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·29 de julio de 2026

Erst Haaland, jetzt der HSV: Tangviks Arme „tun immer noch weh vom Rudern“

Imagen del artículo:Erst Haaland, jetzt der HSV: Tangviks Arme „tun immer noch weh vom Rudern“

Die WM ist vorbei, der Urlaub ebenfalls. Seit Dienstag steht Sander Tangvik wieder auf dem Trainingsplatz des HSV.

Der norwegische Nationalkeeper brachte neben jeder Menge Motivation auch unvergessliche Erinnerungen aus Nordamerika mit nach Hamburg. „Es war ein verrücktes Erlebnis“, wird der 23-Jährige nach seiner Rückkehr vom Hamburger Abendblatt zitiert.


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Als Teil des norwegischen WM-Kaders erlebte Tangvik hautnah mit, wie die Auswahl um Superstar Erling Haaland überraschend bis ins Viertelfinale vorstieß und dabei sogar Rekordweltmeister Brasilien (2:0) aus dem Turnier warf. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die gemeinsamen Jubelszenen mit den Fans. „Meine Arme tun immer noch weh vom Rudern“, scherzte Tangvik mit Blick auf den berühmten Viking Row der Norweger.

Der historische WM-Lauf löste in der Heimat eine wahre Euphoriewelle aus. „Auf den Straßen von Oslo waren 300.000 Menschen. Wir konnten den König grüßen. Es war der Wahnsinn“, berichtete der Keeper mit leuchtenden Augen.

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Foto: IMAGO

Tangvik hofft auf Chance beim HSV

Allen Reizüberflutungen zum Trotz hätte Tangvik den HSV am liebsten noch früher wiedergesehen. Nach dem Turnier signalisierte er den Verantwortlichen laut Bild-Informationen, dass er seinen Urlaub gerne verkürzen würde, um schneller wieder einzusteigen. Die Klubführung entschied jedoch, dass nach den intensiven Wochen bei der WM zwei freie Wochen Pflicht seien. Trotz seiner Rolle als Ersatzkeeper hielt sich Tangvik während des Turniers mit zusätzlichen Einheiten und einem individuellen Kraftprogramm der Rothosen fit.

Nun aber richtet sich der Fokus wieder vollends auf den HSV und auf den Konkurrenzkampf mit Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes. Die Rollenverteilung ist zwar weiterhin klar, doch Tangvik macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen. „Noch ist nichts entschieden“, sagte er. „Ich habe Selbstvertrauen. Ich werde Ferro pushen von Beginn an.“

Dass er das Potenzial dazu besitzt, zeigte er bereits bei seinem Bundesliga-Debüt am 34. Spieltag der Vorsaison gegen Bayer Leverkusen (1:1). Trotzdem dieser Gala-Vorstellung weiß Tangvik, dass Geduld gefragt ist. „Die Torwartposition ist die schwierigste im Fußball. Man bekommt nicht viele Chancen.“ Wenn sie kommen, will er allerdings bereit sein. Genau wie bei der WM.

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