Borussia Dortmund
·15 de febrero de 2026
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·15 de febrero de 2026
Personalien Keine Veränderungen gab es auf der Verletztenliste des BVB. Die Langzeitverletzten Alicia Langer, Lois Abbingh und Lena Hausherr standen ebenso nicht zur Verfügung wie Lara Müller, die sich vor drei Wochen im Training einen Finger gebrochen hatte.
Spielverlauf Nach fünf Minuten deutete sich an, dass es äußerst schwierig werden würde, gegen den französischen Meister zu bestehen. Schnell lag der BVB mit 1:5 im Hintertreffen und war bis dahin nur durch einen Siebenmeter von Alina Grijseels erfolgreich. Es kam genauso, wie erwartet. In der Abwehr hatte sich der BVB noch nicht wirklich sortiert, vergab allein in den ersten zehn Minuten zwei Siebenmeter durch Grijseels und Lassource und fand im Positionsangriff keine Lösung. Während Metz in der Abwehr kaum zu überwinden war und die Fehler des BVB durch ein exzellentes Tempospiel ausnutzte, war Rückraumspielerin Lena Grandveau in den ersten Minuten dreimal erfolgreich.
Nach der ersten Auszeit wachten die Dortmunderinnen auf, steigerten sich enorm und reduzierten die zuvor viel zu hohe Fehlerquote. Dreimal Kelly Vollebregt und einmal Emma Olsson verkürzten nach einer Viertelstunde auf 7:10 und blieben dran. Deborah Lassource brachte den BVB nach 21 Minuten per Siebenmeter auf 10:11 heran. Immer besser kam auch Torfrau Sarah Wachter ins Spiel, die zum wichtigen Faktor in dieser Phase wurde. Zweimal standen die Borussinnen in der Schlussphase des ersten Durchgangs kurz vor dem Ausgleich, mussten schlussendlich aber nach einer fünfminütigen Torflaute doch mit drei Toren Rückstand mit 12:15 in die Pause gehen. Erfolgreichste Werferin bis zur Pause war Kelly Vollebregt mit fünf Toren.
Nach der Halbzeit konnte das Groener-Team den Rückstand zunächst durch Treffer von Lassource, Bleckmann, Vollebregt und van Maurik auf 16:17 (36.) verkürzen. Auffällig. Die Französinnen kamen nicht mehr ins Tempospiel, der BVB gestaltete die Partie komplett offen, war ebenbürtig. Die Mini-Aufholjagd sollte sich nicht als Strohfeuer erweisen. In doppelter Überzahl – Metz wusste sich oft nur durch Fouls zu helfen – glich Dana Bleckmann zum 21:21 (41.) aus. Die Westpress-Arena tobte.
Eine Vorentscheidung fiel zwischen der 45. und 50. Minute. Der BVB verteidigte überzeugend, fand aber kaum eine Lücke in der gegnerischen Abwehr, zumal Sabrina Novotna im Tor stärker hielt als zuvor Johanna Bundsen. Metz nutzte zudem das Überzahlspiel besser und traf zweimal ins leere Tor zu einem 4:0-Lauf. Nach 50 Minuten lag der BVB mit 22:26 zurück.
Auf diesen Rückstand hatte die Mannschaft von Henk Groener keine passende Antwort mehr, Kraft und Konzentration ließen nach, Metz wirkte souveräner und cleverer, agierte effizienter und legte einen 6:0-Lauf hin. Am Ende einer mitreißenden, lange ausgeglichenen Partie stand es schließlich 24:33.
Stimmen Henk Groener: „Das Ergebnis ist sicherlich um einige Tore zu hoch ausgefallen. Wir waren nach einer kurzen, etwas schwierigen Anfangsphase immer wieder dran, lagen nur ein Tor zurück. Durch die Umstellung der Abwehr habe ich mir neue Impulse in der Schlussphase versprochen, das ist aber nicht eingetreten. Metz hat unsere Fehler konsequent genutzt. Dennoch bin ich mit der Energie zufrieden, die wir auf die Platte gebracht haben.“
Kelly Vollebregt: „Unsere Energie war gut. Wir haben in den letzten zehn Minuten leider einige leichte Fehler gemacht, was von Metz bestraft wurde. Am Ende war das Ergebnis aber viel zu hoch.“
Ausblick Am Mittwoch, 18. Februar, geht es für den BVB in der Alsco Bundesliga Handball Frauen mit dem Topspiel beim Tabellenvierten Thüringer HC weiter. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der Salza-Halle in Bad Langensalza. Das letzte Gruppenspiel der EHF Champions League findet für den BVB am Sonntag um 16 Uhr in Ungarn bei Györi Audi ETO KC statt.









































