Fussballdaten.de
·8 de junio de 2026
Für 1,5 Millionen zu haben: Wolfsburg jagt diesen Heidenheim-Sechser

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·8 de junio de 2026

Niklas Dorsch steht nach dem Abstieg mit dem 1. FC Heidenheim vor einem Vereinswechsel. Eine günstige Ausstiegsklausel macht den 28-Jährigen zum begehrten Schnäppchen auf dem Transfermarkt. Neben dem VfL Wolfsburg soll auch Lech Posen ernsthaft an einer Verpflichtung arbeiten.
Wie der polnische Sportjournalist Mateusz Borek berichtet, führt Lech Posen das Rennen um Dorsch an. Wolfsburg gilt als härtester Konkurrent der Ekstraklasa-Vertreter, zudem soll auch Samsunspor aus der Türkei Interesse signalisiert haben. Selbst ein Wechsel in die MLS stehe als Option im Raum. Obwohl Dorschs Vertrag beim FCH noch bis 2028 datiert ist, kann er den Verein laut Borek per Ausstiegsklausel für lediglich 1,5 Millionen Euro verlassen. Gemessen an seinem Profil eine außerordentlich günstige Ablöse.
In der abgelaufenen Bundesligasaison war Dorsch trotz des Abstiegskampfs einer der verlässlichsten Heidenheimer. Der U21-Europameister von 2021 bestritt 32 Ligapartien, erzielte zwar kein Tor und nur eine Vorlage, überzeugte jedoch als ballsicherer Akteur im Aufbauspiel.
Mit einer Passquote von über 89 Prozent zählte er zu den konstantesten Sechsern der gesamten Bundesliga. Trainer Frank Schmidt lobte ihn im Abstiegskampf ausdrücklich als Vorbild für die gesamte Mannschaft. Sein aktueller Marktwert liegt bei 2,9 Millionen Euro.
Für Heidenheim ist die Lage um Dorsch nicht einfach. Der FCH stieg als Tabellenletzter aus der Bundesliga ab und muss nun den Kader für die zweite Liga neu aufstellen. Dorsch war dabei als Leitfigur eingeplant, die aktivierbare Klausel gibt ihm jedoch alle Trümpfe in die Hand.
Wolfsburg, das nach eigenem Abstieg ebenfalls zweitklassig spielt, würde dem Mittelfeldspieler einen Verbleib im deutschen Profifußball bieten. Lech Posen lockt dagegen mit internationaler Perspektive und einem ambitionierten Projekt in der Ekstraklasa.
Ob Dorsch den einfacheren Weg in die 2. Bundesliga wählt oder den Sprung ins Ausland wagt, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.







































