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·30 de abril de 2026

Gladbachs größtes Problem: Keine Einsicht in der Führung

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Gladbach und das Problem der Kritikunfähigkeit

Die Mitgliederversammlung von Borussia Mönchengladbach hat deutliche Spuren hinterlassen. Der Verein verzeichnete erneut einen Verlust von rund vier Millionen Euro und hat damit in den vergangenen Jahren sein Eigenkapital von etwa 103 Millionen Euro auf nur noch rund 44 Millionen Euro reduziert.

Eine dramatische finanzielle Entwicklung, die auch auf massive Managementfehler und die daraus resultierende sportliche Entwicklung zurückzuführen ist. Auch in dieser Saison enttäuscht Borussia Mönchengladbach auf ganzer Linie. Im Saisonendspurt droht in der aktuellen Verfassung gegen Borussia Dortmund, FC Augsburg und TSG Hoffenheim sogar ein Abrutschen auf die Plätze 14 bis 15.


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Finanzielle Entwicklung wird zum Problem für Gladbach

Eine solche Platzierung hätte zur Folge, dass die wichtigen TV-Einnahmen erneut sinken würden. Gleichzeitig gehen die Zuschauerzahlen zurück, und zusätzlich fällt in diesem Jahr die finanzielle Sonderwirkung einer Jubiläumsfeier weg. Damit droht auch im Geschäftsjahr 2026 ein weiterer Verlust. Nur durch Transfererlöse könnte diese Entwicklung kurzfristig abgefedert werden. Gleichzeitig muss der Kader jedoch dringend qualitativ verstärkt werden, um in der kommenden Saison nicht ernsthaft in den Abstiegskampf zu geraten.

Die Ausgangslage bietet also reichlich Anlass zur Kritik doch genau hier zeigt sich ein zentrales Problem: Die Verantwortlichen wirken zunehmend kritikresistent.

Kritik an Gladbachs Führung wächst

Der Auftritt von Rainer Bonhof auf der Mitgliederversammlung sorgte bei vielen Fans für Unverständnis. Der Präsident wirkte in Teilen herablassend und reagierte auf kritische Nachfragen teilweise patzig. Kevin Schulte vom Podcast Pfostenbruch stellte Fragen zu Bonhofs Zukunft und zu den Kompetenzen innerhalb des Präsidiums. Die Reaktion fiel scharf aus: Bonhof unterstellte Schulte, gezielt für diese Fragen geschickt worden zu sein.

Ein Auftritt, der von vielen als unprofessionell und unangemessen wahrgenommen wurde. In der aktuellen Folge ab 12 Uhr von Buschis Borussia berichtet Schulte ausführlich über seine Eindrücke von der Versammlung.

Hollmann wird zum „Staatsfeind Nr.1“ in Gladbach

Wie das Gladbach-Portal Seitenwahl berichtet, soll die Kritik von Michael Hollmann intern auf wenig Gegenliebe gestoßen sein. Der Aufsichtsratsvorsitzende und Geschäftsführer der Bolten-Brauerei hatte auf der Mitgliederversammlung deutliche Worte gefunden.

Mit Aussagen wie „wir haben die Schnauze voll“ machte Hollmann seinem Unmut Luft. Zudem äußerte er öffentlich Kritik an Eugen Polanski und stellte dessen Arbeit infrage.

Hollmann sorgt für Unruhe im Verein

Darüber hinaus kündigte Hollmann an, dass sich der Aufsichtsrat künftig deutlicher äußern werde. Seine klaren Aussagen kamen für viele überraschend waren jedoch aus Sicht vieler Beobachter längst überfällig. Dass diese Kritik intern als „Nestbeschmutzung“ gewertet wird, zeigt aus Sicht vieler Fans vor allem eines: Die mangelnde Kritikfähigkeit innerhalb der Verantwortlichen.

Haltet ihr die Kritik von Michael Hollmann für berechtigt? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 IMAGO / Chai v.d. Laage

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