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·20 de abril de 2026

Fiasko bei den Königlichen – Weltmeister rechnet mit Mbappé ab

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Emmanuel Petit (55) hat nach dem Champions-League-Aus der Königlichen gegen den FC Bayern München deutliche Worte gefunden. Im Zentrum seiner Kritik: Kylian Mbappé (27, Vertrag bis 2029).

Real Madrid ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Der FC Bayern setzte sich über beide Partien mit 6:4 durch und warf den Rekord-Champions-League-Sieger aus dem Wettbewerb.


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In der Liga hat Barça neun Punkte Vorsprung – bei sieben ausbleibenden Spielen. Die Copa del Rey hat Real Sociedad gewonnen. Damit wird auch die zweite Saison von Mbappé bei den Blancos wohl ohne einen wichtigen Titel enden – trotz individuell herausragender Zahlen.

Petit: "Ankunft hat die Kabine mit Egoismus gefüllt"

Direkt nach dem Aus ging Emmanuel Petit mit seinem Landsmann hart ins Gericht. "Es ist nicht allein Mbappés Schuld, aber trotz allem hat er mit seiner Ankunft die Real-Kabine mit Egoismus gefüllt. Es ist ein Fiasko", sagte der Weltmeister von 1998 laut AS.

Harte Worte. Doch ganz unbegründet dürften sie nicht sein. Mbappé kam im Sommer 2024 ablösefrei von Paris Saint-Germain und sollte das letzte Puzzlestück sein für eine neue Ära der Dominanz. Stattdessen: zwei Spielzeiten ohne großen Titel.

Mbappé überragt individuell

Die nackten Zahlen sprechen eigentlich für den Franzosen. Mbappé kommt in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf 38 Einsätze und erzielte dabei 40 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Im Schnitt trifft der 27-Jährige alle 81 Minuten. Trotzdem steht er regelmäßig in der Kritik.

Das Problem ist bekannt. Seine Lieblingsposition in einem 4-3-3 auf dem linken Flügel besetzt Vinicius (27), die zuletzt praktizierte Doppelspitze funktioniert nur bedingt. Beide Superstars sind nicht gerade für ihre Defensivarbeit berühmt. Petits Egoismus-Vorwurf zielt wohl genau in diese Richtung: zu viel Einzelklasse, zu wenig Mannschaftsdienlichkeit.

Dazu kamen die wochenlangen Knieprobleme, die Mbappé im Februar und März außer Gefecht setzten. Erst kürzlich hatte der Stürmer betont, sich "zu 100 Prozent erholt" zu haben. Um das Aus gegen die spielerisch überlegenen Bayern zu verhindern, reichte es dennoch nicht.

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