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·4 de marzo de 2026
Ex-Bayern-Star wütet: VAR „wegen Real eingeführt“

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Wird Real Madrid von den Schiedsrichtern bevorzugt behandelt? Ein früherer Mittelfeldspieler des FC Bayern hat eine klare Meinung.
Arturo Vidal ist überzeugt, dass die Königlichen von zahlreichen Unparteiischen in der Vergangenheit bevorteilt wurden. „Jedes Mal, wenn ich gegen Real Madrid gespielt habe, bin ich betrogen worden“, polterte der Chilene im Video-Podcast Enfocados Te Apuesto, der unter anderem vom ehemaligen Schalker Jefferson Farfan moderiert wird. „Wegen Real Madrid wurde dann der VAR eingeführt“, holte Vidal noch weiter aus: „Es hatte vorher einfach zu viel Betrügereien gegeben.“
Der chilenische Abräumer lässt seine lange Laufbahn derzeit in der Heimat ausklingen. Bei Colo-Colo ist er auch mit 38 Jahren noch Stammspieler und Leistungsträger. Beim Hauptstadtklub aus Santiago de Chile startete einst seine Weltkarriere, die ihn 2007 zunächst zu Bayer 04 Leverkusen führte.
Nach vier Jahren zog Vidal zu Juventus weiter, wo er zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler der Welt reifte. 2015 kehrte er in die Bundesliga zurück und verbrachte drei Jahre beim FC Bayern. Es folgten jeweils zwei Saisons beim FC Barcelona und bei Inter, ehe der Routinier 2022 Europa wieder verließ und sich Flamengo in Rio de Janeiro anschloss. Im Januar 2024 unterschrieb er schließlich bei seinem Jugendklub.
Zeit seiner Karriere traf Vidal 16-mal auf Real Madrid. Nur gegen Borussia Dortmund lief der beinharte Sechser häufiger auf (20 Spiele). Gegen die Königlichen gewann der 147-fache Nationalspieler nur vier Partien und ging achtmal als Verlierer vom Platz. Darunter war auch das Aus im Viertelfinale der Champions League in der Saison 2016/2017.

Foto: Getty Images
Damals scheiterte der FC Bayern an den Blancos, auch weil Vidal beim 2:4 nach Verlängerung im Rückspiel einen umstrittenen Platzverweis sah. Zwei der Treffer der Madrilenen fielen zudem aus Abseitspositionen. „Es kann nicht sein, dass solche Fehler in einem Viertelfinale vorkommen“, ärgerte sich sogar der sonst so besonnene Carlo Ancelotti, zu der Zeit noch in Diensten des deutschen Rekordmeisters: „Ich hoffe, dass der Videobeweis bald Unterstützung bietet.“









































