FC St. Pauli vs. 1. FC Köln 1:1 – Mets, VAR & kurz zu wenig Mut | OneFootball

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·18 de abril de 2026

FC St. Pauli vs. 1. FC Köln 1:1 – Mets, VAR & kurz zu wenig Mut

Imagen del artículo:FC St. Pauli vs. 1. FC Köln 1:1 – Mets, VAR & kurz zu wenig Mut

Der FC St. Pauli überzeugt gegen den 1. FC Köln dank spieltaktischer Vorteile und Intensität, muss sich aber über einen zweifelhaften Elfmeter und kurzfristige Mutlosigkeit ärgern.(Titelfoto: Stefan Groenveld)

Der Fußball schreibt oft schöne Geschichten. Aber wenn es Geschichten mit Happy End gibt, dann muss es auf der anderen Seite auch solche ohne geben. Beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln kam beides zusammen: Karol Mets erzielte seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FCSP, nur um wenige Minuten vor dem Schlusspfiff im eigenen Strafraum einen, total strittigen Elfmeter zu verursachen, den die Kölner zum Ausgleich nutzten. Mets wurde damit zum tragischen Helden (Lieben und Leiden mit Karol Mets) und der FC St. Pauli muss sich am Ende über zwei verlorene Punkte ärgern.


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Die Aufstellung

Eine personelle Veränderung gab es in der Startaufstellung des FC St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine kehrte nach abgesessener Sperre zurück und ersetzte den Gelb-gesperrten Joel Fujita im zentralen Mittelfeld. Zwar wieder im Kader, aber nicht in der Startelf stand Manos Saliakas. Alexander Blessin erklärte das nach Abpfiff damit, dass der 29-jährige nach der mehrwöchigen Verletzungspause unter der Woche nur zwei Einheiten voll mittrainieren konnte. Weder in der Startelf noch auf der Bank befand sich Eric Smith, der unter der Woche aber auch nur reduziert trainiert hatte.

Beim 1. FC Köln gab es ebenfalls nur einen Wechsel in der Startelf: Anstelle von Lund startete Castro-Montes auf der linken Abwehrseite, der zuletzt zweimal nach Einwechslung überzeugen konnte. Die Kölner sortierten sich auf dem Platz in einem offensiven 4-2-1-3 und defensiven 5-2-3 an, agierten also sehr flexibel und stellten dann nach der Pause noch einmal um.

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Aufstellung FC St. Pauli – 1. FC Köln

FCSP: Vasilj – Andō, Wahl, Mets – Pyrka, Rasmussen, Irvine, Ritzka – Sinani, Hountondji, Pereira Lage

KOE: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Cenk – Thielmann, Jóhannesson, Martel, Castro-Montes – El Mala, Ache, Kaminski

Fokus auf Kaminski und offene rechte Seite

Der 1. FC Köln startete besser in die Partie und konnte den FC St. Pauli wohl mit seiner Positionierung etwas überraschen. Sobald der Ball unter Kontrolle und in der Kölner Hintermannschaft war, orientierten sich vorne vier Spieler stark ins Zentrum: Ache, El Mala und Kaminski bekamen dabei Gesellschaft von Thielmann, der von seiner Rechtsverteidiger-Position den weiten Weg bis ins Angriffszentrum beschritt. Diese Positionierung in vorderer Reihe folgte einem klaren und einfachen Plan. Die Kölner schlugen viele lange Bälle auf Ache, in der Folge galt der Fokus dem zweiten Ball. Leicht hinter der offensiven Dreierreihe positionierte sich der spielstarke Kaminski. Ihn in dieser Position an den Ball zu bekommen, dürfte das primäre Ziel der Kölner gewesen sein. Dadurch, dass sich vor Kaminski gleich drei Spieler im Zentrum tummelten, wurde die FCSP-Innenverteidigung tief gebunden, was dem Kölner etwas Raum vor der Kette verschaffte. Aus der Innenverteidigung konnte Kaminski nicht angelaufen werden, denn Ritzka und Pyrka positionierten sich weit höher, liefen oft die äußeren Spieler der Kölner Viererkette an. So entstand ein kleines Loch beim FCSP, welches vor allem dann hätte gefährlich werden können, wenn El Mala und Thielmann sich aus dem Zentrum wieder auf die Außenbahn bewegten. Dann nämlich mussten Mets und Andō entscheiden, ob sie diesen Weg mitgehen oder ihren Gegenspieler an Ritzka und Pyrka übergeben. Wenn sie den Weg zu weit mitgegangen wären, hätte das zu viel zu großen horizontalen Abständen in der FCSP-Innenverteidigung geführt, was es unbedingt zu vermeiden galt.

