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·9 de febrero de 2026
Halbe Bundesliga in Abstiegsangst: Wer muss runter in Liga zwei - Power Ranking

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·9 de febrero de 2026

Nach 21 Spieltagen befindet sich die halbe Bundesliga noch im Abstiegskampf. Immerhin liegen zwischen Köln auf Platz zehn und Bremen auf Platz 16 lediglich vier Punkte. Wir sehen uns an, welche Teams in akuter Gefahr sind und welche Mannschaften eigentlich stark genug sind, um sich retten zu können.
Hier sind die wahrscheinlichsten Absteiger im Ranking:
Tabellenplatz: 18 Punkte: 13Schon in der letzten Saison hätte es den 1. FC Heidenheim beinahe erwischt, jedoch konnte sich das Team noch gerade so über die Relegation retten. In dieser Saison dürfte das aber nicht mehr klappen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt schon sechs Punkte. Zudem stellt Heidenheim die schwächste Offensive und die anfälligste Defensive. Das ist natürlich keine gute Kombination.Es ist auch unklar, wer genau im Kampf gegen den Abstieg wirklich Akzente setzen kann. Herausragende Figuren gibt es anders als teilweise in den Vorjahren nicht mehr.
Tabellenplatz: 17Punkte: 17Mit dem 2:1-Sieg gegen Stuttgart konnte St. Pauli gerade noch zum richtigen Zeitpunkt ein Lebenszeichen im Abstiegskampf setzen. Der Kontakt ist auf diese Weise immerhin wieder da. Dies kann den Hamburgern durchaus Rückenwind verleihen. In Summe ist die Qualität im Kader aber grenzwertig für das Niveau in der Bundesliga und gerade in der Fremde geht meist wenig.St. Pauli tritt als Team auf und macht seinen Gegnern zu Hause das Leben schwer. In der Offensive gibt es aber keinen wirklichen Knipser, der für die entscheidenden Punktgewinne sorgen könnte.
Tabellenplatz: 13Punkte: 22Der FC Augsburg hat immer wieder mal seine lichten Momente, wie beispielsweise beim Sieg gegen die Bayern, spielt aber alles in allem wahrlich nicht die Sterne vom Himmel. Das war unter Sandro Wagner so und hat sich unter Manuel Baum nicht großartig verändert. Die Pleite gegen Mainz war extrem bitter, zumal das Team nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit den Schiedsrichter - wie schon in der Vorwoche - haderte.Die Stimmung wird auf diese Weise automatisch schlechter. Der FCA hat durchaus das Niveau, die Klasse zu halten, könnte aber von Bremen und Wolfsburg, die individuell mehr Qualität haben, durchaus noch überholt werden. Den Augsburgern droht eine ganz knappe Entscheidung. Aber damit kennt man sich in der Fuggerstadt ja aus...
Tabellenplatz: 16Punkte: 19Der SV Werder ist als Wundertüte in die Saison gegangen und hat ein wenig sein blaues Wunder erlebt. Horst Steffen und Victor Boniface sind schon wieder Geschichte und gerade im Sturmzentrum spielt man ein riskantes Spiel. Keke Topp hat noch kein Bundesliga-Niveau und auch der geliehene Milosevic ist eine riskante Wette.Bei den Werderanern hakt es aber auch am anderen Ende des Platzes. In der Abwehr hat man zwar gute Leute, die aber dauernd verletzt ausfallen. Im Tor strahlt Mio Backhaus auch nicht die Sicherheit von Michael Zetterer zuvor aus. Bremen hat seit Anfang November nicht mehr gewonnen und benötigt dringend einen Befreiungsschlag. Mit Spielern wie Stage, Schmid und Mbangula hat man eigentlich die nötige Qualität, aber im Gesamtgefüge passt aktuell nicht viel zusammen. Daniel Thioune muss nun die Wende bringen, aber ganz einfach wird es nicht.
