Borussia Dortmund
·25 de enero de 2026
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·25 de enero de 2026
PersonalienMit einer echten Hiobsbotschaft ging es am Freitag nach Norwegen. Deborah Lassource, die den BVB am Saisonende Richtung Dijon verlassen wird, zog sich im Abschlusstraining in Dortmund eine Verletzung zu, die sie zu einer vier- bis sechswöchigen Auszeit zwingt. Ansonsten war die Liste der Ausfälle so wie in den Vorwochen. Alicia Langer, Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller standen dem Coach nicht zur Verfügung. Alina Grijseels, Alieke van Maurik und Lisa Antl hatten ihre Erkältungen überstanden.
SpielverlaufDer BVB kam in der stimmungsvollen OBOS Arena in Hamar richtig gut in die Partie, erarbeitete sich früh einen Drei-Tore-Vorsprung (7:4/10.). Die Abwehr stand stark, fast schon herausragend. Torfrau Sarah Wachter machte ihre Sache erneut richtig gut. Storhamars Trainer Gabrielsen nahm eine frühe Auszeit, konnte damit aber nicht verhindern, dass die junge Linksaußen Lara Egeling nach elf Minuten auf 8:4 erhöhte. Bei Storhamar machte sich das Fehlen der Dänin Pernille Brandenborg am Kreis und in der Abwehr negativ bemerkbar. Nach einer Viertelstunde erhöhte Emma Olsson, in der Defensive absolut herausragend, vom Kreis aus zum 9:6. Der BVB kontrollierte das Spiel, erhöhte durch Lisa Antl und erneut durch Olsson auf 12:8 nach knapp 20 Minuten.
Ganz wichtig in den letzten zehn Minuten vor der Pause war der Siebenmeter-Treffer von Alina Grijseels zum 14:9 (23.), die nur zwei Minuten später erneut per Siebenmeter auf 16:10 und nach einem starken Pass von Emma Olsson und einer akrobatischen Annahme zum 17:10 (27.) traf. Der BVB dominierte das Spiel, hatte die technischen Fehler aus der Anfangsphase im Griff und ging 30 Sekunden vor der Pause durch Guro Nestaker mit 19:11 in Führung. Dass der BVB mit acht Treffern Vorsprung in die Kabine gehen konnte, war der Verdienst von Torfrau Melinda Szikora, die mit dem Pausenpfiff den Siebenmeter von Anniken Obaidli parierte.
Schwarzgelb startete in Unterzahl in Durchgang zwei. Was der BVB aber gut wegsteckte und dort weitermachte, wo er nach 30 Minuten aufgehört hatte. Als Guro Nestaker mit einem tollen Tor aus dem Rückraum auf 24:15 (38.) erhöhte, führte der BVB mit neun Treffern.
Unter Dach und Fach war der Sieg damit noch nicht. Zehn Minuten vor dem Ende war Storhamar bis auf fünf Treffer beim Stand von 21:26 herangekommen. BVB-Coach Henk Groener forderte in der Auszeit mehr Energie. Die Crunchtime begann mit dem dritten Treffer von Guro Nestaker zum 27:21. Doch es sollte enger werden. Drei Minuten vor dem Ende war es Viktoria Mala, die auf 26:29 verkürzte, der BVB war komplett verunsichert, kam mit der offenen Deckung von Storhamar überhaupt nicht klar und scheiterte immer wieder an Torfrau Maasok. Am Ende blieb nach Treffern von Bleckmann und Kamp Nielsen noch ein erleichterndes 31:30 (19:11) für den BVB.
StimmenBVB-Trainer Henk Groener: „Am Ende wurde es nochmal spannend, nach einer wirklich unglaublich guten Leistung von uns in der ersten Hälfte. In den letzten zehn bis 15 Minuten haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, haben uns von der Hektik der offensiven Deckung von Storhamar anstecken lassen und phasenweise den Kopf verloren. Eine Auszeit konnte ich leider nicht mehr nehmen. Auch wenn Storhamar jetzt im direkten Vergleich wieder besser liegt, wir haben vier Punkte Vorsprung auf die Norwegerinnen drei Spieltage vor Schluss.
AusblickWährend es in der EHF Champions League erst am 7. Februar mit dem entscheidenden Spiel bei DVSC Schaeffler im ungarischen Debrecen weitergeht, steht in der Alsco Bundesliga bereits am Mittwoch, 28. Januar, das Nachholspiel bei Sachsen Zwickau auf dem Programm. Am Samstag, 31. Januar, folgt dann um 19 Uhr in der Halle Wellinghofen das Top-Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach.









































