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·8 de abril de 2026
Hansa dreht Spiel in Verl – SVWW raus aus dem Zweitliga-Rennen

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Im Topspiel des Mittwochs konnte Hansa Rostock einen wichtigen Sieg feiern – dank eines Doppelschlags nach dem Seitenwechsel gewann die Kogge in Verl mit 2:1 und darf weiter vom Aufstieg träumen. Für Wiesbaden ist der Traum nach einer 1:4-Niederlage gegen Havelse angesichts von nun zwölf Punkten Rückstand auf Rang 3 dagegen geplatzt. Im Kampf um den Klassenerhalt holten sowohl der 1. FC Saarbrücken (gegen Alemannia Aachen) als auch SSV Ulm (gegen den VfB Stuttgart II) ein 1:1-Unentschieden. Außerdem hält die Talfahrt des FC Ingolstadt an. Die Schanzer verloren daheim mit 1:2 das Duell mit Viktoria Köln.
Im Aufstiegsrennen ließen sowohl Verl als auch Rostock zuletzt Punkte liegen. Im direkten Duell gab es schon früh den ersten Aufreger. Rostocks Torhüter Uphoff fing einen langen Ball ab, sprang aber womöglich mit dem Ball in der Hall außerhalb des Sechzehners (1.). Glück für ihn: Die Pfeife blieb stumm. Verl hatte mehr vom Spiel, tat sich gegen kompakte Rostocker aber schwer. Kijewski versuchte es aus dem Rückraum mal, setzte den Distanzschuss jedoch über das Tor (11.). Auf der Gegenseite vergab Pfanne per Kopf die beste Chance für die Gäste (21.). Zehn Minuten später hatte Uphoff wieder Glück. Ein abgefälschter Distanzschuss von Eze prallte zunächst an den Pfosten, dann an Uphoff, bevor der Ball ins Toraus ging. Kurz vor der Pause sorgte Taz schließlich für Ekstase in Verl: Der Mittelfeldspieler schlenzte einen Freistoß aus halblinker Position ins Tor (45.).
Mit drei neuen Spielern ging Rostock in die zweite Halbzeit – einer davon hatte direkt einen großen Auftritt: Kinsombi. Dirkner eroberte gegen Eze den Ball und setzte den Angreifer in Szene, der gegen Torhüter Schulze souverän blieb (54.). Drei Minuten später Ekstase im Gästeblock: Wieder ein Ballgewinn – dieses Mal von Mejdr, der anschließend auf Bergh passte. Dessen Hereingabe verwertete Holten in der Mitte (58.). Nachdem die Partie bereits in der ersten Halbzeit kurz unterbrochen werden musste, gab es auch im zweiten Durchgang eine Zwangspause, weil Hansa-Fans ein Feuer entzündet hatten. Mit Wiederanpfiff war Verl um den Ausgleich bemüht, konnte jedoch nicht mehr gefährlich vor das Tor kommen. Rostock brachte den Vorsprung in einer 16-minütigen Nachspielzeit ins Ziel und bleibt somit in Reichweite des dritten Platzes (vier Punkte). Verl dagegen lässt mit der zweiten Niederlage in Folge weiter Federn. Sechs Punkte sind es nun auf Energie Cottbus.
Mit fünf Siegen im Gepäck reiste Aachen nach Saarbrücken – doch die erste Chance gehörte den Gastgebern. Pick traf aus halblinker Position nur die Latte (3.). Die Saarländer blieben dran und hatten mit Brünker die nächste Gelegenheit. Aus spitzem Winkel zog der Stürmer ab, doch scheiterte an Riemann (8.). Während Saarbrücken die Chancen hatte, machte Aachen das Tor. Und was für eines: Oehmichen zog von links ins Zentrum und schlenzte den Ball sehenswert ins Eck (25.). Die Saarländer ließen sich davon nicht beirren, vergaben aber weiter Chance um Chance. So spielte Civeja Multhaup frei, der im direkten Duell mit Riemann aber am Tor vorbeischoss (38.).
Auch in der zweiten Halbzeit lief es für Saarbrücken vor dem Tor nicht besser. Caliskaner passte Richtung Elfmeterpunkt, wo Multhaup frei zum Schuss kam. Da er jedoch den Ball nicht richtig traf, ging die Kugel knapp am Pfosten vorbei (50.). Keine 120 Sekunden später die nächste Hiobsbotschaft. Nach einem Trikotzupfer sah Caliskaner die zweite Gelbe Karte und musste daher runter. Aachen versuchte das zu nutzen, scheiterte aber wiederholt an Menzel. Zuerst Gindorf (58.), dann Schroers (62.). Trotz Unterzahl ließ Saarbrücken nicht locker und belohnte sich sehenswert: Pick zog mit der Kugel von rechts in die Mitte und schlenzte den Ball ins lange Eck (81.). Beinahe brachte sich Saarbrücken noch um den Lohn der Arbeit. Sillah blockte einen langen Ball von Wilhelm. Der Abpraller ging in Richtung FCS-Tor, rollte aber knapp vorbei (90.+1). Kurz vor dem Abpfiff verhinderte Menzel den zweiten Gegentreffer stark. Castelles Schlenzer lenkte der Schlussmann um den Pfosten. Saarbrücken hat weiterhin acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Aachen klettert nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage auf Rang acht.
