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·9 de febrero de 2026
Erst klassisch, dann radikal? Bayern droht ein neuer Trikot-Zoff

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·9 de febrero de 2026

Das Trikot des FC Bayern steht regelmäßig im Fokus – mal geliebt, mal heftig diskutiert. Für die kommende Saison 2026/27 setzen die Münchner wohl zunächst auf Beruhigung und erfüllen den Wunsch vieler Fans nach einem klassischen rot-weißen Heimtrikot. Doch bereits ein Jahr später könnte der nächste Stilbruch folgen.
Während das Heimtrikot 2026/27 wieder klar an die traditionelle Optik des Rekordmeisters anknüpfen soll, kursieren nun erste Hinweise auf ein deutlich gewagteres Design für die Saison 2027/28. Laut Footy Headlines plant der Klub gemeinsam mit Ausrüster Adidas eine bislang ungewohnte Akzentfarbe im Heimtrikot. Gelb, Orange, Grün oder sogar Lila stehen im Raum. Das wäre das erste Mal, dass eine solche Farbe bei einem Bayern-Heimtrikot zum Einsatz kommt.
Hinter dem möglichen Design steckt offenbar eine klare Strategie. Adidas verfolgt seit Jahren das Prinzip, innerhalb eines Trikotzyklus „zwei klassische und ein riskantes“ Jersey zu entwerfen. Nach dem bewusst traditionellen Ansatz für 2026/27 könnte das Heimtrikot 2027/28 genau diese experimentelle Rolle übernehmen – mit entsprechendem Diskussionspotenzial.
Wie sensibel das Thema Trikot beim FC Bayern ist, machten Fans und Verantwortliche bereits mehrfach deutlich. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen unterstrich auf der SPOBIS die besondere Bedeutung der Vereinsfarben und der Partnerschaft mit Adidas: „Wir sind 60 Jahre zusammen und ich glaube, es ist völlig unstrittig, dass wir für Adidas eine wichtige Marke sind, aber umgekehrt eben Adidas für uns auch.“ Für ihn sei das Trikot emotional besetzt: „Ich kann mir das Trikot auch ohne die drei Streifen nicht wirklich vorstellen.“
Gleichzeitig weiß man an der Säbener Straße, dass sich ein Trikot nicht jedes Jahr nur wiederholen kann. „Aus der Sicht eines Designers muss natürlich jedes Jahr etwas Neues kommen“, erklärte Dreesen und beschrieb den ständigen Balanceakt: „Wie können wir Tradition und das, was ein Teil der Fans als identifikationsstiftend sieht – nämlich die Farbe und die Zusammensetzung der Farben – verbinden, mit dann aber auch kleinen neuen Impulsen?“
Auch der wirtschaftliche Aspekt spielt dabei eine Rolle. „Wir wollen ja auch Trikots verkaufen“, stellte der Bayern-Boss offen klar. Adidas-CEO Björn Gulden geht noch weiter und sieht in polarisierenden Designs sogar einen Vorteil. „Es ist erst komisch: Je mehr Kritik du bekommst für ein Trikot, speziell der zweite oder dritte, je mehr verkaufst du“, sagte Gulden mit Blick auf frühere Kollektionen.
Noch ist völlig offen, welche Akzentfarbe Adidas und der FC Bayern letztlich wählen. Fest steht jedoch: Nach dem bewusst klassischen Heimtrikot 2026/27 deutet vieles darauf hin, dass der Rekordmeister kurz darauf wieder mutiger wird – und damit erneut eine Debatte lostreten könnte.









































