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·31 de marzo de 2026
Fußball heute: Italien verpasst erneut die WM – Bosnien dabei!

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Italien verpasst erneut die WM-Teilnahme: Der viermalige Weltmeister scheiterte dramatisch an Bosnien-Herzegowina und wird auch bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada nicht dabei sein. Im Bilino Polje Stadion von Zenica verloren die Azzurri nach 120 Minuten mit 1:1 (1:1, 1:0) und unterlagen im anschließenden Elfmeterschießen 1:4. Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante vergaben für Italien bei der Entscheidung vom Punkt, zudem sorgte ein Platzverweis für Alessandro Bastoni (41.) für eine Wende im Spielverlauf. Für Bosnien-Herzegowina, angeführt vom Schalker Edin Dzeko, ist es die zweite WM-Teilnahme nach 2014.

Schiedsrichter Clément Turpin zeigt Alessandro Bastoni von Italien die Rote Karte im WM-Qualifikations-Play-off gegen Bosnien-Herzegowina am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. Getty Images
Wieder nichts, das Trauma setzt sich fort: Italien hat zum dritten Mal nacheinander die Teilnahme an einem WM-Turnier verpasst. Der viermalige Weltmeister unterlag Bosnien-Herzegowina 1:4 im Elfmeterschießen und scheiterte damit an der letzten Hürde vor der Qualifikation für das Endturnier in den USA, Mexiko und Kanada. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Nationaltrainer Gennaro Gattuso konnte die Niederlage nicht verhindern.
| 31.3.2026-20:45

Bosnien & Herzegovina
U S S U U
1 : 1
Elfmeter 4-1

Italien
S S S N S
H. Tabaković
79'
Moise Kean
15'
| Schiedsrichter: C. Turpin | Halbzeit: 0-1 | Endergebnis: 1-1
Tore
15'
Tor
Moise Kean (Assist: N. Barella)
Tor
79'
Elfmeterschießen
Tor
1-0
1-0
Verschossen
Tor
2-0
2-1
Tor
Tor
3-1
3-1
Verschossen
Tor
4-1
Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen: Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante vergaben für die Italiener bei der Entscheidung vom Punkt. Dadurch stand am Ende ein 1:4 zugunsten Bosniens, das die Nerven bewahrte und den Platz für das WM-Ticket sicherte. Die Elfmeter-Entscheidung machte die dramatische Eliminierung der Squadra Azzurra endgültig.

Francesco Pio Esposito von Italien zeigt sich enttäuscht im WM-Qualifikations-Play-off gegen Bosnien-Herzegowina am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. Getty Images
Ein Grund für Italiens Niederlage war zudem der Platzverweis für Alessandro Bastoni in der 41. Minute. Bastoni hatte als „letzter Mann“ Amar Memic vom tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht und sah dafür die Rote Karte. Danach igelte sich Italien am eigenen Strafraum ein und versuchte, über Konter eine Lösung zu finden. Gleichzeitig wurde der Druck der Gastgeber spürbar größer.
Dzeko und Bosnien-Herzegowina fliegen zum zweiten Mal nach 2014 zu einer WM-Endrunde; damals in Brasilien waren auch die Italiener zum letzten Mal dabeigewesen. Statt der Squadra Azzurra trifft nun die Mannschaft von Trainer Sergej Barbarez in der Vorrundengruppe B auf Co-Gastgeber Kanada, auf die Schweiz und auf Katar. Bei ihrer Premiere vor zwölf Jahren waren die „Drachen“ als Vorrunden-Dritte hinter Argentinien und Nigeria gescheitert.
Im Bilino Polje Stadion von Zenica gingen die Italiener nach einer Viertelstunde zunächst durch Moise Kean (15.) in Führung. Der Angreifer der AC Florenz profitierte von einem Fehler von Torhüter Nikola Vasilj vom FC St. Pauli und markierte das 1:0. Haris Tabakovic (79.) von Borussia Mönchengladbach gelang für die spätestens nach dem Platzverweis für Bastoni deutlich überlegenen Gastgeber der Ausgleich. Nach dem Gegentreffer hatten die Gastgeber die besseren Chancen, unter anderem durch den Schalker Nikola Katic und den Stuttgarter Ermedin Demirovic.
Italien versuchte nach dem Platzverweis vor allem, sich zu verschließen und über Konter zu Chancen zu kommen. Bei einem Sprint von Kean über das halbe Feld (60.) war man beinahe erfolgreich, ansonsten blieben echte Großchancen rar. Der Druck auf die italienische Defensive wuchs im weiteren Spielverlauf, Bosnien agierte zunehmend souveräner in Ballbesitz und nutzte seine Chancen besser.
Ein Comeback auf der weltgrößten Bühne zerschlug sich damit bereits zweimal zuvor in der Qualifikation: 2018 ging die Relegation gegen Schweden verloren, 2022 das Playoff-Spiel gegen Nordmazedonien. Der Gewinn des EM-Titels 2021 blieb der einzige Lichtblick in dieser dunklen Phase – und bleibt es vorerst. Vor zwölf Jahren in Brasilien war Italien als Dritter hinter Costa Rica und Uruguay und trotz eines Sieges gegen England in der Vorrunde gescheitert.
Ihre WM-Tickets lösten am Dienstagabend auch Schweden, die Türkei sowie Tschechien. Damit komplettierten diese Nationalmannschaften neben Bosnien-Herzegowina die Gruppe der Gewinner des Qualifikationsabends.









