FC St. Pauli wackelt kurz, findet dann aber defensive Stabilität

Es war also aufgrund der Kölner Spielweise in der Hintermannschaft des FC St. Pauli einiges an Abstimmung notwendig. Das gelang zu Beginn nicht immer gut, wurde aber nach der Anfangsphase stetig besser. Kölns Trainer Wagner erklärte nach Abpfiff, dass man eigentlich gar nicht so sehr den Fokus auf lange Bälle legen wollte. Das wundert mich etwas, denn aufgrund der Positionierung der vorderen vier Spieler war eigentlich das gesamte Aufbauspiel der Kölner genau darauf ausgerichtet. Folglich spielten die Gäste viele lange Bälle, die jedoch so gut wie nie zum Erfolg führten.

Besonders die hohe Positionierung von Thielmann – Blessin erklärte später, dass der FC St. Pauli damit nicht gerechnet habe – wurde für die Kölner dann auch eher zu einem Problem als zu einem spieltaktischen Vorteil. Denn dem FCSP gelang es im weiteren Verlauf der ersten Hälfte etliche Male, sich über die rechte Seite der Kölner ins letzte Drittel vorzuspielen. Das hing unter anderem damit zusammen, dass Thielmann Probleme hatte, nach seinen Ausflügen in die Offensive rechtzeitig wieder in die richtige Position zu finden und der rechte Sechser Jóhannesson eher offensiv denkt, eigentlich keine klassische Sechs ist. Aber noch weit bedeutender war, dass es der FCSP in seinem Aufbauspiel auf die Räume rechts und links der Kölner Doppelsechs abgesehen hatte.

Andō und fast auch Irvine als Außenstürmer

Bei eigenem Ballbesitz ordnete sich der FC St. Pauli in einer ungewohnten Formation an. Besonders die Position von Andō war auffällig. Der Innenverteidiger positionierte sich weit vorne auf dem Spielfeld neben Pyrka als Rechtsaußen und sorgte so dafür, dass der FCSP auf der rechten Offensivseite ein personelles Übergewicht hatte. Das war auch genau so geplant, sagte Blessin nach Abpfiff. Ziel sei es gewesen, Andō dann hoch abzuspielen und die dort vorhandene Überzahl auszunutzen. Das Problem: Der FC St. Pauli positionierte sich zwar optimal für diese Aufbauvariante, aber er spielte die hohen Bälle nicht. Stattdessen wurde oft Pereira Lage auf der anderen Seite in Kopfballduelle geschickt und es war Blessin nach Abpfiff ein Rätsel, warum die Spieler die vorteilhafte Situation im Aufbau nicht erkannten beziehungsweise bespielten.

