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·17 de abril de 2026
Gewinnt der FC Bayern München das Triple 2026? Meisterschaft, CL & DFB-Pokal

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Der FC Bayern steht vor einem Wochenende, das die Bundesliga vorentscheiden und zugleich den Weg für die nächsten Titelchancen ebnen könnte. Gegen den VfB Stuttgart kann der Rekordmeister am Sonntagabend die Meisterschaft klarmachen, während Harry Kane schon längst den Blick auf den Rest der Triple-Jagd richtet. Für den Engländer ist die neu gestaltete Meisterschale kein Endpunkt, sondern eher der Auftakt zu bayerischen Feierwochen.

Hansi Flick, Cheftrainer des FC Bayern München, schreitet am 18. September 2020 in der Allianz Arena an den Pokalen für das historische Triple aus DFB-Pokal, Champions League und Meisterschaft vorbei – kurz vor dem Bundesliga-Auftaktspiel gegen den FC Schalke 04. (Alexander Hassenstein / Bongarts via Getty Images)
Die Deutsche Fußball Liga hat bereits vorgesorgt: Der neue Außenring der ikonischen Meisterschale bietet Platz für die nächsten 30 Titelträger. Schon am Sonntagabend könnte damit feststehen, dass die nächste Gravur wieder den Namen „FC Bayern München“ trägt. Langweilig? Für Kane ganz sicher nicht. Seit der Stürmerstar in der vergangenen Saison seinen persönlichen Titel-Fluch endlich beendet hat, ist seine Gier nach Silberware noch größer geworden. Vor dem Südduell mit dem VfB Stuttgart am Sonntag um 17.30 Uhr sagte er, die „frisch gestaltete ‚Salatschüssel‘“ solle nur der Auftakt sein.
„Wir haben an diesem Wochenende die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen“, erklärte Kane nach dem Drama-Abend in der Champions League gegen Real Madrid, „also hoffen wir, dass wir das schaffen.“ Schon jetzt denkt der Bayern-Angreifer darüber hinaus – auch, weil Ruhe für die kommenden Aufgaben dringend helfen würde.
Nach dem Ligaspiel wartet am Mittwoch um 20.45 Uhr das „wichtige Halbfinale im Pokal“ bei Bayer Leverkusen, übertragen von ZDF und Sky. Danach steht direkt der nächste Härtetest in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain an. „Viele wichtige Spiele, viel zu gewinnen“, sagte Kane mit Blick auf die kommenden Wochen.
Die Bayern könnten ihrem Chefcoach Vincent Kompany mit einem Sieg in Stuttgart zugleich den 50. Bundesliga-Erfolg als Trainer bescheren. Sollte Borussia Dortmund am Samstag um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim Punkte liegen lassen, wäre ein weiterer Münchner Erfolg gegen die Schwaben sogar gleichbedeutend mit der vorzeitigen Meisterfeier. „Das“, meinte Sportvorstand Max Eberl, „würde diese Woche noch mal abrunden.“
Auch Eberl blickte bereits über die Partie hinaus. „Vinnie hat gesagt: Das nächste Bernabéu wartet in Leverkusen“, berichtete er. Gemeint ist das nächste K.o.-Spiel, das die Münchner vor der Brust haben.
Der kommende Gegner aus Stuttgart reist ebenfalls mit einer Englischen Woche in den Beinen an. Der VfB empfängt am Donnerstag um 20.45 Uhr im zweiten Pokal-Halbfinale die Europa-League-Helden des SC Freiburg – live in der ARD und bei Sky. Kompany bezeichnete Leverkusen als „keine einfache Aufgabe“, die „dieselbe Energie benötigen“ werde wie das Real-Spiel. Entsprechend wichtig ist es aus Münchner Sicht, das Hochgefühl aus der Königsklasse mit Meister-Emotionen zu verbinden.
„Ich würde gerne gegen die starken Stuttgarter gewinnen“, sagte Kompany. Eberl ergänzte, das nächste Ziel sei es, den anschließenden Pokal-Kracher „mit der Meisterschale“ anzugehen. Die Voraussetzungen dafür scheinen günstig: Das 5:0 aus dem Hinspiel in Stuttgart spricht klar für Bayern, ebenso das frische Selbstvertrauen der „Drachentöter“ aus der Champions League.
Dazu kommt die Gelbsperre für VfB-Torjäger Deniz Undav, der mit 18 Saisontreffern hinter Kane (31) der zweitbeste Torschütze der Bundesliga ist. Gleichzeitig darf der Tabellen-Dritte auf seine stabile Defensive verweisen, die in der Rückrunde in zwölf Spielen nur 13 Gegentreffer zugelassen hat. „Wir sind in der Position, dass wir es in der Hand haben, und wir trauen uns das auch zu“, sagte VfB-Coach Sebastian Hoeneß, „wohlwissend, dass wir noch ein hartes Programm haben.“
Los geht es für die Schwaben in München, bei Kane und Co. „Wir sind überzeugt“, sagte der Engländer, „dass wir jeden schlagen können.“ Ob Stuttgart, Leverkusen oder PSG – Hauptsache Triple.
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