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·11 de junio de 2026

FC Bayern bringt seine Mitglieder in Schwung

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Im Showroom des FC Bayern an der Säbener Straße nehmen die Legenden aus dem Männer- wie Frauenfußball des deutschen Rekordmeisters eine ganze Wand ein, zwischen Trikots funkeln Meisterschale, DFB-Pokal und Champions League-Trophäe. Ein motivierendes Ambiente im Zeichen des FC Bayern, der zu einem besonderen Programm eingeladen hat: Der Verein beteiligt sich an „Fußballfans im Training“ (FFIT), das von der Deutschen Krebshilfe organisiert wird und inzwischen 27 Profifußballclubs fasst. 20 FCB-Mitglieder wurden aus 80 Bewerbungen ausgewählt, die Voraussetzungen: Über 35 Jahre alt – und ein paar Kilo mehr auf der Anzeigetafel, als ihnen lieb ist.

Sie haben sich vorgenommen, unter Anleitung des FC Bayern den überflüssigen Pfunden die Rote Karte zu zeigen. Zum Auftakttreffen stehen eine Waage, eine Messlatte, ein Maßband zur Bestimmung des Bauchumfangs sowie ein Blutdruckgerät parat. Hier wird nichts schöngeredet – hier wird gemeinsam angepackt. Das Ziel ist klar: fitter werden, Gewicht verlieren, gemeinsam dranbleiben. Die überflüssigen Pfunde sollen nicht länger Stammspieler sein, sie stehen auf der Transferliste.


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Hansi Pflügler, Legende des FC Bayern und Weltmeister von 1990, motiviert alle mit einer Einstandsrede: „Ihr werdet Willenskraft brauchen, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Das ist wie im Fußball: Man muss die Zweikämpfe annehmen – es wird euch am Ende sehr gut tun, das verspreche ich!“ Während er Trainingsshirts verteilt, erklärt Geschäftsführer Benny Folkmann die Hintergründe des Programms: „Wir wollen als größter Sportverein der Welt zu Gesundheit und Bewegung motivieren und so einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.“ Seine Stellvertreterin Kiki Hasenpusch führt weiter aus: „Über den Sport soll eine Community entstehen. Wir wollen Gemeinschaft vermitteln und unsere Mitglieder ermutigen, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.“

Drei Monate lang werden sich die Teilnehmenden einmal in der Woche mit Fitnesscoach Clemens Kubina treffen, in der Regel auf dem Gelände an der Säbener Straße, aber auch der FC Bayern Campus und die Allianz Arena werden für Trainingseinheiten genutzt. Am Ende steht ein Testspiel gegen die entsprechende „FFIT“-Gruppe des FC Ingolstadt an, zudem wird in Frankfurt ein Turnier für alle Clubs organisiert, die mitmachen. Über eine eigene App wird jeder über die Einheiten informiert, zudem bildet sich gleich beim ersten Treffen eine WhatsApp-Gruppe, damit keine Ausreden zählen – ein erstes Zeichen für aufkommenden Zusammenhalt, und Hansi Pflügler witzelt: „Wo ist mein Trainingsshirt? Ich möchte auch dabei sein!“ Einer der Teilnehmenden beäugt mit einem Schmunzeln sein Leiberl: „Größe M – da passe ich nach den zwölf Wochen rein.“

Der Spaß soll auf keinen Fall zu kurz kommen, sagt Coach Clemens, „dafür werden wir mit einem abwechslungsreichen Programm sorgen“. Die Teilnehmenden haben die unterschiedlichsten Motivationen: Einer möchte es seiner Tochter beweisen, ein anderer hat bereits 50 Kilo abgespeckt und strebt sein Gewicht im Alter von 18 an, der nächste folgt einem eindringlichen Appell seines Arztes. Alle sind sich einig: Es ist toll, dass der FC Bayern so eine Möglichkeit bietet – es geht um Gesundheit wie Gemeinschaft, und für beides steht der deutsche Rekordmeister. Auf dem Tisch im Showroom finden sich an diesem Tag neben dem Mitgliedermagazin „51“ und  Wasserflaschen auch eigens Schalen mit Äpfeln und Bananen.

Während alle geduldig ihre Messungen abwickeln, überbrückt immer wieder einer nach dem anderen die Wartezeit mit einem Erinnerungsfoto mit einer der FCB-Trophäen. Die Augen glitzern – der Hunger ist geweckt, und in dem Fall der auf Erfolg: auf Fortschritte, Teamgeist und das unschlagbare Gefühl, gemeinsam etwas zu schaffen. 

Abba Naor, Überlebender des Holocaust, war zu Zeitzeugengesprächen am FC Bayern Campus im Rahmen der Initiative „Rot gegen Rassismus“ zu Gast:

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