Vielleicht lag es ja daran, dass der FC St. Pauli noch woanders auf dem Platz Räume fand. „Wir wollten über den ballfernen Achter eröffnen“, erklärte Blessin nach Abpfiff. Theoretisch sind bei FCSP-Ballbesitz zwei Achter auf dem Platz gewesen, Sinani auf der rechten, Irvine auf der linken Seite. Aber die rechte Seite wurde, siehe den ignorierten Andō, nicht oder nur selten bespielt, solange Manos Saliakas nicht auf dem Platz stand. Sowieso agierte Sinani meines Erachtens eher noch etwas offensiver, auf der Zehn, also oft etwas zu hoch für das Vorhaben, den Raum neben der Doppelsechs zu attackieren. Dafür ging das Vorhaben aber auf der linken Seiten wirklich komplett auf. Der 1. FC Köln bekam die Bewegungen von Jackson Irvine, der sehr oft sehr nahe an der Seitenlinie agierte, lange Zeit nicht verteidigt und der FC St. Pauli konnte so etliche Male bis in den Strafraum vordringen. Ein gutes Beispiel für so eine Situation ist die Chance von Hountondji in der 33. Minute, als der FCSP über Sinani und Rasmussen das Spiel, wie gewünscht, auf die ballferne Acht verlagerte und Irvine dadurch viel Raum hatte und diesen nutzte. Alles an diesem Angriff war super, leider aber auch die Fußabwehr von Effzeh-Keeper Schwäbe.

Wagner stellt um, doch St. Pauli weiter besser

Diese Situation war die beste Gelegenheit der ersten Hälfte. Zwar hatte Hountondji noch eine Kopfball-Chance in der zehnten Minute, der die starke Phase des FC St. Pauli einleitete, aber in dieser Situation kam der FCSP-Angreifer nicht richtig hinter den Ball, konnte keinen Druck mitgeben. Zuvor hatte El Mala die wohl beste Gelegenheit für Köln in der ersten Hälfte. Sein Abschluss nach einem Tempodribbling sauste aber über das Tor. Somit war es der FC St. Pauli, der in der ersten Halbzeit das bessere Team gewesen ist. Die langen Bälle der Kölner wurden nach kurzer Ruckelphase zu Beginn immer besser kontrolliert und eine der taktischen Anpassungen für diese Partie, die sehr breiten Achter, ging auf, sodass sich das Team von Blessin ein optisches Übergewicht erspielen konnte.

Zur zweiten Hälfte nahm Effzeh-Trainer Wagner dann eine Anpassung vor, die aufgrund der Vorteile des FC St. Pauli im ersten Abschnitt zu erwarten gewesen ist. Für Thielmann kam Maina in die Partie, die Kölner stellten damit ihre Formation auf ein 4-2-3-1 um. Fortan agierten die Gäste also durchgehend mit einer Viererkette, Maina fiel nicht wie Thielmann gegen den Ball in die Kette hinein, sondern verblieb im Mittelfeld. Wagner erklärte nach Abpfiff, dass er den Eindruck hatte, keinen fünften Spieler in der Kette zu benötigen, aber mehr Druck in Pressingsituationen aus dem Mittelfeld. Den gab es auch, aber an den Spielanteilen änderte sich vorerst nichts.

Wieder El Mala, wieder Hountondji und wieder ein starker FC St. Pauli

Auch nicht daran, dass der FC St. Pauli zu Beginn kleinere Probleme hatte. Wie auch im ersten Abschnitt setzte der Effzeh die erste Duftmarke. Erneut war es El Mala, der die erste nennenswerte Chance hatte, erneut war es eine Einzelaktion, ein Tempodribbling. Sein Abschluss in der 54. Minute klatschte an die Latte. Erneut war es dann aber auch wieder Hountondji, der mit seiner ersten Gelegenheit (nach gutem Dribbling versuchte er aus spitzem Winkel den Ball die Grundlinie entlang zu spielen, was Schwäbe verhinderte) quasi den Startschuss für eine gute Phase des FCSP gab, die völlig zu Recht mit einem eigenen Treffer belohnt wurde.

Zwischen der ersten Gelegenheit des insgesamt viel auffälligeren als zuletzt spielenden Hountondji und dem Treffer von Karol Mets lagen 13 Minuten. In dieser Phase schnürte der FC St. Pauli den 1. FC Köln regelrecht in der eigenen Hälfte ein. Es war eine Druckphase, die es vom FCSP in dieser Saison in der Stärke bisher selten zu sehen gab, der Treffer zum 1:0 durch Karol Mets in der 69. Minute nach einer gelungenen Eckball-Variante war daher auch hochverdient. Und es hätte eine der schönsten Geschichten der Saison werden können, dass ausgerechnet Mets dieses Spiel mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für den FC St. Pauli entscheidet. Aber nach dem 1:0 für den FCSP dauerte es noch insgesamt 30 Minuten, bis zum Abpfiff – und diese halbe Stunde war dann leider nicht mehr so erbaulich.

