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·5 de junio de 2026
Erstes WM-Turnier für die "goldene Generation"- WM-Guide Norwegen

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Norwegen bestreitet das erst vierte WM-Turnier in seiner Geschichte. Zuletzt traten die Skandinavier 1998 bei einer Endrunde an. Damals schlug das Team unter anderem Brasilien in der Gruppenphase und schied letztendlich gegen Italien im Achtelfinale aus.
Norwegens letzte Teilnahme an einer WM-Endrunde ist also schon länger her. Das diesjährige Turnier wird aus diesem Grund mit enormer Euphorie erwartet. Dazu kommt, dass das Team von Trainer Ståle Solbakken in der Qualifikation regelrecht brillierte. In einer Gruppe mit Israel, Estland, Moldau und Italien gelangen Norwegen acht Siege in acht Spielen, dazu ein Torverhältnis von 37:5 Toren. Besonders die beiden Partien gegen die eigentlich favorisierten Italiener (3:0, 4:1) waren beeindruckend.
Allerdings kommt diese reibungslose Qualifikation nicht von irgendwo. Denn der aktuelle Kader war noch nie so teuer wie jetzt. Laut den Marktwertmachern Transfermarkt.de liegt der Teamwert insgesamt bei 592 Millionen Euro. Mit diesem Gesamtwert befindet sich die Norwegen unter den Top 10 aller Nationen, die an dieser WM teilnehmen. Alles zum Kader, Schlüsselspielern, Spielen und Prognosen der Norweger findet ihr hier.
Tor: Ørjan Håskjold Nyland, Egil Selvik, Sander Tangvik
Abwehr: Kristoffer Vassbakk Ajer, Fredrik Bjørkan, Henrik Falchener, Sondre Langås, Torbjorn Heggem, Marcus Holmgren Pedersen, Julian Ryerson, David Møller Wolfe, Leo Østigård
Mittelfeld/Angriff: Thelonious Aasgaard, Fredrik Aursnes, Patrick Berg, Sander Berge, Oscar Bobb, Jens Petter Hauge, Antonio Nusa, Andreas Schjelderup, Morten Thorsby, Kristian Thorstvedt, Martin Ødegaard, Erling Haaland, Jørgen Strand Larsen, Alexander Sørloth
Julian Ryerson. Die Stammkraft auf der rechten Seite ist ideal für das Spiel der Norweger. Der Dortmunder überzeugt mit Intensität, Laufbereitschaft und allen voran mit seiner Flankenstärke. Nur allzu oft hat der Rechtsverteidiger seine Mitspieler in dieser Saison in Szene setzen können. Kombiniert man die Assists von ihm für Land und Verein in dieser Saison, zählt man 24 Vorlagen. Egal ob aus dem Spiel oder nach Standards, Ryerson findet oft den Richtigen und ist so auch ein maßgeblicher Schlüssel zum Erfolg der Norweger.
Martin Ødegaard. Der offensive Mittelfeldmann des FC Arsenal ist die kreative Zentrale im norwegischen Team. Zudem bringt der 28-Jährige bereits die Erfahrung aus 67 A-Länderspielen mit. In der Premier League bereitete er im Trikot der Gunners sieben Tore vor, in der WM-Qualifikation für Norwegen weitere sieben. Seine technische Begabung und sein Auge für die Nebenmänner ließen ihn über die Jahre zur Schaltzentrale im Zentrum der Skandinavier avancieren, zudem besitzt der Linksfuß eine tolle Schusstechnik.
Erling Haaland. Der ehemalige Dortmunder braucht keine Einleitung. In dieser Saison erzielte die Tormaschine von Manchester City 27 Treffer in der Premier League, acht in der UEFA Champions League sowie drei im FA-Cup. Für Norwegen netzte er in der WM-Qualifikation ganze 16 Mal - und damit gleich doppelt so oft wie der Zweitplatzierte in dieser Statistik. Der 1,95 Meter große Stürmer ist extrem vielseitig. Er trifft mit dem linken wie mit dem rechten Fuß und besitzt eine enorme Sprungkraft, die regelmäßig bei Kopfbällen zum Einsatz kommt. Zudem ist der 25-Jährige trotz seines Körperbaus schnell, was ihn zu einem kaum abwehrbaren Stürmerpaket macht. Er ist die absolute Schlüsselfigur des Teams und über ihn wird auch bei diesem Turnier vieles laufen.
17.06. Irak - Norwegen (Gillette Stadium, Boston) 00:00 CEST23.06. Norwegen - Senegal (MetLife Stadium, New York) 02:00 CEST26.06. Norwegen - Frankreich (Gillette Stadium, Boston) 21:00 CEST
Die Norweger sind eine starke Mannschaft. Allerdings sind sie auch in einer starken Gruppe gelandet. Den Irak sollten Haaland & Co. im Auftaktspiel schlagen. Gegen Senegal könnte es schon deutlich schwerer werden und auch der Weltmeister von 2018 aus Frankreich könnte den Norwegern einen Strich durch die Rechnung machen. An einem guten Tag könnten die Norweger beiden allerdings auch auf Augenhöhe begegnen. Es ist gut möglich, dass diese Mannschaft die Gruppenphase übersteht und auch danach noch eine oder zwei Runden dranhängt. Für mehr wird es aber wahrscheinlich noch nicht reichen.







































