Fussballnationalmannschaft.net
·29 de julio de 2026
FC Bayern-Zugang Brown bekommt Rückennummer 10 wie Rummenigge & Hoeneß

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·29 de julio de 2026

Nathaniel Brown trägt beim FC Bayern künftig die legendäre Rückennummer 11. Der 23-Jährige unterschrieb beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2031. Bis zu 55 Millionen Euro kann der Wechsel des gebürtigen Oberpfälzers von Eintracht Frankfurt nach München kosten.

Nathaniel Brown posiert am 29. Juli 2026 nach einer Pressekonferenz im Sommertrainingslager des FC Bayern München in Rottach-Egern. Der Neuzugang bereitet sich mit dem Rekordmeister am Tegernsee auf die neue Saison vor. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)
Bei seiner Vorstellung im Trainingslager am Tegernsee präsentierte Brown stolz das Trikot mit der 11. Vor ihm liefen beim FC Bayern unter anderem Karl-Heinz Rummenigge, Stefan Effenberg und Kingsley Coman mit dieser Nummer auf. Auch Uli Hoeneß und Lukas Podolski gehörten zu den früheren Trägern. In der vergangenen Saison hatte der Senegalese Nicolas Jackson das Jersey getragen.
Ursprünglich war die Nummer für Michael Olise vorgesehen. Max Eberl hatte dem französischen Flügelspieler die 11 im Umfeld der Weltmeisterschaft angeboten, weil Olise sie dort für Frankreich getragen hatte. „Er wollte aber die 17 behalten“, berichtete Bayerns Sportvorstand. Damit fiel die Wahl auf Brown, der künftig im linken Mittelfeld oder als Linksverteidiger eingesetzt werden kann. Eberl bezeichnete ihn deshalb augenzwinkernd als „falscher Rummenigge“.
Die Bayern sind von Browns Perspektive überzeugt. „Jeder hat spätestens bei der WM gesehen, welche Qualitäten Nene hat“, sagte Eberl bei der Präsentation. Als sich die Gelegenheit für eine Verpflichtung ergeben habe, habe der Klub zugreifen müssen. Brown sei „ein Spieler, dem die Zukunft gehört: jung, bayerisch, flexibel und mit einer Riesenqualität.“
Eintracht Frankfurt hatte den achtmaligen Nationalspieler 2024 vom 1. FC Nürnberg verpflichtet. In seiner „schwierigen“ letzten Saison bei der Eintracht habe er vor allem mentale Stärke gewonnen. „Standhalten, weitermachen, den Kopf nicht hängen lassen, man kommt da schon raus“, schilderte Brown seine Erfahrungen.
Genau diese Widerstandsfähigkeit habe den Offensivverteidiger für den FC Bayern noch interessanter gemacht, erklärte Eberl. „Das ist es, was du bei Bayern brauchst: Dem Druck standzuhalten. Das hat Nene gemacht und gezeigt, dass er ein besonderer Spieler ist. Das hat uns gefallen.“ Brown kommt bislang auf acht Länderspiele für Deutschland und ein Tor.
In München möchte der Neuzugang zunächst seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. „Ich weiß, was ich kann – und was ich noch nicht kann“, sagte Brown. Zu seinen Stärken zählt er „gutes Tempo“ und ein „gutes Gespür für den Raum“. Beim Verteidigen der Tiefe sieht er noch Nachholbedarf. Außerdem müsse er „Kopfbälle üben.“
Eberl nahm diese Selbsteinschätzung mit Humor und verwies auf das „Hermann-Gerland-Gedächtnispendel“. Unterstützung erwartet Brown zudem von Vincent Kompany. Der frühere Weltklasse-Verteidiger und heutige Bayern-Coach habe ihn „sehr beeindruckt“, sagte der Neuzugang. Auch die Qualität innerhalb der Mannschaft sei außergewöhnlich: „Hier ist eine brutale Qualität.“
In dieser Woche stieg Brown ins Training des deutschen Rekordmeisters ein. Bei der Eintracht hatte ihn der FC Bayern genau beobachtet, nun soll der Nationalspieler seine Vielseitigkeit auf der linken Seite einbringen. Seine neue Rückennummer erinnert dabei an einige der größten Namen der Klubgeschichte.
En vivo


En vivo


En vivo


En vivo

