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Einen guten Moment hat sich Karol Mets ausgesucht, um seinen ersten Treffer für den FC St. Pauli zu erzielen. Leider haben er und der FCSP nicht das bekommen, was für die Leistung verdient gewesen wäre: Drei Punkte // (c) Stefan Groenveld

FC St. Pauli gibt Übergewicht aus der Hand

Direkt im Anschluss an den Treffer zog sich der FC St. Pauli tiefer zurück. Vom hohen und äußerst effektiven Pressing der 70 Minuten davor war vorerst nichts mehr zu sehen, der FCSP überließ den Gästen viel grüne Wiese. Diese konnte Köln zumeist nicht für sich nutzen, das Team von Trainer Wagner hatte nun zwar mehr Ballbesitz, versprühte aber eigentlich keine Torgefahr. Das tiefe Verteidigen vom FC St. Pauli war also nur bedingt ein Problem. Ja, ich merke es selbst, da steht mal wieder das Wort „eigentlich“, wie so oft, wenn es in dieser Saison darum geht, die Spiele des FCSP zu beschreiben. Denn zu einer Sache führte die nun tiefere Verteidigungsweise des FC St. Pauli schon: Köln hatte es nun leichter, ins letzte Drittel zu kommen. Das brachte ihnen keine Torabschlüsse, aber in dieser Phase bekamen sie einen Elfmeter – wodurch Karol Mets zum tragischen Helden dieser Partie wurde und wir uns leider auch über eine VAR-Entscheidung ärgern müssen.

Ein fraglicher VAR-Eingriff?

Denn in der 83. Minute ging Kaminski nach einem Kontakt mit Mets rechts an der Grundlinie im Strafraum zu Boden, der FCSP-Innenverteidiger hatte versucht, per Grätsche einen Pass ins Zentrum zu blocken (den Kaminski dann aber nicht spielte). Bei dieser Grätsche kam es zum Kontakt zwischen den beiden Spielern. Kaminskis Fuß geriet zwischen die Beine von Mets, der Kontakt sorgte auch dafür, dass Kaminski fällt, wenngleich nicht wirklich viel notwendig war um den Effzeh-Offensivspieler zum fallen zu bewegen. Fraglich ist, welche Bewegung aktiv ist. Denn der Fuß von Kaminski geriet nicht ohne eigenes Zutun zwischen die Beine von Mets, es war eine aktive Bewegung des Kölners (ob absichtlich oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen). Schiedsrichter Jöllenbeck entschied sich jedenfalls vorerst gegen einen Elfmeterpfiff. Argumente gibt es für beide Entscheidungen (Foul oder nicht) und wenn es nach mir ginge, dann würde ich das trotz Braun-Weißer Brille eher mit einem leichten Ausschlag in Richtung Foul bewerten. Das aber zeigt: Das einzige, was eindeutig war in dieser Szene, war, dass sie nicht eindeutig war, der Zweikampf befand sich im Grenz- und Graubereich. Somit handelt es sich nicht um keine klare Fehlentscheidung. Doch der VAR griff trotzdem ein. Ein Eingriff, der nach meinem Empfinden nicht gerechtfertigt gewesen ist. Luca Waldschmidt ließ sich von all den Diskussionen vor dem Elfmeter nicht beirren und erzielte den späten Ausgleichstreffer für Köln.

