FIFA löscht sieben Millionen Hasskommentare bei Facebook, Instagram & Co | OneFootball

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·18 de julio de 2026

FIFA löscht sieben Millionen Hasskommentare bei Facebook, Instagram & Co

Imagen del artículo:FIFA löscht sieben Millionen Hasskommentare bei Facebook, Instagram & Co

Der Hass im Netz hat während der Fußball-WM in den USA ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Die FIFA musste im Turnierverlauf mehr als sieben Millionen beleidigende, einschüchternde oder bedrohliche Kommentare aus den sozialen Netzwerken entfernen lassen. Das sind mehr als 14-mal so viele Fälle wie noch bei der WM 2022 in Katar.

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MIAMI GARDENS, USA – 11. Juli 2026: FIFA-Präsident Gianni Infantino und Norwegens Kronprinz Haakon verfolgen das Viertelfinale der WM 2026 zwischen Norwegen und England im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida. (Foto: Justin Setterfield/Getty Images)


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Massiver Anstieg im Vergleich zu Katar

Zuständig für die Säuberung der Kommentarspalten ist der verbandseigene Schutzdienst gegen Anfeindungen in sozialen Medien. Diese Abteilung durchforstete im Zuge des Turniers insgesamt 53 Millionen Kommentare und filterte daraus die besonders schwerwiegenden Fälle heraus. Wie der Weltverband am Samstag mitteilte, dürfte auch das Endspiel am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien (21.00 Uhr MESZ, live bei ZDF und MagentaTV) für eine neue Welle an digitalen Anfeindungen sorgen.

Der Vergleich mit der vorherigen Auflage fällt drastisch aus: 2022 in Katar hatte die FIFA lediglich 470.000 beleidigende oder einschüchternde Beiträge löschen lassen. Allerdings war jenes Turnier auch deutlich kompakter angelegt und umfasste 40 Partien weniger als die aktuelle Ausgabe in Nordamerika. Parallel zur gestiegenen Zahl gelöschter Inhalte verzehnfachte sich auch die Menge der von der FIFA an die Plattformbetreiber gemeldeten Beiträge auf mittlerweile über 200.000.

Künstliche Intelligenz im Einsatz gegen Drohungen

Neben der klassischen Moderation setzt der Verband inzwischen verstärkt auf künstliche Intelligenz, um direkte Nachrichten an Spieler, Trainerstäbe und Offizielle zu überprüfen. Mehr als eine halbe Million per KI identifizierter Nachrichten wurden auf diese Weise analysiert und bewertet. Über 15.000 davon stuften die Systeme als derart kritisch ein, dass sie zur weiteren Bearbeitung an zuständige Stellen weitergereicht wurden.

Noch gravierender fällt die Bilanz bei den schwerwiegendsten Fällen aus: Mehr als 1000 besonders drastische Drohungen meldete die FIFA direkt an die zuständigen Behörden, darunter auch Strafverfolgungsbehörden, um strafrechtliche Konsequenzen zu ermöglichen.

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