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·17 de marzo de 2026
Eze-Traumtor und abgezockter Rice: Arsenal beendet Leverkusens Europareise

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Am Ende war Arsenal doch eine Nummer zu groß. Ein 0:2 in London bedeutete das Aus für Bayer 04 Leverkusen in der Champions League.
Bayer 04 Leverkusen wollte nach der starken Leistung beim Hinspiel in der BayArena auswärts in London die Überraschung perfekt machen und den Titelkandidaten Arsenal aus der Champions League werfen. Dabei vertraute Trainer Kasper Hjulmand auf die gleiche Elf, die sich vor einer Woche nur wegen eines schmeichelhaften Elfmeters in der Schlussphase mit einem 1:1 begnügen musste. Bei den Gunners rotierte Kai Havertz nach seinem Startelfeinsatz am Wochenende wieder auf die Bank, Viktor Gyökeres begann in der Sturmspitze.
Die Werkself kam gut in die Partie und trat in den ersten Minuten mutig auf. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gunners jedoch das Kommando und kamen durch einen Kopfball von Gabriel nach Saka-Eckstoß zur ersten Gelegenheit des Spiels (9.).
Nach 16 Minuten musste Bayer-Keeper Janis Blaswich erstmals eingreifen und parierte einen Schlenzer von Leandro Trossard stark. Arsenal machte Mitte der ersten Halbzeit ordentlich Druck, Leverkusen kam nur zu wenigen Entlastungsangriffen. Dafür stand Blaswich immer wieder im Mittelpunkt. Erst rettete der Schlussmann erneut mit einem starken Reflex gegen Trossard (29.), dann behielt er nach einem Eckball im Getümmel die Übersicht und rettete vor Ben White (30.). Auch gegen Bukayo Sakas Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß war er auf dem Posten.
Die Werkself leistete sich in dieser Phase zu viele frühe Ballverluste und luden die Hausherren so immer wieder in gefährliche Räume ein. Zwar hielt die Bayer-Defensive dann gut dagegen, war dann aber gegen einen Geniestreich von Eberechi Eze machtlos. Der englische Nationalspieler nahm ein unsauberes Zuspiel von Trossard vor dem Strafraum gekonnt an und schloss aus der Drehung unhaltbar und mit voller Wucht ins linke obere Eck ab (36.).

Foto: Getty Images
Auch nach dem Seitenwechsel waren es die Gunners, die die erste Top-Chance verbuchten. Der sehr auffällige Trossard zog von der linken Seite nach innen und verpasste die lange Ecke mit seinem Schlenzer nur knapp (49.). Arsenal lief die Werkself im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so hoch an und überließ den Gästen häufiger den Ball. Über Umschaltaktionen blieben die Hausherren jedoch stets gefährlich. Robert Andrich, Torschütze im Hinspiel, versuchte es für Leverkusen mal aus der zweiten Reihe, verzog aber deutlich (57.).
Auf der anderen Seite musste Jarell Quansah nach einem starken Angriff über Gyökeres und Saka in höchster Not vor dem einschussbereiten Piero Hincapie retten (62.). Kurz darauf schaffte es Leverkusen nicht, den Ball nach einer Ecke konsequent zu klären. Alejandro Grimaldos missglückter Befreiungsschlag landete bei Declan Rice, der die Kugel technisch stark verarbeitete und aus 19 Metern überlegt ins rechte untere Eck einschob (62.).
Nach 69 Minuten durfte auch Havertz mitwirken, er ersetzte den angeschlagenen Eze. Nur wenige Sekunden später bugsierte der Nationalspieler, der im Hinspiel den Elfmeter versenkt hatte, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie, nahm dabei aber die Hand zur Hilfe und wurde zurückgepfiffen.

Foto: Getty Images
Die Werkself gab sich weiterhin nicht auf und hatte Pech, als David Rayas Griff ins Leere nach einem Eckball nicht bestraft wurde. Der Keeper tauchte unter der Flanke durch, vom verdutzten William Saliba sprang der Ball knapp über die Latte (74.). Den Konter nach der folgenden Ecke spielte die Arteta-Elf zu ungenau aus und ließ die Vorentscheidung leichtfertig liegen.
Leverkusen warf in der Schlussphase alles nach vorne. Die beste Chance für den Bundesligisten hatte dabei Christian Kofane, der nach einem starken Zuspiel von Montrell Culbreath direkt im Fallen abschloss und nur am herausragend reagierenden Raya scheiterte.
Es blieb beim letztendlich verdienten 2:0 für die Gunners gegen wackere Leverkusener, die sich damit aus der Königsklasse verabschieden. Arsenal träumt weiter vom Henkelpott und trifft im Viertelfinale auf Sporting.
Arsenal: Raya – White (69. Mosquera), Saliba, Gabriel, Hincapie – Rice, Zubimendi (68. Nörgaard), Saka, Eze (69. Havertz), Trossard (69. Martinelli) – Gyökeres (90. Lewis-Skelly)
Bayer 04 Leverkusen: Blaswich – Quansah, Andrich (83. Fernandez), Tapsoba, Grimaldo – Palacios (69. Schick), Aleix Garcia, Poku (60. Culbreath), Maza – Terrier (60. Tillman), Kofane
Tore: 1:0 Eze (35.), 2:0 Rice (62.)









































