1. FSV Mainz 05
·18 de mayo de 2026
Fußballerisch stark, aber zu selten belohnt

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·18 de mayo de 2026

"Es tut immer noch weh". Marc Heidenmann macht auch ein paar Wochen danach keinen Hehl daraus, dass das bittere Ausscheiden im Achtelfinale mit der U17 von Mainz 05 beim 1. FC Magdeburg nicht einfach zu verarbeiten war und ist. Es war das schmerzhafte und auch etwas unglückliche Ende der Saison in der ersten K.o.-Runde. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft standen sich am Sonntag nun Hoffenheim und der VfB Stuttgart, der den Titel letztendlich holte, gegenüber. Zwei Teams, mit denen sich der FSV in Test- und Pflichtspielen bereits auf Augenhöhe duelliert hatte. "Das Gefühl und die Fantasie, dass es für uns auch bis ins Endspiel hätte gehen können, war da", so Heidenmann.
Zu wenige Spiele auf die eigene Seite gezogen
Doch ein einzelnes Spiel definiert noch keine Saison, erst recht nicht im Nachwuchsbereich. Das sieht auch der U17-Cheftrainer so. "Insgesamt bin ich mit den Leistungen, die wir gezeigt haben, mehr als zufrieden." Teilweise seien die Auftritte sogar "herausragend" gewesen. In der Vorrunde dominierte der FSV seine Gruppe fast nach Belieben und feierte auch mehrere Kantersiege, beispielsweise beim 10:1 gegen Darmstadt oder dem 7:0 gegen Elversberg. Auch in den Spielen gegen die Top-Teams setzte sich die Heidenmann-Elf meist durch. Als offensivstärkstes U17-Team der gesamten DFB-Nachwuchsliga qualifizierten sich die 05ER als Tabellenerster für die Hauptrunde. "Wir haben es geschafft, unsere Gegner vor allem zwischen den Strafräumen zu dominieren", beschreibt Heidenmann seine Zufriedenheit über die fußballerische Entwicklung seines Teams.
Und dennoch bleibt das Gefühl, dass mehr drin war in der abgelaufenen Spielzeit. "Leistung und Ertrag stehen in keinem Verhältnis. Ich finde, wir hätten nach dem, was wir gezeigt haben und wie wir Fußball gespielt haben, mehr verdient gehabt." In die Hauptrunde startete der FSV mit drei unglücklichen Niederlagen. Besonders in der Schlussphase, so wie am Ende in Magdeburg, gab der FSV Führungen und Spiele noch her. Gründe dafür gab es mehrere, wie Heidenmann beschreibt: "Wir waren zwischen den Boxen teilweise herausragend, aber wir hatten unsere Themen innerhalb der Strafräume, sowohl offensiv als auch defensiv. Wir haben zu viele Tore bekommen und konnten am Ende zu wenige Spiele wirklich auf unsere Seite ziehen. Und aus den Möglichkeiten, die wir hatten, haben wir zu wenige Tore gemacht. Das gehört zur Wahrheit dazu." Vincent Kompany, Trainer des FC Bayern München, habe beim Gastspiel des FCB vor ein paar Wochen in Mainz etwas Interessantes gesagt, erzählt Heidenmann. "Du musst innerhalb von einer Saison ein paar Momente kreieren, aufgrund derer ein Glaube entsteht, um schwierige Situationen drehen", zitiert der U17-Cheftrainer den Belgier. "Von diesen Momenten haben wir zu viele in die falsche Richtung generiert. Das war in den Köpfen drin und hat mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt."
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