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·20 de abril de 2026

Haaland trifft und singt: ManCity schwebt auf Meisterwolke sieben

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Kai Havertz trauerte noch seinen vergebenen Großchancen hinterher, als Matchwinner Erling Haaland sein breitestes Meisterlächeln aufsetzte. „Oh, oh, manchmal habe ich ein gutes Gefühl“, sang der Stürmerstar wie im Hit „Good Feeling“ von Rapper Flo Rida in die Kamera. Und tatsächlich schwebte Manchester City nach dem Ausrufezeichen in einem packenden Topspiel auf einer himmelblauen Wolke. Nur Pep Guardiola wollte partout nicht mitfliegen.

Die „beste Mannschaft in England“, sagte der Starcoach, sei immer noch der FC Arsenal, den seine Elf dank Haaland soeben 2:1 (1:1) bezwungen hatte. „Wir sind da“, ergänzte Guardiola, aber: „Wer ist Tabellenführer? Wir sind es nicht. Wer hat die bessere Tordifferenz?“ Die nackten Zahlen mögen noch für die Gunners sprechen, doch das viel zitierte Momentum hat die Seiten gewechselt – und könnte City schon am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) in Burnley an die Spitze tragen.


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Manchester City hat alles in der Hand

Drei Punkte und ein Tor beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer noch, City aber hat ein Spiel weniger bestritten. „Die Tabelle lügt nie“, schrieb der Independent, „jetzt aber vielleicht schon“. Die Sun sieht City schon im „Traumland“ und wortspielte mit Blick auf das 23. Saisontor von Haaland: „Erl yours“, alles eures. Der Guardian kommentierte: „Es scheint völlig unwahrscheinlich, dass sie es noch aus der Hand geben.“

Guardiola verwies stur auf das „harte Restprogramm“, das in der Tat etwas anspruchsvoller ist als das der Gunners. Haaland sekundierte nach dem „großartigen Moment für mich“ und dem „großartigen Sieg“, Manchester müsse „demütig bleiben. Jedes Spiel jetzt ist ein Finale.“

Im Titel-„Endspiel“ am Sonntag war Arsenal nach dem 1:1 durch Havertz (18.) und Haalands Tor (65.) mehrfach dran am erneuten Ausgleich. Zweimal rettete City der Pfosten, Havertz vergab alleine vor dem Tor und per Kopf in der Nachspielzeit das 2:2.

Entsprechend kämpferisch klang Mikel Arteta. „Es ist noch alles offen“, sagte der Teammanager: „Wir werden nicht aufgeben.“ Und doch droht der Spanier zum „Nearly Man“ (BBC) zu werden, zum „Beinahe-Mann“. Schon 2023 und 2024 hatte Arsenal den Titel verspielt, auch jetzt sinkt die Formkurve im Endspurt.

Während sein Lehrmeister Guardiola im April auf einen Punkteschnitt von 2,54 kommt, liegt Artetas bei mickrigen 1,48. Seit er die Kanoniere 2019 übernahm, lag seine Elf 537 Tage an der Spitze, City 453 – doch Manchester holte in diesem Zeitraum viermal den Titel, während Arsenal seit 2004 vergeblich wartet.

Diesmal betrug der Vorsprung phasenweise neun Punkte, doch nach der vierten Niederlage in Serie in nationalen Wettbewerben – zwei davon gegen City – droht nach Ligapokal und FA Cup der nächste Titel-Flop. Er glaube „heute“ an den Titel, beteuerte Arteta, „ich glaube am Mittwoch daran, und ich habe schon vor einer Woche daran geglaubt“. Da konnte Haaland nur lächeln.

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