Exklusives UEFA-Gipfelinterview in Istanbul: Aleksander Ceferin adelt Güler, Yildiz sowie Calhanoglu und rügt die größte Schwäche des türkischen Fußballs! | OneFootball

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·21 de mayo de 2026

Exklusives UEFA-Gipfelinterview in Istanbul: Aleksander Ceferin adelt Güler, Yildiz sowie Calhanoglu und rügt die größte Schwäche des türkischen Fußballs!

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Fundierte Generalanalyse des europäischen Verbandschefs am Bosporus: Das kontinentale Oberhaupt adelt die Infrastruktur und prophezeit den Ausnahmetalenten eine goldene Ära

Anlässlich des prestigeträchtigen Endspiels der UEFA Europa League in der Millionenmetropole Istanbul hat sich der mächtige Verbandsboss UEFA-Präsident Aleksander Ceferin viel Zeit für eine tiefgehende Bestandsaufnahme des hiesigen Sports genommen. In einem vielbeachteten, exklusiven Gespräch gegenüber dem Reporter der renommierten türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi verdeutlichte das europäische Fußballoberhaupt, dass sich das Land längst von dem Status eines reinen Entwicklungslandes verabschiedet habe. Die Ausrichtung von mittlerweile drei bedeutenden kontinentalen Endspielen seit 2019 sei der unumstößliche Beweis für die exzellente organisatorische Leistungsfähigkeit der hiesigen Sportstätten und Funktionäre.

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Der slowenische Verbandschef legte detailliert dar, dass die nackten Fakten die oft verzerrte internationale Wahrnehmung längst überholt hätten. Wer die leidenschaftlichen Fans, die modernen Vereinsstrukturen und das allgegenwärtige mediale Interesse vor Ort persönlich erlebe, spüre sofort das echte, unvergleichliche Fußballfieber. Der Fußball sei hier an jedem einzelnen Wochentag von elementarer Bedeutung, was die größte Stärke, aber gleichzeitig auch eine immense Verantwortung darstelle. Mit Blick auf die erfolgreiche Abwicklung des UEFA Supercups 2019, des geschichtsträchtigen UEFAChampions-League-Finales 2023 sowie des aktuellen UEFA-Europa-League-Finales 2026 im Besiktas Park zog der Funktionär eine überaus positive Bilanz und betonte, dass man einer Stadt ohne blindes Vertrauen niemals so viele Großereignisse anvertrauen würde, auch wenn die Standards bei Transport und Fanströmen kontinuierlich weiter optimiert werden müssten.

Sonderlob für das magische Trio und die hohen Erwartungen an die Weltmeisterschaft 2026

Mit Blick auf die Vergabe der Fußball-Europameisterschaft 2032, die bekanntlich gemeinschaftlich von der Türkei und Italien ausgerichtet wird, bescheinigte der Spitzenfunktionär dem Verband eine bärenstarke Position. Während viele andere europäische Staaten seit nunmehr zwei Jahrzehnten lediglich über neue Arena-Projekte debattieren würden, ohne Taten folgen zu lassen, habe man hierzulande konsequent gehandelt und weltweit erstklassige, hochmoderne Infrastrukturen aus dem Boden gestampft. Dieser proaktive Ansatz verschaffe dem Land einen unschätzbaren, handfesten Wettbewerbsvorteil gegenüber der kontinentalen Konkurrenz auf der ganz großen Bühne.

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Foto: IHA

Hinsichtlich der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft 2026 forderte der Verbandspräsident ein Ende der langen Phase des Wartens und ein gänzlich neues Selbstverständnis der Nationalelf. Ein fußballbegeistertes Land dürfe nicht wieder 24 Jahre auf eine Endrundenteilnahme warten müssen. Es gehe im Sommer 2026 nicht mehr nur darum, ein netter Statist zu sein, sondern mit breiter Brust als gleichwertiger Konkurrent aufzutreten. Auf die konkrete Frage nach seinen persönlichen Lieblingsspielern geriet das Verbandsoberhaupt regelrecht ins Schwärmen, obgleich er eine strikte Rangliste mit einem Augenzwinkern vermied, um den Zorn anderer Klubchefs zu umgehen. „Spaß beiseite, ich kann sagen, dass nur sehr wenige Teams auf der Welt so viel Talent haben wie die Türkei. Arda Güler und Kenan Yildiz sind herausragende Talente; die Gegenwart und Zukunft des europäischen Fußballs. Hakan Calhanoglu verleiht dem Team Autorität und Erfahrung. Dennoch glaube ich, dass Ihre wahre Macht aus der Einheit, Intensität und dem Vertrauen zwischen Ihnen resultiert. Und wenn der Teamgeist hoch ist, wird es für den Einzelnen einfacher zu glänzen“, analysierte der erfahrene Spitzenfunktionär die Offensivkraft der Landesauswahl gewohnt präzise.

