. In einem hochdramatischen Finale am 46. Spieltag sicherte sich Hull City durch einen 2:1-Sieg gegen Norwich City den sechsten Tabellenplatz und damit das begehrte Ticket für die Aufstiegs-Playoffs. Während Coventry City als souveräner Meister feststeht und Ipswich Town durch einen Heimsieg gegen die Queens Park Rangers den direkten Durchmarsch in die Premier League perfekt machte, richten sich nun alle Augen auf den Klub des türkischen Medienmoguls Acun Ilicali. Die „Tigers“ erreichten 73 Punkte und stehen nun vor dem entscheidenden Halbfinale gegen Millwall, den Tabellendritten. Sollte Hull City die kommenden Aufgaben meistern, winkt die Rückkehr in das englische Oberhaus nach der Saison 2016/17.
Das Spiel gegen Norwich City entwickelte sich zunächst zu einer Zitterpartie. In der 28. Minute brachte Mohamed Toure die Gäste in Führung und schockte das Publikum. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später glich Oliver McBurnie per Elfmeter zum 1:1 aus. In der 67. Minute krönte McBurnie seine Leistung mit seinem zweiten Treffer zum 2:1-Endstand. Für den Angreifer war es der Höhepunkt einer starken Spielzeit, in der er in 39 Einsätzen insgesamt 18 Tore und acht Assists beisteuerte. Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme: Vereinspräsident Acun Ilicali konnte seine Tränen vor Glück nicht mehr zurückhalten, als der Einzug in die Playoffs offiziell besiegelt war.
In emotionalen Erklärungen gegenüber A Spor ließ Acun Ilicali tief in seine Gefühlswelt blicken. „Wir haben in den letzten Wochen gegen sehr schwierige Gegner gespielt und hatten große Angst, dass wir es nicht schaffen. Experten behaupteten zu Saisonbeginn, wir würden Platz 23 belegen, aber ich wusste, dass die Mannschaft gut war“, so der Präsident stolz. Besonders hob er die Verbundenheit zur Heimat hervor: „Wir haben viel Unterstützung aus der Türkei erhalten. Es macht mich glücklich, dass unsere Landsleute uns folgen. Hull City ist letztlich eine türkische Mannschaft und vielleicht steigen wir in die Premier League auf.“ Ilicali, der den Verein 2022 übernahm, sieht den Erfolg als Resultat harter Arbeit und maximaler Konzentration, nachdem er seine Aufgaben bei Fenerbahce beendet hatte.
Ein wesentlicher Faktor für den Aufschwung ist laut Ilicali der technische Direktor Sergej Jakirovic. Der Trainer, der zuvor bei Zecorner Kayserispor beeindruckte, habe dem Team neuen Geist eingehaucht. „Sergej Jakirovic hat diesem Team wirklich eine Seele gegeben. Er hat Spieler entwickelt, die andere Trainer nicht nutzten, und sie in die erste Elf geführt. Er ist unser wichtigster Erfolgslehrer“, schwärmte der Vereinsbesitzer. Auch für seinen Doppelpacker Oliver McBurnie fand er markige Worte und verglich ihn mit dem Niveau der türkischen Trendyol Süper Lig. „Oli McBurnie ist ein schrecklich guter Vollstrecker. Ich glaube nicht, dass er in der Türkei weniger als 20 bis 25 Tore schießen würde. Er spielt mit seiner Seele und ist ein echter Premier League-Stürmer.“ Nun wartet mit dem Londoner Klub FC Millwall die nächste Hürde auf dem Weg zum großen Traum.







































