Nur die Raute
·29 de noviembre de 2025
Faktor Spielplan: Überwintert der HSV auf einem Abstiegsplatz?

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·29 de noviembre de 2025

Es herrscht aktuell gedämpfte Stimmung rund um den Volkspark. Die letzten Resultate fielen wenig zufriedenstellend aus und könnten tabellarisch erhebliche Auswirkungen auf den HSV haben.
In den vergangenen fünf Partien sprang lediglich ein Zähler heraus. Dabei warteten mit dem sich in einer katastrophalen Form befindenden VfL Wolfsburg (0:1), Mitaufsteiger Köln (1:4) und dem FC Augsburg (0:1) durchaus lösbare Aufgaben. Insbesondere im Gastspiel beim letztgenannten Kontrahenten war auch die Leistung über weite Strecken enttäuschend, weshalb die Abstiegssorgen wieder zunehmen.
Neun Punkte nach einem knappen Drittel der Saison ist eine zu geringe Ausbeute im Rennen um den Klassenerhalt. Vor allem, weil der HSV bereits auf sämtliche Mannschaften traf, die sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte aufhalten. Siege sprangen jedoch nur gegen das bisherige Heidenheim (2:1) und das überraschend auf dem vorletzten Platz stehende Mainz (4:0) heraus. Hinzu kamen torlose Unentschieden bei Borussia Mönchengladbach oder Union Berlin, in denen jeweils mehr möglich schien.
Bis Weihnachten stehen noch vier Ligaspiele, die es allesamt in sich haben, an. Schon am morgigen Sonntag stellt sich der aktuelle Fünftplatzierte VfB Stuttgart im Volkspark vor, der zuletzt beim 3:3 in Dortmund und in der Europa League gegen die Go Ahead Egales (4:0) begeisterte. Die spielfreudigen Schwaben sind der wohl stärkste Gegner, mit dem sich der HSV bis Weihnachten noch messen wird.
Es folgt das brisante Nordderby gegen Werder Bremen, das sich unter Horst Steffen zunehmend in eine positive Richtung entwickelt. Das letzte Auswärtsspiel des laufenden Kalenderjahres steigt bei der TSG Hoffenheim. Einem Team, das in der Vorsaison dem Abstiegskampf angehörte, sich aber aktuell wieder in Richtung Europapokal bewegt. Ein Dauergast dort ist mittlerweile Eintracht Frankfurt – der finale Gegner in 2025.
Dementsprechend sind vier weitere sieglose Bundesliga-Partien nicht unrealistisch. Immerhin: In den bisherigen Duellen mit Vereinen aus der oberen Tabellenhälfte – ausgenommen die 0:5-Klatschte beim Ligaprimus FC Bayern – gab der HSV eine ordentliche Figur ab. Nach sehr ansprechender Vorstellung unterlag er mit 1:2 in Leipzig, punktete dafür aber gegen Borussia Dortmund und Union Berlin.
Unentschieden helfen auf lange Sicht gesehen allerdings nur bedingt weiter. Denn auch die Konkurrenz aus Wolfsburg, Mainz oder auch der neun Pleiten hintereinander kassierende – sich eben beim FC Bayern aber achtbar verkaufende FC St. Pauli wird wieder ins Punkten kommen. Ein erste Zeichen setzte bereits der 1. FC Heidenheim, der durch einen Doppelschlag in den Schlussminuten mit 2:1 in Berlin siegte und die Rote Laterne abgab.
Foto: Getty Images









































