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·4 de abril de 2026

Eskaliert der Zoff? Fernandez-Berater feuert nach Suspendierung gegen Chelsea

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Der Zoff zwischen dem FC Chelsea und Mittelfeld-Star Enzo Fernandez droht zu eskalieren. Nachdem sich der Klub dazu entschieden hatte, den Argentinier für zwei Spiele zu suspendieren, feuert nun Berater Javier Pastore gegen die Verantwortlichen. Der Entschluss sei völlig unfair und nicht verständlich gewesen. Auch der Spieler selbst ist offenbar verdutzt über seine Suspendierung.

"Enzo hat die Situation nicht verstanden. Er hat die Entscheidung akzeptiert, weil er ein absoluter Profi ist, aber wir verstehen die Strafe nicht. Er hat keinen Klub erwähnt und nie gesagt, dass er Chelsea verlassen will", betonte Pastore im Gespräch mit der Zeitung The Athletic.


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Fernandez hatte im Rahmen der Länderspielpause mit einer Aussage über Madrid für Wirbel gesorgt. "Ich würde gerne in Madrid leben. Es ist eine wunderschöne Stadt, sie erinnert mich an Buenos Aires", hatte der Mittelfeldprofi zu verstehen gegeben. Zudem ließ er offen, wie er seine Karriere nach der WM fortsetzen möchte.

Zwar lässt sich hier eine klare Andeutung herauslesen, dass Fernandez gerne zu Real Madrid wechseln würde. Berater Pastore hat aber grundsätzlich Recht damit, dass sein Klient keine Klub-Namen genannt hat. Folgerichtig wirkt die von Coach Liam Rosenior verhängte Sanktion ziemlich hart. Dieser hatte seine Entscheidung damit begründet, dass eine Grenze überschritten worden sei.

Pastore stellt sich schützend vor Fernandez

Pastore zufolge hat die Aussage von Fernandez gar nicht so viel mit Fußball zu tun gehabt. "Er hat nur auf eine Frage geantwortet, in welche europäischen Stadt er gerne leben würde. Für einen Argentinier ist es ganz normal, Madrid zu nennen - wegen Sprache, Kultur und Lebensstil", machte er deutlich.

Demnach sei es "total unfair, ihn für zwei Spiele zu sperren, die für Chelsea extrem wichtig" seien. Immerhin stehe nicht weniger als die Qualifikation für die Champions League auf dem Spiel. Pastore glaubt, dass die Londoner schlichtweg ein Exempel statuieren wollten. "Es wirkt so, als wolle der Klub eine Botschaft senden. Ich sehe dafür aber keinen Grund", monierte er.

Fernandez-Gespräche bezüglich Verlängerung laufen nicht nach Plan

Fernandez ist mit seinem bis 2032 laufenden Vertrag noch für gut sechs Jahre an den FC Chelsea gebunden. Es gibt jedoch sogar Gespräche, den Vertrag zu verlängern und für den Spieler wohl auch nochmal ein Stück lukrativer zu machen. Wenig überraschend laufen die Gespräche derzeit aber nicht ganz wie gehofft.

"Wir haben über eine Verlängerung gesprochen, aber keine Einigung gefunden. Die Bedingungen waren nicht angemessen für den Spieler. Er verdient angesichts seiner Leistungen deutlich mehr", bemängelte Pastore.

Fernandez-Abschied? "Werden andere Optionen prüfen"

Nun wolle man nach er WM erneut mit dem FC Chelsea sprechen. "Wenn es keine Einigung gibt, werden wir anderen Optionen prüfen", drohte er. Ein paar versöhnliche Töne stieß der Berater dann aber doch noch an. "Enzo möchte sich entschuldigen, falls sich Fans verletzt fühlen. Aber er hat nie gesagt, dass er den Klub verlassen will", erklärte er.

Fernandez hat allerdings nicht nur mit dem Madrid-Thema für Aufregung gesorgt. So stellte er unter anderem den Trainerwechsel zu Rosenior infrage. Auch das dürfte zur leichten Eskalation beigetragen haben.

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