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·24 de junio de 2026

Er stürmt für DFB-Gegner Ecuador: HSV war an WM-Star dran!

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Für die deutsche Nationalmannschaft geht es am Donnerstagabend nur noch um die goldene Ananas. Der Gruppensieg ist den Schützlingen von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht mehr zu nehmen.

Ganz anders sieht das beim DFB-Gegner aus Ecuador aus: Die Südamerikaner gehören bislang zu den größten Enttäuschungen dieser WM. Nach einer Niederlage gegen die Elfenbeinküste und einem 0:0 gegen Außenseiter Curaçao braucht „La Tri“ gegen Deutschland zwingend einen Sieg. Andernfalls ist der Traum von der K.o.-Runde ausgeträumt.


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Um dem viermaligen Weltmeister gefährlich werden zu können, bedarf es jedoch einer klaren Leistungssteigerung in der Offensive. Ecuador wartet noch immer auf das erste WM-Tor und präsentierte sich insbesondere gegen Curaçao erschreckend harmlos.

Für ein Ende dieser Durstrecke soll unter anderem John Yeboah sorgen. Der 26-Jährige steht beim Serie-A-Aufsteiger FC Venedig unter Vertrag. Mit zehn Toren und zehn Vorlagen kann er auf eine außerordentlich erfolgreiche Saison zurückblicken. Der eine oder andere internationale Scout dürfte in den vergangenen Monaten also Notiz vom Flügelstürmer genommen haben.

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Foto: IMAGO

Im Poker um Yeboah: Wolfsburg stach den HSV aus!

Ein absoluter Großteil der deutschen Fußballfans wird beim Namen Yeboah hingegen an den Ghanaer Anthony Yeboah denken. Der Angreifer ging zwischen 1997 und 2001 für den HSV auf Torejagd und erfreut sich im weiten Rund des Volksparkstadions noch immer einer großen Popularität.

Weitaus weniger bekannt: Auch sein ecuadorianischer Namensvetter hat eine Verbindung zu Hamburg. So wurde John Yeboah am 23. Juni 2000 in der Hansestadt geboren. Seine ersten fußballerischen Schritte ging er beim SV Rönneburg, ehe er sich dem FC Türkiye Wilhelmsburg anschloss. Dort machte Yeboah mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und dominierte seine gleichaltrigen Gegenspieler nach Strich und Faden.

Dogan Inam, zum damaligen Zeitpunkt Trainer und Präsident des Stadtteilvereins, erklärte gegenüber dem Hamburger Abendblatt kürzlich, dass sich auch der HSV um den Teenager bemüht habe. 2015 entschied sich Yeboah jedoch für einen Transfer zum VfL Wolfsburg.

In der Autostadt blieb der ganz große Durchbruch zunächst aus. Der vielseitig einsetzbare Offensivspieler versuchte es darauf hin in den Niederlanden. Zwischenzeitlich wurde er sogar an den MSV Duisburg verliehen, es folgten zwei Stationen in der polnischen Ekstraklasa. So richtig Klick machte es aber erst in Venedig. Dank einer herausragenden Spielzeit sprang Yeboah noch auf den WM-Zug auf. Beim Turnier in Nordamerika angekommen, will er seiner alten Heimat Deutschland nun zeigen, wie gut er sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Besser gesagt: Er muss. Denn eine andere Chance auf das Weiterkommen hat Ecuador nicht.

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