Borussia Dortmund
·2 de abril de 2026
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PersonalDie angespannte Personalsituation, die den BVB seit dem Sieg im DHB-Pokal begleitet, hielt auch gegen Oldenburg an. Rückraumspielerin Alieke van Maurik hatte nach ihrer Gehirnerschütterung zwar leichte Fortschritte gemacht, pausierte aber ebenso weiter wie Torfrau Sarah Wachter, die mit einer Hüftverletzung ausfiel. Die Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller standen weiterhin nicht zur Verfügung.
SpielverlaufBVB-Coach Henk Groener hatte gehofft, dass die Mannschaft nach den Anstrengungen in der EHF Champions League in Budapest wieder etwas Energie getankt hatte. Doch gegen die – wie der BVB – ersatzgeschwächten Oldenburgerinnen legten die Dortmunderinnen einen schwachen Start hin: Nach fünf Minuten führte Oldenburg mit 5:2. Beim BVB hakte es noch im Angriff, in der Abwehr fehlte zunächst der Zugriff. Auch Torfrau Melinda Szikora fand nicht ins Spiel. Nur Lisa Antl hatte sich zweimal durchgesetzt. Nach dem 2:6 (7.) nahm BVB-Coach Henk Groener eine erste Auszeit. Als Jenny Behrend einen langen Ball von Torfrau Alexandra Humpert verwertete, hieß es schon 2:7 gegen den BVB.
Nach 15 Minuten stand nur die junge Teodora Roncevic im Tor, und der BVB war auf ein Tor beim 7:8 herangekommen. Eine Schrecksekunde erlebte Oldenburg, als Torfrau Humpert nach einem unglücklichen Gesichtstreffer von Guro Nestaker auf die Bank musste. Eine echte Schwächung für den VfL. Erst nach 21 Minuten egalisierte der BVB durch Lisa Antl zum 12:12. 60 Sekunden später erhöhte Alina Grijseels nach schöner Vorarbeit von Guro Nestaker auf 13:12. Was für ein Lauf des BVB, der fünf Minuten vor dem Pausenpfiff von 2:7 auf 15:12 davongezogen war. Mit Sicherheit auch ein Verdienst der guten Torfrau Teodora Roncevic und von Alina Grijseels, die Verantwortung übernahm und die Entscheidung oft im Alleingang suchte. Mit einer 19:14-Führung ging es in die Pause.
In diesem Tempo ging es im zweiten Durchgang weiter. Alina Grijseels blieb zunächst auf der Bank, dafür kam Lara Egeling auf Linksaußen ins Spiel. Doch zunächst verkürzte Oldenburg durch Toni-Luisa Reinemann per Siebenmeter auf 19:22 (35.). Henk Groener hatte danach sichtlich Redebedarf und nahm seine zweite Auszeit. „Wir dürfen nicht dieselben leichten Fehler machen wie zu Beginn der ersten Hälfte“, forderte der Niederländer von seinen Spielerinnen. Dennoch folgte eine längere, torlose Phase mit einer hohen Anzahl technischer Fehler auf beiden Seiten. Nach 45 Minuten führte der BVB mit vier Toren (27:23).
Und so eng blieb es auch in der Crunchtime. In Minute 50 hieß es 29:26. Zwei Minuten später war der Vorsprung nach dem Treffer von Maraike Kusian zum 32:27 wieder auf fünf Tore angewachsen. 180 Sekunden vor Schluss war Oldenburg wieder auf drei Tore herangekommen (33:30). Erst als Guro Nestaker mit ihrem fünften Treffer auf 34:30 (58.) und Alina Grijseels danach auf 35:33 erhöhten, konnte sich der BVB des Sieges sicher sein.
StimmeAlina Grijseels: „Es war ein schwerer Kampf, wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir waren einfach nicht anwesend, die Abwehr über das ganze Spiel nicht präsent. Ich hoffe, dass wir das bis Samstag besser in den Griff bekommen. Wir starten schwach und bringen Oldenburg damit erst richtig rein, das müssen wir Samstag auf jeden Fall besser machen.“
AusblickIn der Hauptrunde der Alsco Handball Bundesliga Frauen steht jetzt nur noch ein Spiel auf dem Programm. Am Samstagabend (19 Uhr) treten die Borussinnen beim Tabellenzweiten HSG Blomberg-Lippe an, ehe es am 25./26. April mit den Play-offs weitergeht. Mit einem Sieg in Blomberg würde der BVB Platz eins nach der Hauptrunde behaupten, ebenso bei einem Remis. Allein bei einer Niederlage würde der BVB auf Rang zwei abrutschen.









































