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·16 de febrero de 2026

Gleichauf mit Bayern: Hier ist der HSV Bundesliga-Spitze!

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Im Kalenderjahr 2026 läuft’s! Der HSV zählt zu den aktuell formstärksten Mannschaften der gesamten Bundesliga.

Der jüngste Arbeitsnachweis liest sich wie folgt: ein 3:2 gegen den 1. FC Union Berlin, neun Punkte aus den letzten fünf Spielen, Tabellenplatz neun. Aber warum sind die Rothosen nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile derart erfolgreich?


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Seit dem Aufstieg haben Trainer Merlin Polzin und sein Assistent Loic Favé das Spielsystem radikal verändert. Weg vom kontrollierten Ballbesitz aus Zweitliga-Zeiten, hin zum klar strukturierten Umschalt-Fußball. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nur ein Konter-Gegentor ist Ligabestwert. Gleichzeitig liegt man mit neun eigenen Treffern nach schnellen Gegenangriffen gleichauf mit dem FC Bayern auf Platz eins.

Doch hinter dem Erfolg steckt mehr als nur Tempo und defensive Disziplin. Wie Bild berichtet, gebe es beim HSV einen klaren „Vieira-Befehl“. Nach Balleroberungen geht der erste Blick idealerweise ins Zentrum. Dort soll der technisch beste Kicker des Kaders gesucht und gefunden werden. Vieiras Ruhe am Ball, seine technische Sauberkeit und sein Gespür für den richtigen Moment machen ihn zum idealen Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive.

Baumgart lobt HSV-Konter

Das erfolgreiche Umschaltspiel des HSV ist dabei alles andere als ein Zufallsprodukt. Zwei Tage vor jedem Spiel trainiert das Team gezielt Kontersituationen auf großem Feld. So entstehen Automatismen und Vertrauen. „Das machen sie richtig gut. Das hat nicht jede Mannschaft so gut drauf. Nicht nur, weil sie umschalten. Sondern, weil die Bälle auch ankommen“, musste Union-Coach Steffen Baumgart nach der 2:3-Pleite im Volkspark einräumen.

Zuvor schenkte ihm sein Ex-Klub gleich zwei Treffer nach Kontern ein. Das zwischenzeitliche 2:1 war ebenso die Folge eines schnellen Gegenangriffes. Zuvor vergab Unions Andreij Ilic die große Chance auf die Berliner Führung, der HSV nutzte die daraus entstandene Unordnung gnadenlos aus.

Und auch wenn er gegen die Eisernen keine eigene Torbeteiligung sammelte, hatte Vieira in diesem Fall wieder einmal seine Füße im Spiel. Wie schon beim 1:1, als er den Hamburger Konter mit einem beherzten Sprint einleitete.

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