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·27 de julio de 2026
England testet Keeper-Regel: Unterzahl bei taktischer Auszeit

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·27 de julio de 2026

Behandlungspausen für Torhüter werden immer wieder als taktische Auszeit genutzt - nun geht der englische Fußball mit einer kuriosen Regel dagegen vor.
Im Kampf gegen "taktische Auszeiten" und nur zum Schein behandelte Torhüter will der englische Fußball offenbar eine kreativen Regel testen. Die Idee: Betritt medizinisches Personal zur Behandlung eines Schlussmanns den Platz, hat der Trainer zehn Sekunden Zeit, einen Spieler zu benennen. Dieser muss das Feld für eine Minute verlassen.
Die neue Regel, auf die sich laut der BBC unter anderem die ersten fünf Männer-Ligen und die Women's Super League geeinigt haben, befindet sich derzeit noch im Wartestand. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) müssen den Vorschlag noch bestätigen. Stimmt das Gremium zu, könnte die neue Regel bereits am kommenden Wochenende im englischen Carabao Cup Premiere feiern.
Viele Trainer hatten in der Vergangenheit Behandlungspausen von Torhütern genutzt, um mit den Feldspielern eine Teambesprechung abzuhalten. Laut dem Bericht soll das auch künftig nicht verboten sein. Die Hoffnung bestehe aber, dass die Aussicht, eine Minute lang in Unterzahl zu agieren, als Abschreckung dient - auch weil Schlüsselspieler betroffen sein könnten. Denn sofern der Teammanager nicht innerhalb von zehn Sekunden einen Feldspieler bestimme, müsse automatisch der Kapitän vom Feld.
Ein Beispiel des bisherigen taktischen Kniffs hatte im vergangenen November Manchester City geliefert: Torhüter Gianluigi Donnarumma ließ sich im Ligaspiel gegen Leeds United bei einem 0:2-Rückstand behandeln. Teammanager Pep Guardiola nutzte die Zeit für eine Besprechung, City gewann 3:2. "Jeder weiß, warum er zu Boden gegangen ist", hatte der deutsche Teammanager Daniel Farke von Leeds hinterher der BBC gesagt und gefordert: "Es ist die Aufgabe der Verantwortlichen, eine Lösung zu finden."


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