Tabellenplatz: 15Punkte: 19Wolfsburg hat mit Spielern wie Amoura und Arnold eigentlich Akteure mit dabei, die zu gut für den Abstiegskampf sind. Vom Potenzial im Kader her könnten die Wolfsburger auch in der oberen Tabellenhälfte mitspielen. Die Leistungen sind aber äußerst instabil und zuletzt gab es drei Niederlagen. Selbst wenn das Team dann wie jüngst gegen Dortmund eigentlich gut spielt, springen keine Punkte dabei heraus.Probleme bereitet insbesondere die Defensive, die personell dezimiert ist und zu viele Gegentore kassiert. Die Wölfe sollten es im Normalfall mit ihrer Qualität schaffen. Es stellt sich aber die Frage, ob das Team wirklich die Tücken im Abstiegskampf beherrscht. Die meisten Spieler dürften sich für höhere Aufgaben berufen fühlen - was nicht ungefährlich ist.
Tabellenplatz: 11Punkte: 22 Die Rothosen haben eine ziemlich gute Ausgangsposition. Aktuell belegt das Team Rang elf und hat noch ein Nachholspiel gegen Leverkusen vor der Brust. Gerade defensiv machen die Hanseaten eine gute Figur, was vor allem an Luka Vuskovic liegt. In Summe spielt der HSV auch sehr konstant und leistet sich kaum richtige Aussetzer.Mit Spielern wie Vieira und Lokonga hat der Klub zudem im Mittelfeld Qualität am Start. Bitter für den Verein ist die böse Verfehlung von Jean-Luc Dompé neben dem Platz. Eigentlich benötigt man den offensiven Flügelspieler dringend. Im Winter scheint man aber immerhin guten Ersatz verpflichtet zu haben.Vorne fehlt dem HSV aber ein richtiger Knipser, selbst wenn es durchaus Spieler im Kader gibt, die für Tore gut sind. Im Normalfall sollte der HSV die Klasse halten können.
Tabellenplatz: 14Punkte: 21Die Mainzer waren lange so richtig dick hinten im Tabellenkeller gefangen, konnten sich allerdings aus der Misere befreien. Tatsächlich haben die Nullfünfer zuletzt drei Spiele in Serie gewonnen und sogar in Leipzig einen Erfolg gefeiert. Ohnehin war es höchst merkwürdig, wie Mainz so tief in den Keller rutschen konnte.Mainz ist grundsätzlich ein funktionierendes Team und hat auch Akteure, die aus der Masse herausstechen. Mit Jonathan Burkardt ist natürlich ein Top-Spieler weg, jedoch wären da ja noch Amiri, Sano und eigentlich auch Nebel, der aber weiter auf der Suche nach seiner Form ist. Mainz ist unter Urs Fischer so gefestigt, dass eigentlich nichts anbrennen sollte. Man darf sich nur nicht zu früh zu sicher sein.
Tabellenplatz: 12Punkte: 22Die grandiose Form, die Gladbach gegen Ende der Hinrunde an den Tag gelegt hat, ist nicht mehr zu sehen. So langsam scheint sich das Niveau der Fohlen aber nach ein paar turbulenten Wochen zu Jahresbeginn einzupendeln.Gladbach wird sicherlich nicht mehr ins europäische Geschäft einziehen, sollte aber auch nicht in ganz große Abstiegsgefahr geraten. Das Team ist ordentlich besetzt, hat einen Tabakovic, der knipst und auch Tim Kleindienst sollte noch zum Faktor werden. Eine Platzierung im unteren Mittelfeld ist wohl der wahrscheinliche Ausgang.
Tabellenplatz: 10Punkte: 23Von allen Abstiegskandidaten zeigen die Kölner eigentlich im Schnitt die beste Performance. Der Effzeh spielt auf einem konstanten Niveau und leistet sich kaum Aussetzer. In den letzten Wochen gab es zwar unter anderem drei Niederlagen gegen München, in Freiburg und gegen Leipzig, jedoch waren dabei immer Punkte möglich.Diese hat sich der Effzeh dafür in den direkten Duellen gegen Wolfsburg und Mainz gesichert. Die Kölner wirken sehr gefestigt und sollten eigentlich nichts mehr anbrennen lassen. In diesem Jahr gelten ja auch strengere Regeln, damit es die Profis zum Karneval nicht zu sehr krachen lassen. Köln sollte seinen Tabellenplatz in etwa halten können.
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