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·27 de marzo de 2026
Fußball heute Ergebnis: Deutschland mit Wunder-Wirtz gewinnt 4:3

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·27 de marzo de 2026

Fußball heute Ergebnis: Deutschland bleibt dank Florian Wirtz in WM-Form und gewinnt in Basel 4:3. Der Mittelfeld-Star erzielte zwei Wunder-Tore und legte zudem zwei Treffer auf, wodurch die DFB-Elf zum Auftakt ins Turnierjahr einen knappen Sieg gegen die Schweiz feierte. Gleichzeitig zeigte die Abwehr Schwächen, die Bundestrainer Julian Nagelsmann Kopfzerbrechen bereiten. 79 Tage vor dem WM-Aufbruch in Houston testete Nagelsmann seine angedachte Stammformation für USA, Mexiko und Kanada.

Die deutschen Spieler um Serge Gnabry (#20), Jonathan Tah (#4) und Deniz Undav (#9) bejubeln einen Treffer im Länderspiel gegen die Schweiz im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. (AFP)
Der alles überragende Fußball-Zauberer Florian Wirtz hat bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft große Hoffnungen auf magische WM-Nächte geweckt. Wirtz war der bestimmende Mann in Basel: Er erzielte zwei Wunder-Tore und lieferte zwei Vorlagen, womit er direkt an allen vier Treffern des 4:3 (2:2)-Erfolgs gegen die Schweiz beteiligt war. Sein erstes Traumtor zirkelte er ansatzlos aus halblinker Position in den Winkel (61.), seinen zweiten Geniestreich verwertete er in der 86. Minute und brachte die DFB-Auswahl damit auf die Siegerstraße.
Vor den Augen von Ex-Bundestrainer Joachim Löw war Wirtz damit der Matchwinner, der die Partie in einer packenden Schlussphase entschied. Am Ende machte Wirtz den Unterschied.
Länderspiele

27.3.2026
- 20:45
Schweiz

3 4

Deutschland
St. Jakob-Park
| St. Jakob-Park | 27.3.2026-20:45

Schweiz
S S U S U
3 : 4
Endergebnis

Deutschland
S S S S S
Dan Ndoye
17'
B. Embolo
41'
Joël Monteiro
79'
Jonathan Tah
26'
Serge Gnabry
45'+2'
Florian Wirtz
61'
Florian Wirtz
86'
| Schiedsrichter: C. Kavanagh | Halbzeit: 2-2
1
G. Kobel
13
R. Rodríguez
5
M. Akanji
4
N. Elvedi
3
S. Widmer
22
F. Rieder
10
G. Xhaka
8
R. Freuler
11
Dan Ndoye
7
B. Embolo
17
R. Vargas
1
Oliver Baumann
22
David Raum
4
Jonathan Tah
15
Nico Schlotterbeck
6
Joshua Kimmich
8
Leon Goretzka
16
Angelo Stiller
20
Serge Gnabry
17
Florian Wirtz
7
Kai Havertz
19
Leroy Sané
Tore
Tor
17'
26'
Tor
Jonathan Tah (Assist: Florian Wirtz)
Tor
41'
45'
+2
Tor
Serge Gnabry (Assist: Florian Wirtz)
61'
Tor
Florian Wirtz (Assist: Serge Gnabry)
Tor
Joël Monteiro (Assist: M. Muheim)
79'
86'
Tor
Florian Wirtz (Assist: Pascal Groß)
Die wacklige Abwehr bereitete Bundestrainer Julian Nagelsmann in Basel einige Sorgen. 79 Tage vor dem Aufbruch in die WM-Mission bereitete die Defensivleistung Kopfzerbrechen, denn wiederholte Fehlpässe führten zu Gegentoren der Gastgeber. Nagelsmann legte gleichzeitig seine Karten für das XXL-Turnier offen: „Einspielen“ für das Turnier lautete sein Motto.
Zweieinhalb Monate vor dem WM-Start in Houston gegen Außenseiter Curaçao plädierte der Übungsleiter dafür, dass die Elf von Basel auch seine Stammformation für die USA, Mexiko und Kanada sein – mit zwei, höchstens drei Änderungen. Namentlich nannte er vor allem die in Topform gesetzten Münchner Jamal Musiala und Aleksandar Pavlovic, die aktuell fehlen.