Die chronische Schwachstelle der Ungeduld und der kontinuierliche Erfolg von Galatasaray

Trotz der überschwänglichen Lobeshymnen sparte der höchste Repräsentant des europäischen Fußballs keineswegs mit konstruktiver, tiefgehender Kritik an der landestypischen Sportkultur. Als primäre Achillesferse identifizierte er die allgegenwärtige, emotionale Kurzfristigkeit in den Führungsetagen. Zu viele richtungsweisende Entscheidungen würden aus dem Bauch heraus getroffen und ambitionierte, langfristig angelegte Projekte bereits nach nur drei erfolglosen Pflichtspielen komplett infrage gestellt werden. Um den nächsten evolutionären Entwicklungsschritt zu meistern, reiche es bei Weitem nicht aus, schillernde Weltstars zu verpflichten oder pompöse Arenen zu bauen; vielmehr müsse das Fundament in den Jugendakademien, der Trainerausbildung, dem Schiedsrichterwesen sowie im aufstrebenden Frauenfußball zukunftssicher verankert werden.

Gleichzeitig würdigte er jedoch den stetigen internationalen Aufwärtstrend der nationalen Spitzenklubs, die sich nicht mit singulären, emotionalen Sternstunden zufriedengeben dürften. In diesem Kontext hob er den amtierenden Meister hervor, der als wichtiges Signal fungiere, um die Liga wieder dauerhaft unter den großen europäischen Scheinwerfern zu repräsentieren. „Sie müssen jedes Jahr zu den Topspielern der UEFA-Turniere gehören, einschließlich der Champions League. Galatasaray demonstrierte diesen Ehrgeiz: Zum vierten Mal in Folge gewannen sie den Süper-Lig-Titel und erreichten das Achtelfinale in der Champions League. Allerdings sollten die jüngsten europäischen Fortschritte türkischer Vereine gemeinsam gewürdigt werden“, mahnte der UEFA-Präsident an. Hierbei dürfe man neben dem Branchenprimus keinesfalls die beachtlichen internationalen Kampagnen und langjährigen Märsche von Fenerbahce, Besiktas, Basaksehir sowie die achtbaren Ergebnisse von Sivasspor in den qualifizierten Runden vergessen. Das Potenzial sei riesig, doch die Konstanz müsse fortan zum sportlichen Alltag werden, ohne jedes Überstehen der Gruppenphase als reines Fußballwunder zu deklarieren.

Wertschätzung für den neuen Kurs der TFF-Führung unter Ibrahim Haciosmanoglu

Abschließend äußerte sich das kontinentale Oberhaupt überaus positiv über die aktuelle administrative Zusammenarbeit mit der Verbandsspitze in Ankara. Die zwischenstaatlichen Beziehungen seien seit jeher von einem extrem professionellen, konstruktiven und von tiefem gegenseitigen Respekt geprägten Geist getragen.

Besonders die kompromisslose Linie des neuen TFF-Vorsitzenden stieß bei der kontinentalen Dachorganisation auf vollste Zustimmung. „Präsident Ibrahim Haciosmanoglu zeigt nicht nur Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit im Umgang mit den Fragen der Ehrlichkeit im türkischen Fußball, sondern auch aufgrund seines Engagements für seine Rolle. Er versteht klar, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht wesentliche Elemente für die Zuverlässigkeit des Spiels sind und seine Bemühungen; dazu beizutragen, das Vertrauen in den Prozess bei Vereinen, Spielern, Schiedsrichtern und Fans wiederherzustellen“, fand der UEFA-Chef zum Abschluss deutliche Worte der Anerkennung für den eingeschlagenen Reformkurs des Verbandes.

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