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·23 de junio de 2026
Frankreich gegen Irak WM 2026 heute: Wetterchaos kann Mbappé nicht stoppen

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Vier Stunden, sintflutartiger Regen, eine lange Unterbrechung und am Ende doch ein klarer Sieger: Frankreich hat in Philadelphia auch das zweite WM-Spiel souverän gewonnen. Beim 3:0 gegen den Irak stellte Kylian Mbappé mit seinem Jubiläumsspiel und seinem 100. Länderspiel erneut seine Ausnahmeklasse unter Beweis. Am 26. Juni trifft Frankreich in Boston auf Norwegen.
Frankreich – IrakI
Mo 22.06. · 23:00 Uhr · ARD

PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – 22. Juni: Kylian Mbappé (#10) aus Frankreich jubelt nach dem ersten Treffer seiner Mannschaft während des FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiels der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Irak im Philadelphia Stadium am 22. Juni 2026 in Philadelphia, Pennsylvania. (Foto: Darrian Traynor/Getty Images)
Der Kapitän, der schon im ersten Turnierauftritt Olivier Giroud als französischen Rekordtorschützen abgelöst hatte, brachte die Équipe Tricolore früh in Führung. Nach Vorlage seines kongenialen Partners Michael Olise zirkelte Mbappé den Ball aus 18 Metern mit links ins Eck. Nach der wetterbedingten Pause legte der Superstar seinen 16. WM-Treffer nach und zog damit mit Miroslav Klose gleich. Ousmane Dembélé sorgte wenig später für den Endstand.
Die Franzosen präsentierten sich von Beginn an deutlich spielfreudiger als beim 3:1 zum Auftakt gegen den Senegal. Sie kombinierten schnell, suchten konsequent den Weg nach vorn und setzten den extrem tief stehenden Irak immer wieder unter Druck. Allerdings fehlte im letzten Drittel häufig der präzise letzte Pass, weshalb trotz klarer Überlegenheit nicht sofort weitere Tore fielen.
Mbappé bekam dabei abermals reichlich Hilfe von Olise. Schon das Führungstor war ein Treffer nach bekanntem Muster, und auch im Verlauf der Partie bestimmte das französische Offensivduo das Geschehen. Mit dem 16. WM-Tor steht Mbappé nun auf einer Stufe mit Miroslav Klose, dem bisherigen alleinigen Rekordhalter.

PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – 22. Juni: Die Videowand im Philadelphia Stadium zeigt vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Irak eine Warnung an die Zuschauer, aufgrund eines Gewitters Schutz zu suchen. Die Aufnahme entstand am 22. Juni 2026 in Philadelphia, Pennsylvania. (Foto: Darrian Traynor/Getty Images)
Schon vor dem Anpfiff war der Ablauf wegen des Wetters unsicher. Der nationale Wetterdienst hatte wegen Gewitters und eines möglichen Tornados gewarnt, beim Einlass der Zuschauer kam es deshalb bereits zu einer rund 40-minütigen Verzögerung. Zunächst blieb es in Philadelphia aber trocken genug für einen regulären Start.
Dann verschlechterten sich die Bedingungen rapide. In der Trinkpause wurde der Rasen noch einmal intensiv bewässert, kurz darauf setzte nach 37 Minuten sintflutartiger Regen ein. Wegen eines nahen Unwetters mussten die Zuschauerränge in der offenen Arena zur Pause geräumt werden. In der Arena selbst war weder Donner noch Blitz zu hören oder zu sehen. Didier Deschamps erklärte dazu: „Wir erholen uns. Es hilft nichts, zu spekulieren. Es gab eine Warnung“, sagte Deschamps.
In den Katakomben herrschte danach lange Unsicherheit. Erst mit 117 Minuten Verzögerung begann die zweite Hälfte, insgesamt vergingen knapp vier Stunden vom Anpfiff bis zum Abpfiff. Trotz aller Bemühungen fleißiger Helfer mit Walzen und Besen stand das Wasser auf dem Platz, und der Ball lief an einigen Stellen nicht normal. Frankreich störte das kaum. Mbappé nutzte einen Fehler der irakischen Defensive, Dembélé erhöhte, und die Schlussphase wurde im inzwischen wieder trockenen Philadelphia zum Schaulaufen.

PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – 22. Juni: Kylian Mbappé (#10) aus Frankreich erzielt den ersten Treffer seiner Mannschaft während des FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiels der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Irak im Philadelphia Stadium am 22. Juni 2026 in Philadelphia, Pennsylvania. (Foto: Kevin C. Cox/Getty Images)
Mit dem zweiten Sieg hat sich die Mannschaft von Didier Deschamps vorzeitig für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Am 26. Juni trifft Frankreich in Boston auf Norwegen, dann geht es nur noch um den Gruppensieg in der Gruppe I. Mit Platz eins könnte die Équipe Tricolore im Sechzehntelfinale ein möglicher deutscher Gegner werden. Der punktlose Irak steht dagegen bereits mit dem Rücken zur Wand und ist dem Turnieraus näher denn je.







































