FC Red Bull Salzburg
·5 de abril de 2026
Furiose 68 Sekunden – Comebacksieg in Hartberg

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·5 de abril de 2026

Im Meistergruppen-Gastspiel beim TSV Hartberg muss unsere Elf zunächst schwierige Phasen überstehen, schwingt sich trotz des Pausen-Rückstands aber zu einem 2:1-Kraftakt auf. Ein Doppelschlag zur Stundenmarke – Karim Konate und Sota Kitano treten als Torschützen in Erscheinung – lässt uns diesen Ostersonntag deutlich vergnüglicher zelebrieren.
Mit zwei Neuen im Vergleich zum Gastspiel beim SK Sturm Graz (Joane Gadou sowie Sota Kitano) und dem Vorhaben, effizienter als noch beim torlosen Unentschieden Anfang März zu agieren, gingen es unsere Burschen im Wiedersehen mit der Schmid-Elf an. Und zwar angriffslustig, wie der Arbeitsnachweis von Yorbe Vertessen verdeutlichte: Erst war aber das Außennetz im Weg, dann Goalie Hülsmann und abschließend Verteidiger Coulibaly (5., 10., 23.).
Die Hausherren kamen im ersten Durchgang vor allem im Konter auf, eine dieser Umschaltsituationen brachte uns dann auch den Rückstand ein: Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang blieb der TSV stets Zweikampf- und Havel letztlich Punktsieger – im Duell mit Keeper Alex Schlager schob der Stürmer flach ein (30.). Unsere Bemühungen, diesen Rückstand noch vor der Pause wieder wettzumachen, scheiterten: Karim Konate setzte die Kugel nach einem Krätzig-Stangler aus lukrativer Position über das Ziel.
Nach dem Wiederanpfiff änderte sich nicht allzu viel, aber Entscheidendes. Während hinten die Konterabsicherung besser griff, kombinierte sich das Beichler-Kollektiv vorne konkreter vors Tor – dabei sollten 68 Sekunden das Pendel zu unseren Gunsten ausschlagen lassen: Erst erbte Konate einen abgefälschten Lainer-Fernschuss, via Aluminium hämmerte der Ivorer das Spielgerät ins Tor (57.), dann drehte Sota Kitano jubelnd ab, nachdem ihn Edmund Baidoo in Szene gesetzt hatte (58.).

Zur Stundenmarke waren unsere Burschen am gefälligsten unterwegs. Durch einen VAR-Eingriff wurde zwar ein Alajbegovic-Treffer noch einkassiert (74.), mit einem zweiten hatten wir schon mehr Freude – Spendlhofer wurde nach einem Foul an Konate des Torraubs überführt, womit Hartberg den Endspurt in Unterzahl bestritt (83.). Zwar lehnten sich die Steirer in den Schlussminuten noch einmal auf, dank einer beflissenen Defensivleistung brachten wir den Vorsprung jedoch über die Zeit. Damit kehrt unsere Mannschaft rechtzeitig zum Meistergruppen-Endspurt auf die Siegerstraße zurück.
















Mega wichtig. Der Dreier tut sehr gut, das sollte uns allen Selbstvertrauen geben. Trotzdem: In der ersten Halbzeit sind wir zwar in die Räume gekommen, die wir uns vorgenommen hatten, waren dort aber nicht zwingend genug. Gleichzeitig hatten wir nach Ballverlusten zu große Abstände und haben zu viele Umschaltmomente zugelassen – das hat mir überhaupt nicht gefallen, und das haben die Jungs auch klar zu hören bekommen. In der zweiten Halbzeit sind wir mit einer ganz anderen Energie rausgekommen. Aber da müssen wir ehrlich sein: Dieses Thema begleitet uns schon länger, dass wir in der ersten Halbzeit nicht zu hundert Prozent da sind, und das können wir so nicht akzeptieren. Wir haben uns nach Ballverlusten ein paar Meter gespart, und das kann man auch klar ansprechen. Die Mannschaft hat Energie, doch da müssen wir einfach schärfer werden. Unser Anspruch muss sein, unabhängig vom Gegner immer am Anschlag zu sein – dort müssen wir den Hebel ansetzen.
Daniel Beichler
Der Sieg fühlt sich natürlich richtig gut an. Wir sind im Moment noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber heute haben wir uns diesen Arbeitssieg verdient und alles dafür reingeworfen. In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen Energie vermissen lassen, in der zweiten war es deutlich besser. Da haben wir gekämpft und gezeigt, dass wir diese drei Punkte unbedingt wollen. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Jetzt heißt es, weiter hart zu arbeiten.
Mads Bidstrup
Aufstellungen & Wechsel
TSV Hartberg: Hülsmann – Heil ©, Wilfinger, Spendlhofer, Coulibaly, Hennig (62. Pazourek) – Markus, Kainz (79. Diarra) – Fridrikas (62. Aziz), Drew (62. Hoffmann), Havel FC Red Bull Salzburg: Schlager – Drexler (46. Lainer), Gadou, Schuster, Terzic – Bidstrup ©, Krätzig (46. Alajbegovic), Baidoo (71. Kjaergaard), Kitano (90.+5 Diabate), Vertessen – Konate (89. Onisiwo)
Schiedsrichter: Safak Barmaksiz Tore: Havel (30.) bzw. Konate (57.), Kitano (58.) Gelbe Karten: Trainer Schmid (59./Kritik), Hülsmann (74./Kritik) bzw. Konate (36./Foul), Lainer (50./Foul), Terzic (70./Unsportlichkeit) Rote Karte: Spendlhofer (83./Torraub) Zuschauer: 2.777
En vivo









































