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·16 de abril de 2026
Form, Restprogramm und Prognose der Abstiegskandidaten: Viel spricht für den FC, zittern muss noch ein ganz anderer

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·16 de abril de 2026


Redaktion
16 April, 2026
Fünf Punkte und ein starkes Torverhältnis trennen den FC vom Relegationsrang. Das Polster ist gewachsen, die Ausgangslage hat sich deutlich verbessert. Und die restlichen fünf Spieltage sprechen auch für die Domstädter.
Die Kölner Spieler jubeln nach einem Tor gegen Bremen
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Form: Eigentlich wähnten sich die Eisernen schon auf der sicheren Seite. Doch nach nur zwei Siegen aus den vergangenen 14 Spielen geistert das Abstiegsgespenst durch Köpenick. Die Verantwortlichen zogen die Reißleine und entließen Steffen Baumgart. Nun soll Marie-Louise Eta das Ruder rumreißen. Das Polster zum Relegationsplatz ist mit acht Zählern bei fünf Spielen eigentlich ein großes.
Restprogramm: Zumal in den kommenden Gegnern noch Punkte stecken. Union bekommt es von den Top-Teams nur noch mit RB Leipzig zu tun. Neben dem Spiel gegen den FC warten noch die Begegnungen gegen Mainz, Augsburg und am Samstag Wolfsburg. Sollten die Eisernen gegen den Tabellenvorletzten gewinnen, sollte der Klassenerhalt so gut wie sicher sein.
Chancen: Angesichts des noch großen Polsters kam das Aus von Steffen Baumgart trotz der Negativbilanz recht überraschend. Bei fünf ausstehenden Spielen sollten maximal vier Punkte zum sichern Klassenerhalt reichen – vermutlich sogar weniger.
Form: Nach einem kurzen Zwischensprint lief es zuletzt nicht mehr ganz so rund für die Rothosen. In den vergangenen acht Spielen holte das Team von Merlin Polzin nur noch einen Sieg – den im direkten Duell gegen Wolfsburg. Mit 31 Zählern ist das Polster zur gefährlichen Zone aber groß.
Restprogramm: Obwohl die Ausgangslage eine gute ist, ist der HSV alles andere als durch. Denn von den restlichen fünf Gegnern spielen mit Hoffenheim, Freiburg, Frankfurt und Leverkusen vier um den internationalen Wettbewerb, zum Teil sogar um die Königsklasse. Das fünfte Duell ist dann ausgerechnet das Derby gegen Bremen.
Chancen: Zwar hat es auch der HSV in den eigenen Händen und ein großes Polster, allerdings könnte tatsächlich das Saisonfinale mit den Spielen gegen die Top-sechs-Teams noch zum Faktor werden. Der HSV rutscht noch einmal rein, die Klasse wird der Aufsteiger dennoch halten.
Form: Dem FC ist gegen Bremen der Befreiungsschlag gelungen. Nach acht sieglosen Spielen in Folge gab es wieder drei Zähler und damit hat sich die Serie ein wenig gewandelt – nun sind es vier Spiele ohne Niederlage. Und die Leistung gegen Bremen lässt auf mehr hoffen.
Restprogramm: Schon am Freitag können die Kölner einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten vom Millerntor stünden die Geißböcke mit mindestens einem Bein auch in der kommenden Saison im Oberhaus. Mit Heidenheim trifft der FC noch auf das Tabellenschlusslicht. Allerdings geht es auch noch gegen den Tabellenführer sowie gegen Bayer Leverkusen und Union Berlin.
Chancen: Durch den Erfolg über Werder hat sich die Situation für den FC deutlich verbessert. Fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sowie ein starkes Torverhältnis sind vielversprechend. Selbst wenn die Kölner am Freitag nicht gewinnen sollten, sollte die Qualität des Kaders für den Klassenerhalt ausreichen.
Form: Zwar haben die Fohlen von den jüngsten fünf Spielen nur eins verloren, aber eben auch nur eins gewonnen. Nach dem 0:1 gegen Leipzig befindet sich die Borussia wieder in der Abstiegs-Verlosung. Immerhin hat Mönchengladbach gegen die direkten Konkurrenz stets gepunktet.
Restprogramm: Mit den Begegnungen gegen Dortmund und Hoffenheim warten noch zwei schwere Heimspiele. Zunächst empfängt die Borussia aber noch Mainz. Die beiden Auswärtspartien sind auf dem Papier lösbar. Es geht noch nach Wolfsburg und Augsburg.
Chancen: Ähnlich wie beim Rivalen ist das Polster mit fünf Zählern groß und in den ausstehenden Spielen weitere Zähler möglich. Ähnlich wie beim Rivalen stehen die Chancen auf den Liga-Erhalt demnach auch gut.