Nick Woltemade (#11) setzt sich gegen Alvyn Sanches (#19) von der Schweiz durch beim Länderspiel im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images
Weil Musiala und Pavlovic fehlten, übernahm Serge Gnabry die Zehner-Position wie schon in der Qualifikation, während Leroy Sané über die rechte Seite agierte. Für Pavlovic durfte der nachnominierte Stuttgarter Angelo Stiller im Mittelfeld neben Leon Goretzka den Sechser geben – er tat dies solide. Neuner Kai Havertz war als zentrale Spitze gesetzt.
Die DFB-Elf trat in ihren neuen blauen Auswärtstrikots an. Nagelsmann testete damit eine Formation mit Blick auf die Endrunde; die personellen Entscheidungen sollten Stabilität geben, doch die Abwehr zeigte sich anfällig. Diese Personalentscheidungen und die gezeigte Formation sind Teil von Nagelsmanns Plan, die Mannschaft für das Turnier einzuspielen.

Serge Gnabry (#20) reagiert fassungslos im Gespräch mit Schiedsrichter Chris Kavanagh beim Länderspiel der Schweiz gegen Deutschland im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images
Das Spiel im St. Jakob-Park nahm früh Tempo auf: Nach Zuspiel des umtriebigen Wirtz hatte Sané (3.) eine erste Chance, die knapp ausblieb. Zehn Minuten später legte erneut Wirtz auf, diesmal für Neuner Kai Havertz, der an Torwart Gregor Kobel scheiterte.
Die Schweiz schlug mit ihrer ersten echten Gelegenheit zu: Nach einem Fehlpass von Nico Schlotterbeck spielte Granit Xhaka in den von Joshua Kimmich verlassenen Raum rechts hinten. Dort nutzte Dan Ndoye (17.) die Unordnung, wurde von Angelo Stiller nur begleitet und traf kalt im kurzen Eck gegen Torwart Oliver Baumann. Nach dem Ausgleich durch Jonathan Tah (26.) geriet die DFB-Elf durch Breel Embolo (41.) erneut in Rückstand.
Gnabry glich mit dem Pausenpfiff zum 2:2 aus (45.+2). In der zweiten Halbzeit machte Wirtz mit seinem ersten Tor (61.) den Unterschied; Joel Monteiro (79.) brachte die Schweiz noch einmal heran, ehe Wirtz mit einem weiteren Geniestreich (86.) den 4:3-Endstand erzielte. Die Partie endete 4:3 (2:2) zugunsten der deutschen Mannschaft.
Nach einer Ecke blockte der aufgerückte Jonathan Tah unfreiwillig einen gefährlichen Gnabry-Schuss (14.). Weitere Chancen der DFB-Elf verpufften, während die Schweiz effizienter nutzte: Ein abermaliger Fehlpass von Schlotterbeck leitete das 1:2 ein, David Raum ließ Silvan Widmer unbehelligt flanken und Tah Embolo unbedrängt einköpfen. Der Augsburger Fabian Rieder scheiterte bei einem Konter zudem an der Latte (43.).
Auch nach der Pause blieb die deutsche Offensive gefährlich; Gnabry scheiterte kurz nach Wiederanpfiff aus spitzem Winkel (47.). Insgesamt gefiel die Offensive, nur an der Effektivität mangelte es.
Nach der Pause einigten sich beide Teams darauf, bis zu elf Austauschmöglichkeiten zu nutzen: „beide Teams hatten bis zu elf Tausch-Möglichkeiten vereinbart.“ Die Schweiz reagierte mit zahlreichen Wechseln, und auch Nagelsmann brachte frische Kräfte.
Debütant Lennart Karl sollte als Joker den ersten Sieg über den Nachbarn seit 2008 mit über die Zeit bringen, doch Joel Monteiro (79.) schockte die DFB-Auswahl. Letztlich war es ein weiterer Einwurf von Genie Wirtz, der den Erfolg klar machte.
Nagelsmann setzte verstärkt auf Standards – ein Ansatz, der sich beim Ausgleich durch Jonathan Tah auszahlen sollte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zirkelte Wirtz den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Tah überlegt einköpfte. Später sorgte erneut ein schnell ausgeführter Eckball für die erstmalige Führung.
Positiv in kritischen Phasen: Das Gegenpressing funktionierte und das Umschaltspiel lief flüssig. Darüber hinaus überzeugte die Offensive durch spielerische Ansätze, allerdings fehlte es an letzter Effektivität vor dem Tor. Am Ende machte Wirtz den Unterschied.









































