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·9 de julio de 2026

Gladbach setzt auf Schröders Masterplan

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Der König vom Niederrhein – Schröder baut Gladbach um

Rouven Schröder hat am 14. Oktober 2025 bei Borussia Mönchengladbach als Head of Sports angefangen und bereits nach wenigen Monaten hat man das Gefühl, dass der 50-Jährige den Verein komplett umgekrempelt hat. Schröder hat in einer schwierigen Situation bei den Fohlen angefangen. Der Verein hatte Sportvorstand Roland Virkus freigestellt und die Mannschaft stand mit ihrem unerfahrenen Trainer auf Platz 18 in der Bundesliga. Die Ausgangslage war durchaus prekär, doch der erfahrene Sportchef hat trotz der Widrigkeiten das Amt am Borussia-Park übernommen.

Schröder übernimmt Verantwortung in Gladbach

Zehn Monate später hat der Verein relativ souverän die Klasse mit Platz 12 gehalten, obwohl noch deutlich mehr drin gewesen wäre. Mit Hugo Bolin hat Rouven Schröder im Winter bereits einen spannenden Spieler mit enormem Entwicklungspotenzial für gerade einmal 2 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen verpflichtet. Zudem hat Schröder mit Andre Hechelmann, Jan-Moritz Lichte und ganz aktuell mit Jörn Menger in allen Bereichen externes Personal und eigene Vertraute im Verein installiert. Nach außen hin scheint es so, als hätte Rouven Schröder die komplette sportliche Verantwortung und auch die Entscheidungsgewalt übernommen, was für den Verein nur von Vorteil sein kann.


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Große Baustellen bleiben

Auch die aktuelle Transferphase wirkt herausragend vorbereitet. Bereits vor dem Trainingsstart hat man mit acht Neuzugängen den Kader nahezu komplettiert. In allen Mannschaftsteilen ist man doppelt besetzt und nur bei weiteren Abgängen wird es weitere Verstärkungen geben. Doch auf der Abgangsseite gibt es noch einige offene Baustellen. Mit Elvedi, Honorat, Nicolas und Scally könnten noch vier Stammspieler der letzten Saison den Verein verlassen. Zudem möchte man noch einige Spieler wie z. B. Cvancara, Neuhaus, Ngoumou und auch Stöger von der Payroll bekommen. Daher bleibt die Herausforderung bis zum Ende des Transferfensters für den Gladbacher Sportchef groß.

Zudem kann man nicht erwarten, dass die neu zusammengestellte Mannschaft direkt vom ersten Spieltag nach einem solchen Umbruch zu 100 % funktioniert. Doch das klare Ziel muss es sein, sich komplett aus dem Abstiegskampf herauszuhalten. Schröder hat überraschenderweise an Eugen Polanski als Cheftrainer festgehalten, doch auch der noch junge Trainer muss Ergebnisse liefern und die Mannschaft spielerisch weiterentwickeln, da womöglich sonst der Druck auf Polanski schnell steigen könnte.

Wie bewertet ihr die ersten Monate von Schröder bei Borussia Mönchengladbach? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Sven Simon

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