Borussia Dortmund
·4 de abril de 2026
In partnership with
Yahoo sportsBorussia Dortmund
·4 de abril de 2026
PersonalDrei Wochen nach ihrer beim Final4 des DHB-Pokals zugezogenen Gehirnerschütterung stand Alieke van Maurik endlich wieder im Aufgebot. Torfrau Sarah Wachter pausierte dagegen weiterhin mit ihrer ebenfalls beim Pokalsieg erlittenen Hüftverletzung. Die Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fallen weiterhin aus.
SpielverlaufBlomberg zog sein bekanntes Tempospiel auf, stand sehr hoch in der von Nieke Kühne organisierten Abwehr und nach zehn Minuten hieß es 5:5. In Unterzahl erzielte Maxi Mühlner das 7:5 (12.), zwei Minuten später erhöhte erneut Mühlner auf 9:6, ehe Deborah Lassource auf 9:9 (18.) egalisierte. Eine Schrecksekunde erlebte der BVB dennoch. Abwehr-Strategin Emma Olsson verletzte sich kurz vor dem Ausgleich an der Schulter, konnte aber später wieder eingesetzt werden.
Einen starken Auftritt legte Dana Bleckmann hin, die nach ihrer Einwechslung zweimal Blombergs Torfrau Lepschi aus dem Rückraum bezwang. Mit einem schönen Aufsetzer erhöhte Alieke van Maurik auf 13:12 (22.). Es ging hin und her, entscheidend absetzen konnte sich keines der beiden Teams. Deborah Lassource glich per Siebenmeter zum 15:15 (26.) aus, Dana Bleckmann brachte den BVB wieder in Führung (16:15, 27.). Dennoch hatte BVB-Coach Henk Groener Redebedarf und nahm zwei Minuten vor der Pause seine erste Auszeit. Die Umsetzung der Ansage gelang Deborah Lassource mit ihrem zweiten Siebenmeter zum 17:17-Ausgleich mit dem Pausenpfiff.
Nach Wiederbeginn erhöhte der BVB den Druck in der Abwehr, deckte Nieke Kühne etwas enger, setzte im Angriff auf Lisa Antl am Kreis, die nach 38 Minuten zum 20:20 ausglich. Auch in der Folgezeit blieb es ausgeglichen, wobei die Borussinnen in den letzten 20 Minuten auf Alieke van Maurik verzichten mussten, die nach einem Foul an Nieke Kühne die Rote Karte sah. Damit fehlte dem BVB die wichtige Linkshänderin, von der sich Henk Groener eine ganz andere Dynamik für das Spiel versprochen hatte. Eine absolut entscheidende Schwächung.
Weil dann aber Guro Nestaker für zwei Minuten vom Feld musste, verschob sich das Momentum wieder auf die Blomberger Seite. Zwei Treffer ins leere Tor brachten die HSG mit 29:27 (53.) in Führung. Geschlagen war der BVB damit nicht. Grijseels und Deborah Lassource per Siebenmeter glichen wieder aus. Bitter war in dieser Phase beim Stand von 30:30, dass Lassource viereinhalb Minuten vor dem Abpfiff ihre zweite Zeitstrafe sah und Guro Nestakars Ball auf der Linie des Blomberger Kastens „kleben“ blieb.
So ging es in zwei spannende Schlussminuten. In Unterzahl erhöhte Blomberg 60 Sekunden vor Schluss auf 32:30 durch die durchsetzungsstarke Nieke Kühne. Das war mindestens die Vorentscheidung. Henk Groener nahm 32 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit, und Vollebregt verkürzte auf 32:31, aber Diana Dögg Magnusdottir überlistete BVB-Torfrau Melinda Szikora drei Sekunden vor dem Abpfiff zum 33:31-Endstand. Der BVB war geschlagen.
StimmenTrainer Henk Groener: „In den letzten Minuten lief es gegen uns. In Überzahl treffen wir nicht, der Ball von Guro Nestaker bleibt auf der Linie kleben, Kelly Vollebregt scheitert ganz knapp. Blomberg aber trifft zweimal. Über das gesamte Spiel bekommen wir in der Abwehr nicht den Zugriff, im Angriff kommt es zu vielen Eins-zu-eins-Situationen. Wir verteidigen mit viel Kraft, schließlich wird es ein Kampfspiel, das uns nicht so liegt. Das ist bitter. Die Rote Karte für Alieke van Maurik war vertretbar, die Aktion war ausgesprochen unglücklich.“
AusblickJetzt hat der BVB bis zum 25. April Pause, ehe es mit dem Hinspiel der Play-off-Runde weitergeht. Da die Schwarzgelben die Hauptrunde auf Platz zwei abschlossen, treffen sie im Heimspiel auf den Tabellendritten HSG Bensheim/Auerbach, der am letzten Spieltag mit 33:36 in Thüringen unterlag.









































