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·10 de abril de 2026

Ex-Nationalspieler Hamann gegen Neuer-Rückkehr in Deutsche Nationalmannschaft

Imagen del artículo:Ex-Nationalspieler Hamann gegen Neuer-Rückkehr in Deutsche Nationalmannschaft

Dietmar Hamann hat sich klar gegen eine Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft positioniert. Der frühere DFB-Profi verweist darauf, dass Oliver Baumann die komplette Qualifikation absolviert und sich mit seinen Leistungen den Platz im Tor verdient habe. Gleichzeitig meldete sich auch Oliver Kahn mit einer bemerkenswerten Botschaft an den Bayern-Keeper zu Wort.

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Sky Sport-Reporter diskutieren am 24. Januar 2026 am Spielfeldrand der Alten Försterei vor der Bundesligapartie zwischen dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund. Stuart Franklin / Getty Images


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Hamann sieht Baumann im Vorteil

In seiner Sky-Kolumne schrieb der Vize-Weltmeister von 2002, dass eine späte Neuers-Rückkehr vor der WM womöglich nicht nur sportliche, sondern auch interne Folgen hätte: „Oliver Baumann hat die gesamte Qualifikation gespielt und wenn man jetzt kurz vor der WM Neuer zurückholen würde, frage ich mich, ob das auch in der Mannschaft so positiv aufgenommen werden würde. Der Baumann hat sehr gut gehalten und sich den Platz beim DFB verdient“, so Hamann.

Nach dem 2:1 des FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid waren die Forderungen nach einer Rückkehr Neuers in den DFB-Kreis zuletzt lauter geworden. Hamann hält diese Debatte für heikel, weil Neuer schließlich selbst den Rücktritt erklärt habe: „Zweifelsfrei hat Manuel Neuer einen großen Anteil daran, dass der FC Bayern vor dem CL-Rückspiel gegen Real in einer sehr guten Ausgangslage steckt. Dass alle Welt nun fordert, dass er zurück ins DFB-Tor müsse, sehe ich allerdings etwas kritisch, schließlich ist Neuer selbst damals zurückgetreten“, schrieb er.

Für Hamann ist der Weg eindeutig: „Wenn, dann müsste er von sich aus ein Zeichen geben, dass er sich vorstellen kann, zurück in die Nationalmannschaft zu kommen und dann hätte der Bundestrainer eine Entscheidung zu treffen.“

Kahn denkt über Karriereende nach

Auch Oliver Kahn äußerte sich in der Sky-Sendung „Triple – der Hagedorn-Fussballtalk“ zu Neuers Zukunft – allerdings in eine ganz andere Richtung. Der frühere Bayern-Torhüter und Ex-Nationalkeeper regte sogar ein mögliches Karriereende unter bestimmten Bedingungen an. „Ist das jetzt nicht der perfekte Zeitpunkt, mit Bayern nochmal alle Titel mitzunehmen und dann wirklich auf dem allerhöchsten Punkt auszusteigen, auf dem man aussteigen kann?“, sagte der einstige „Titan“.

Kahn ergänzte mit Blick auf eine mögliche WM im Sommer 2026 in den USA, Mexiko und Kanada: „Brauche ich da noch eine WM in den USA mit über 40 Grad im Schatten? Muss ich mir das noch antun? Das sind die Gedanken, die er sich, glaube ich, im Moment macht.“ Die Endrunde findet vom 11. Juni bis 19. Juli statt.

Schult spricht von einer Diskussion in Extremen

Eine Rückkehr-Debatte in Schwarz-Weiß sieht Almuth Schult. Die frühere Nationaltorhüterin sprach im Podcast „Almuths Pausen-T“ des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) von einer Diskussion „in den Extremen“. Neuer sei entweder „unglaublich gut oder grottenschlecht. Viele sehen ihn immer noch als Ikone, bewerten ihn demnach sehr kritisch – und das macht man normalerweise nur mit den Besten“, sagte Schult.

Der inzwischen 40 Jahre alte Neuer hatte sich nach der Heim-EM 2024 aus der Nationalmannschaft verabschiedet und ein Comeback danach ausgeschlossen. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann machte bislang keine Anstalten, den Weltmeister von 2014 für die WM in den USA, Mexiko und Kanada zurückzuholen.

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