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·19 de marzo de 2026
Frauen Fußball heute: Iranische Fußball-Nationalmannschaft in Heimat empfangen

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Die Iranische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen ist nach der Rückkehr in ihre vom Krieg erschütterte Heimat in Teheran mit großem Jubel empfangen worden. Tausende Menschen säumten am Donnerstagabend die Straßen, als der Mannschaftsbus auf dem Valiasr-Platz eintraf. Die Spielerinnen erhielten Blumen und auf einer Bühne nahm jede eine Trophäe entgegen. Bilder des iranischen Staatsfernsehens zeigten zudem ein großes Plakat mit der Aufschrift „Meine Wahl. Meine Heimat“.

Die Spielerinnen des Iran singen die Nationalhymne vor dem Spiel der AFC Women’s Asian Cup Australia 2026 gegen die Philippinen im Gold Coast Stadium am 8. März 2026 in Gold Coast, Australien. Albert Perez / Getty Images AsiaPac via Getty Images
Mehrere tausend Menschen begleiteten die Busankunft der Nationalspielerinnen in der Hauptstadt, wie Aufnahmen des staatlichen Fernsehens dokumentieren. Auf dem zentralen Valiasr-Platz überreichten Anhängerinnen und Anhänger Blumen, während auf einer Bühne jede Spielerin eine Trophäe erhielt. Die Mannschaft präsentierte sich im Nationaltrikot und mit Hijab; auf einem großen Banner salutierten die Spielerinnen neben der iranischen Flagge.
Nach der Teilnahme an der Asienmeisterschaft in Australien reiste die Mannschaft über die Türkei in die Heimat. Das Team war zuvor am Flughafen in Istanbul gelandet und zog anschließend über die türkische Grenze nach Iran. Die koordinierte Heimfahrt endete mit der feierlichen Busankunft in Teheran, die live vom Staatsfernsehen begleitet wurde.
Während des Turniers in Australien gab es erhebliche Sorgen um einzelne Teammitglieder: Zwei Spielerinnen blieben zunächst in Brisbane. Ursprünglich hatten sieben Mitglieder des Teams in Australien Asyl beantragt, zogen ihre Anträge jedoch größtenteils wieder zurück. Zudem hatte die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet, was im Inland zu Kontroversen führte.
Die Rückkehr fand vor dem Hintergrund anhaltender Vorwürfe statt. Menschenrechtsorganisationen werfen den iranischen Behörden wiederholt vor, Sportlerinnen und Sportler im Ausland unter Druck zu setzen. Konkret nennen diese Gruppen Drohungen gegenüber Angehörigen und die Androhung oder Durchführung von Beschlagnahmungen von Eigentum, sollten Athletinnen „überlaufen“ oder Kritik an der Islamischen Republik äußern.









































