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·7 de junio de 2026
Emotionale Kabinen-Einblicke vor dem WM-Start: Zeki Celik erfüllt sich Kindheitstraum und Ozan Kabak schickt eine furchtlose Warnung an die Weltelite

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Nach dem hart erarbeiteten 2:1-Erfolg im finalen Testspiel gegen Venezuela im Inter Miami FC Chase-Stadion herrscht im Lager der türkischen Nationalmannschaft eine Mischung aus Stolz und analytischer Konzentration. Die Vorbereitungen auf die anstehende FIFA-Weltmeisterschaft laufen auf Hochtouren, und die Akteure nutzten die Medienrunde in den USA für tiefgründige Einblicke in das Innenleben des Kaders. In den exklusiven Gesprächen mit den Pressevertretern wurde deutlich, dass der errungene Sieg zwar für eine hervorragende Moral sorgt, die Mannschaft jedoch professionell genug ist, um die offenbarten spielerischen Defizite schonungslos aufzuarbeiten, um pünktlich zum Turnierstart die absolute Höchstform abzurufen.
Für den Defensivakteur Zeki Celik stand die Begegnung unter einem ganz besonderen Stern, da er die Mannschaft erstmals als Spielführer auf den Rasen führen durfte. Der sichtlich bewegte Profi sprach in der Mixed Zone offen über seine Gefühlswelt und hielt mit seinen Emotionen nicht hinterm Berg: „Das war ein Moment, von dem ich seit meiner Kindheit geträumt habe. Heute habe ich die Kapitänsbinde getragen, ich bin sehr glücklich. Ich habe einen meiner Träume verwirklicht. Es war ein schöner Moment für mich.“ Der 29-jährige Fußballer, der im Verlauf des Spiels dem gegnerischen Gehäuse sehr nahekam, aber den krönenden Abschluss verpasste, blickte bereits voller Vorfreude voraus und fügte schmunzelnd hinzu: „Hoffentlich schieße ich bei der Weltmeisterschaft ein Tor.“ Bezüglich des sportlichen Verlaufs des Tests zog er ein sehr nüchternes und reflektiertes Fazit: „Unser Gegner war eine gute und hart spielende Mannschaft. Es war heiß, die Platzbedingungen waren nicht so, wie wir sie uns gewünscht hätten, aber das galt letztlich auch für den Gegner. Wir haben Schwächen. Es war gut, diese in diesem Spiel zu sehen. Wir werden unsere Schwächen erkennen, sie gut analysieren und uns als Mannschaft bestmöglich auf die Weltmeisterschaft vorbereiten.“
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Angesprochen auf die legendären Helden der Weltmeisterschaft 2002, als er selbst gerade einmal vier oder fünf Jahre alt war, gab der Verteidiger zu verstehen, dass er sich naturgemäß nicht mehr so genau daran erinnern könne, man sich später im Team aber immer die Zusammenfassungen angesehen habe, weil sie der Nation viele schöne Momente beschert haben. Das Ziel der jetzigen Generation ist laut dem Rechtsverteidiger von der AS Rom jedoch klar definiert: „Hoffentlich können wir ebenso große Erfolge erzielen wie sie. Wir werden versuchen, die Gruppenphase bestmöglich zu meistern. Das ist unser Ziel. Wir sind zu 100 Prozent bereit.“ Die extremen Temperaturen in den Vereinigten Staaten wurden vom frischgebackenen Kapitän ebenfalls resolut kommentiert. Er erklärte den Reportern, dass die Trainingseinheiten der Auswahl ohnehin abends stattfinden und es vor Ort eben sehr heiß sei. Celik stellte klar: „Dort wird es auch heiß sein. Das ist überhaupt kein Problem. Wir müssen sich daran gewöhnen und unsere beste Leistung zeigen.“
Die extremen Temperaturen in den Vereinigten Staaten wurden vom frischgebackenen Kapitän resolut heruntergespielt. Bezüglich der drückenden Hitze gab Zeki Celik zudem an, dass die Trainingseinheiten der Auswahl ohnehin gezielt in die Abendstunden verlegt wurden. Da es in Florida heiß sei und die Bedingungen am kommenden Spielort identisch ausfallen werden, stelle dies für die Profis überhaupt kein Problem dar. Die Mannschaft müsse sich schlichtweg an die äußeren Gegebenheiten gewöhnen, um auf dem Platz die bestmögliche Leistung abzurufen. Bezüglich des sportlichen Verlaufs des Tests fügte er hinzu: „Unser Gegner war eine gute und hart spielende Mannschaft. Es war heiß, die Platzbedingungen waren nicht so, wie wir sie uns gewünscht hätten, aber das galt letztlich auch für den Gegner. Wir haben Schwächen. Es war gut, diese in diesem Spiel zu sehen. Wir werden unsere Schwächen erkennen, sie gut analysieren und uns als Mannschaft bestmöglich auf die Weltmeisterschaft vorbereiten.“

Foto: IHA
Auch sein Abwehrkollege Ozan Kabak unterstrich im Gespräch mit den Medienvertretern die enorme Bedeutung des Sieges im letzten Härtetest vor dem Turnierbeginn. Der robuste Innenverteidiger analysierte die Leistung sachlich und verfiel trotz des Erfolges nicht in Euphorie: „Es war der letzte Test vor der Weltmeisterschaft, der Sieg war sehr wichtig. Wir haben vielleicht nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber letztendlich war es ein Vorbereitungsspiel. Wir werden unsere Schwächen erkennen und analysieren und für das WM-Spiel bereit sein.“ Für das eigentliche Turnier versprach der Defensivspieler, der im Vereinstakt für seinen Klub um jeden Meter kämpft, eine völlig veränderte Herangehensweise. Er betonte energisch: „Wir sind definitiv bereit. Vorbereitungsspiele sind natürlich nicht wie Turnierspiele. Die Turnierspiele werden ganz anders verlaufen.“ Besonders die Auftaktpartie habe für den weiteren Verlauf des Turniers eine fundamentale Bedeutung, da es wichtig sei, nicht zu verlieren, weil die drei Punkte extrem wichtig sind. Er hoffe auf ein schönes Spiel und fügte hinzu, dass im internen Kreis weiterhin alles sehr gut laufe.
Zum Abschluss der Medienrunde bezog der Defensivspieler Stellung zu den aktuellen Kommentaren aus dem Ausland, in denen die rot-weiße Auswahl im Vorfeld des Turniers des Öfteren unterschätzt wird. Für diese Einschätzungen der internationalen Experten zeigte der Profi zwar ein gewisses Verständnis, verband dies jedoch mit einer unmissverständlichen Kampfansage an die Konkurrenz. Wie aus den offiziellen Statistiken hervorgeht, resultiert die mangelnde Aufmerksamkeit schlicht aus der Tatsache, dass die Nation seit mittlerweile 24 Jahren nicht mehr an einer Endrunde teilgenommen hat. Ozan Kabak schloss seine Ausführungen mit einer klaren Ansage: „Wir nehmen seit 24 Jahren nicht mehr teil, vielleicht werden wir deshalb übersehen. Aber jeder ist sich unserer Qualität bewusst. Ich hoffe, wir erleben ein sehr schönes Turnier.“
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