Zurück zur Diskussion rund um die Pressinghöhe des FC St. Pauli. Denn es war vielerorts Unverständnis zu vernehmen, dass das Team nach der Führung nicht mehr so hoch presste. Klar, eine tiefere Verteidigungsweise sorgt eher dafür, dass solche Szenen wie beim Elfmeter entstehen. Klar ist auch, dass der FCSP bis zum 1:0 mit dem hohen Pressing sehr erfolgreich gewesen ist. Die eigentlich starke Kölner Offensive war bis auf zwei Einzelaktionen von El Mala komplett abgemeldet. Klar sollte aber auch sein, dass es von Kreis- bis Bundesliga völlig normal ist, wenn sich Teams bei solchen Spielen (und Tabellensituationen) nach eigenen Führungstoren erstmal etwas zurückziehen. Wichtig ist, wie aktiv und mutig das Team ist, auch bei zurückgezogenerer Spielweise. Die Heimsiege gegen Stuttgart und Bremen haben gezeigt, dass der FCSP nicht schlecht damit fährt, wenn er auch mal tiefer agiert, solange er aktiv bleibt. Auf der anderen Seite haben die Spiele gegen Freiburg und Union gezeigt, dass der FCSP Probleme bekommen kann, wenn er zu tief agiert und den Mut verliert, passiver wird. Der FC St. Pauli blieb gegen Köln nach der Führung jedenfalls zwar oft aktiv, zog aber in einzelnen Momenten eben eher zurück, als mutig draufzugehen – und gestattete so den Kölnern mehr Ballbesitz, wenngleich diese das nicht in direkte Abschlüsse umsetzen konnten. Der Elfmeter von Waldschmidt war dann der erste Kölner Schuss auf das Tor im gesamten Spiel. Es ist natürlich unklar, ob eine mutigere und höhere Verteidigungsweise erfolgreicher gewesen wäre. Auch wenn man es sich wünscht, der Kopf spielt in solchen Phasen eine sehr, sehr große Rolle. Es ist den Spielern des FC St. Pauli, die sich kurz nach dem 1:0 vermutlich endgültig bewusst wurden, was drei Punkte gegen Köln bedeuten könnten, fast nicht vorzuwerfen, dass sie sich nach der Führung etwas zurückzogen. Leider bleibt aber der Eindruck, dass die Kölner nur so überhaupt zumindest ein wenig ins Spiel zurückgefunden haben.

Ein Punkt ist nicht genug

Ein Aufbäumen vom FC St. Pauli gab es in der Folge zwar noch, aber leider war alles insgesamt zu ungenau. Das Team brachte sich durch schmerzhafte Fehlpässe oft selbst um vielversprechende Situationen, was mich fast noch mehr ärgerte als der VAR-Eingriff. Denn diese Partie hätte der FC St. Pauli trotz der Elfmeter-Situation gewinnen können, wenn er auch im letzten Spielabschnitt in die Nähe seines Leistungsmaximums und somit in die Nähe des Kölner Tores gekommen wäre.Tat er aber nicht und so muss der FC St. Pauli ein 1:1 hinnehmen, was angesichts der Spielanteile und Chancen nur schwer verdaulich ist. Drei Punkte hätte sich das Team durchaus verdient. Und drei Punkte wären auch notwendig gewesen, um im Abstiegskampf sogar bis Platz neun nochmal Angst und Schrecken zu verbreiten. So aber muss der FCSP nun hoffen, dass die Konkurrenten im Kampf um den direkten Klassenerhalt an diesem Spieltag nicht davonziehen – und zeitgleich, dass Wolfsburg und Heidenheim nicht näher an den Relegationsplatz heranrücken.

Puuh, das frustriert alles sehr. Der FC St. Pauli hat es nicht verdient, nach dieser über weitere Teile überzeugenden Leistung nun mit bangem Blick auf die anderen Spiele am Wochenende zu schauen. Es ist aber leider so, die Situation bleibt in höchstem Maße prekär. Sicher ist aber, dass das Team auch in den kommenden vier Partien gute Chancen auf Punktgewinne hat, wenn es so wie gegen Köln spielt. Und wenn ein Held wie Karol Mets nicht noch eine tragische Rolle einnimmt, dann wird es auch drei Punkte geben.Immer weiter vor!// Tim

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