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·5 de agosto de 2026
Ende warnt vor zu viel Euphorie: "Die Partie nicht zu hoch hängen"

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Am Freitag startet die 3. Liga mit einem Traditionsduell in die neue Saison. Allzu große Bedeutung misst Fortuna-Trainer Alexander Ende der Partie gegen den SV Waldhof Mannheim allerdings nicht bei – schließlich sei die Spielzeit ein Marathon und kein Sprint.
Mehr als 31 Jahre ist es her, dass sich Fortuna Düsseldorf und der SV Waldhof Mannheim zuletzt in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Damals trennten sich beide Teams am 30. Spieltag der Saison 1994/95 in der 2. Bundesliga mit 1:1. Am Freitag kommt es nun zum Wiedersehen – und das direkt zum Eröffnungsspiel der neuen Drittliga-Saison. Beide Vereine gehen mit ambitionierten Zielen in die Spielzeit. Fortuna Düsseldorf will möglichst schnell in die 2. Bundesliga zurückkehren.
Ein Sieg zum Auftakt könnte daher ein erstes Ausrufezeichen setzen. Für Cheftrainer Alexander Ende ist das jedoch nur von begrenzter Bedeutung, wie er auf dem Mediengespräch vor der Partie betonte: "Jede Mannschaft in dieser Liga will einen guten ersten Schritt machen. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingt, weil wir eine gute Gemeinschaft haben. Aber unter dem Strich ist es eben nur ein Schritt von vielen." Deshalb dürfe man "die Partie nicht zu hoch hängen – das wird Mannheim sicherlich genauso sehen".
Auf den Waldhof hat sich die Fortuna intensiv vorbereitet. Ende sieht beim Gegner, der mit einem neuen Trainer in die Saison startet, zwei unterschiedliche Gesichter: "Sie pressen zum einen mannorientiert sehr hoch, können sich aber auch in einem kompakten 5-3-2 tief zurückziehen." Genau deshalb habe man die Testspielgegner in der Vorbereitung bewusst ausgewählt. "So konnten wir beide Facetten gut abdecken." Entscheidend werde es deshalb sein, im Carl-Benz-Stadion flexibel auf die unterschiedlichen Spielsituationen reagieren zu können.
Bereits vor dem Anpfiff steht fest, dass Düsseldorf auf Kapitän Jorrit Hendrix verzichten muss. Der 31-Jährige ist nach seiner Roten Karte im letzten Saisonspiel für Preußen Münster gegen die SV Elversberg noch gesperrt. "Natürlich tut das weh, wenn dein Kapitän nicht mitmachen darf", sagte Ende. Dennoch wird Hendrix die Mannschaft nach Mannheim begleiten. "Es gab einen Grund, warum ich ihn zum Kapitän gemacht habe. Er hilft uns nicht nur auf dem Platz, sondern gibt den jungen Spielern Feedback, schiebt Extraschichten und unterstützt Neuzugänge sogar bei der Wohnungssuche."
Verzichten muss die Fortuna außerdem auf Hamza Anhari und Elias Egouli. Anhari befindet sich laut Ende "auf einem guten Weg der Besserung". Egouli musste im Testspiel gegen Hannover 96 mit leichten Problemen ausgewechselt werden. Für Freitag kommt die Partie zwar noch zu früh, zeitnah soll er aber wieder zur Verfügung stehen. Mit Philipp Förster und Marcel Benger stehen zwei Neuzugänge im Kader, die erst seit Kurzem in Düsseldorf sind. Zwar seien beide spielfähig, aber nicht über die gesamten 90 Minuten. Ansonsten hatte zuletzt nur hinter Felix Meiser noch ein Fragezeichen gestanden. "Wenn nichts mehr passiert, wird er mitfahren", erklärte Ende.
Dass Düsseldorf die Vorbereitung nahezu ohne größere Verletzungssorgen überstanden hat, ist für Ende kein Zufall. "Wir haben bei der Kaderplanung auch großen Wert auf Verfügbarkeit gelegt", erklärte der Trainer. Dabei erinnerte er sich an seine Anfangszeit bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga: "Damals hatten wir nach vier oder fünf Wochen schon zehn oder zwölf Ausfälle. Das war Wahnsinn und irgendwann auch nicht mehr zu kompensieren." Entsprechend habe der Verein nicht nur bei der Zusammenstellung des Kaders, sondern auch in anderen Bereichen einen Fokus gesetzt – etwa in der Physiotherapie, Athletik oder Ernährung.







