Form: Auf den wichtigen Sieg gegen Wolfsburg folgten zwei Niederlagen. Das zwischenzeitliche Formhoch scheint wieder abgefallen zu sein. Zumal Werder in Köln wahrlich nicht überzeugte und das unabhängig der Unterzahl. Tatsächlich wird Bremen noch reichlich zittern.
Restprogramm: Denn von allen Kellerkindern steht der Mannschaft von Daniel Thioune das schwierigste Restprogramm bevor. Bremen trifft mit Stuttgart, Dortmund und Hoffenheim auf drei Teams aus der Top-sechs. An den letzten beiden Spieltagen stehen die Partie gegen die TSG und die Borussia an. Dazu gibt es am kommenden Spieltag noch das Derby gegen den HSV sowie das Heimspiel gegen Augsburg.
Chancen: Ausgerechnet das Nordderby könnte am Wochenende zum Fingerzeig werden. Sollte Bremen die Partie verlieren, steigt der Druck noch einmal erheblich. Denn das dritte Nordlicht sitzt Werder im Nacken. Durch die drei Top-Teams im Restprogramm könnte es dann für Bremen noch einmal richtig eng werden.
Form: Seit mittlerweile fünf Spielen wartet St. Pauli auf einen Erfolg. Das 0:5 gegen die Bayern am vergangenen Wochenende war besonders schmerzhaft. In der Formtabelle belegen die Kiezkicker den vorletzten Platz. Gerade in der Offensive hapert es. Nur zwei Tore erzielten die Nordlichter in den vergangenen fünf Spielen – kein Team weniger.
Restprogramm: Mit der Begegnung gegen den Rekordmeister ist die schwerste Aufgabe abgehakt. Von den vermeintlichen Top-Teams steht nun „nur“ noch Leipzig auf der Liste. Dagegen warten mit den Begegnungen gegen Köln, Heidenheim und Wolfsburg aber noch drei direkte Duelle auf St. Pauli. Zudem steht das Heimspiel gegen Mainz an.
Chancen: Über eine lange Phase zeigte sich St. Pauli sehr stabil und auf einem guten Weg, die Abstiegsplätze zu verlassen. Zuletzt stimmten die Ergebnisse nicht mehr. Dennoch spricht das Restprogramm dafür, dass Pauli mindestens den Relegationsplatz halten kann. Am letzten Spieltag könnte es zum Endspiel mit Wolfsburg kommen.
Form: Dass ein Trainerwechsel nicht immer die erhoffte Wirkung hat, zeigt der VfL Wolfsburg. Mit Paul Simonis und Daniel Bauer wurden bereits zwei Coachs bei den Niedersachsen entlassen. Der Erfolg ist bislang überschaubar. In der Formtabelle belegen die Wölfe mit nur einem Pünktchen den letzten Platz, in der gesamten Rückrunde gab es noch keinen Sieg, erst drei Unentschieden. Den letzten Sieg feierte der VfL am 17. Spieltag gegen St. Pauli.
Restprogramm: In den verbleibenden fünf Spielen stehen noch zwei gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte an – gegen Bayern und Freiburg. Die direkten Duelle gegen St. Pauli, Union Berlin und Gladbach werden bei vier Zählern Rückstand zum Relegationsplatz eigentlich zu Pflichtaufgaben.
Chancen: Wolfsburg steuert dem ersten Abstieg der Vereins-Geschichte entgegen. Mittlerweile ist auch der Effekt des Trainerwechsels zu Dieter Hecking wirkungslos verpufft. Für die Wölfe wird es in dieser Spielzeit wohl sehr sehr eng. Die Entscheidung dürfte am letzten Spieltag fallen.
Form: Eigentlich sah die Mannschaft von der Ostalb bereits wie der sichere Absteiger aus. Seit Anfang Dezember hatte das Team von Frank Schmitt keinen Dreier mehr eingefahren. Bis zum vergangenen Spieltag. Da gab es ein 3:1 gegen Union Berlin und damit ein kleiner Befreiungsschlag. Fünf Punkte holte Heidenheim aus den jüngsten drei Spielen und zumindest der Relegationsplatz scheint wieder möglich.
Restprogramm: Dennoch spricht nicht viel für den Klassenerhalt der Heidenheimer. Ein kleiner Vorteil liegt im Saisonfinale. Das Tabellenschlusslicht spielt nur noch gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs (Bayern), hat dafür aber noch zwei Partien gegen direkte Konkurrenten vor der Brust.
Chancen: Und dennoch sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl nur noch sehr geringe. Heidenheim liegt sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Für eine Mannschaft, die einen Sieg aus den vergangenen 16 Partien holte, fehlt die Fantasie, wie der Rückstand aufgeholt werden kann. Seit dem 2. Spieltag belegt das Team von der Ostalb durchgehend einen der letzten drei Tabellenplätze.









































