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·24 de junio de 2026
Ex-BVB-Juwel wechselt in die 2. Bundesliga – Heiße Duelle mit Guirassy

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Den 10. Januar 2025 dürfte Yannik Lührs nie mehr vergessen. Im Bundesligaduell von Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen stand der Innenverteidiger im Signal Iduna Park von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz. Der Durchbruch beim BVB gelang dem mittlerweile 22-Jährigen dennoch nicht.
Lührs profitierte gegen die Werkself vom enormen Verletzungspech der Schwarz-Gelben. In der Partie gegen den Double-Sieger vom Rhein musste Chef-Trainer Nuri Sahin (37) auf gleich sechs wichtige Akteure verzichten. Aus der Not heraus bot der Borussen-Coach in der neu formierten Viererkette mit Lührs und Almugera Kabar (20), der außen links verteidigte, gleich zwei Startelf-Debütanten auf. Die Abwehrzentrale setzte sich dabei aus Lührs und dem etatmäßigen Außenverteidiger Julian Ryerson (28), der sich jetzt bei der WM verletzte, zusammen. Rechts verteidigte Yan Couto (24).
Es war nicht das erste Mal, das Lührs für die Schwarz-Gelben in der Bundesliga auflief. Ein paar Einsatzminuten hatte er zuvor bereits beim 1:3 in Mainz sowie beim 1:1 gegen Hoffenheim gesammelt. Weitere sollten jedoch nicht mehr folgen. Sein fußballerisches Zuhause blieb bis zu seinem Abschied aus Dortmund die U23, mit der der Innenverteidiger 2025 aus der 3. Liga abstieg.
Am letzten Tag des Sommer-Transferfensters verkauften die Westfalen Lührs für 400.000 Euro nach Hoffenheim. Im Kraichgau setzte sich das Dilemma des gebürtigen Hannoveraners jedoch fort. In der 3. Liga brachte er Leistung und sammelte 33 Einsätze (ein Treffer). Zeitweilig trug er sogar die Kapitänsbinde. Für das Oberhaus reichte es aber auch bei der TSG nicht.
Nach nur einem Jahr zieht Lührs nach Informationen des Darmstädter Echos nun weiter. In der kommenden Saison läuft der frühere Dortmunder für Darmstadt 98 in der 2. Bundesliga auf.

Foto: Getty Images
Profitieren dürfte er im Unterhaus von seinen Erfahrungen beim BVB. „Wenn wir im Training Team A gegen B gespielt haben, habe ich es in der Regel mit Serhou Guirassy zu tun bekommen“, erzählte Lührs bei seiner Vorstellung im Kraichgau. „Das war natürlich alles andere als einfach, aber sich ständig mit einem Spieler dieser Klasse messen zu dürfen, bringt einen natürlich weiter. Auch von den Profis, die auf meiner Position spielen, also Nico Schlotterbeck oder Niklas Süle, habe ich mir jede Menge abschauen können.“







