Nach dem überraschenden Sieg gegen Verl schöpfte Ulm wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Damit diese nicht sofort wieder verfliegt, brauchen die Spatzen den nächsten Erfolg. Doch der Beginn in Aspach war verhalten. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz – und die erste Chance. Sessa versuchte es von der rechten Seite, verpasste das lange Eck aber deutlich (11.). Nach einer kleinen Durststrecke wurde es vor der Pause wieder lebhafter. Zuerst scheiterte Darvich mit einem zu zentralen Abschluss an Ortag (39.), anschließend vergab Ulm die beste Gelegenheit der Partie bisher: Chessa nahm den Ball nach einem Pass von Meier direkt, jedoch war der Abschluss zu schwach, sodass Hellstern parieren konnte (40.).
Zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da traf der VfB II zur Führung. Aus dem Gewühl im Fünfmeterraum heraus brachte Sessa den Ball in den Maschen unter. Ulm erhöhte den Druck und kam beinahe zum Ausgleich. Dajaku prüfte mit einem Volley aus 18 Metern Hellstern (60.). Aber auch Stuttgart kam zu Chancen. Diehl hatte gleich zweimal hintereinander das 2:0 auf dem Fuß. Zuerst wehrte Ortag seinen Schuss auf das lange, dann kurze Eck sehenswert ab (65.). So glimmte die Hoffnung der Ulmer weiterhin und erhellte in der 75. Minute: Im Zweikampf setzte sich Röser geschickt durch. So konnte er im Strafraum das Eins-gegen-Eins suchen, in dem er souverän blieb und den Ball unter die Latte setzte. Durch das Remis in Saarbrücken beträgt der Rückstand für die Ulmer allerdings weiterhin acht Punkte. Der VfB Stuttgart II fällt auf den 13. Rang zurück.
Möchte der SV Wehen Wiesbaden weiterhin im Aufstiegsrennen bleiben, muss gegen den TSV Havelse ein Sieg her. Doch der Start war für die Hessen denkbar schlecht: Bei einem Konter spielte Boujellab in die Mitte, wo Schepp im Eins-gegen-eins mit Brdar souverän blieb (6.). Fast hätte Havelse den Vorsprung selbst verspielt: Nach einem Rückpass unterlief Torhüter Quindt ein Stockfehler, hatte aber Glück, dass der Ball nicht allzu viel Tempo hatte. So konnte er seinen Fehler noch ausbügeln (9.). Wiesbaden kam in der Folge besser ins Spiel und erzielte den Ausgleich. Über links spielte Johannson einen halbhohen Ball auf Agrafiotis, der im Strafraum auf Kaya ablegte. Wiesbadens Stürmer zog direkt ab und traf oben in den Knick (19.). Kurz vor der Pause hatte Wiesbaden die Chance zur Führung, doch Agrafiotis scheiterte nach einer Ecke per Kopf an Quindt (44.).
So wie die erste Halbzeit begann, startete auch der zweite Durchgang: Mit einem Tor des TSV Havelse. Belkahia köpfte den Ball nach einer Düker-Ecke gefühlvoll ins Eck (51.). Wiesbaden bemühte sich um einen neuerlichen Ausgleich, vor allem Kaya ließ nicht locker. Nach einem Steckpass von Berger war der Torschütze zum 1:1 vor Quindt, der wiederum stark parierte (57.). Die Gastgeber drückten auf den Ausgleich, konnten sich aber nicht belohnen. Mockenhaupt brachte den Ball per Kopf vor das Tor. Agrafiotis stand eigentlich goldrichtig, konnte den Ball aber unter Gegnerdruck nicht kontrollieren (70.). Havelse klärte und konterte zehn Minuten später mustergültig. Ilic ließ Neubert stehen und schob ins lange untere Eck (80.). Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Berger, der drei Minuten später einen Foulelfmeter verwandelte (83.). Havelse überholt durch den Sieg den FC Erzgebirge Aue, hat aber noch elf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Wiesbaden fällt durch die zweite Niederlage in Folge auf Platz acht und ist mit zwölf Punkten auf den Relegationsplatz aus dem Aufstiegsrennen raus.
Den überraschenden Sieg bei Hansa Rostock wollte Viktoria Köln vergolden – und legte entsprechend erfolgreich los. Nach einer Klärungsaktion von Besuschkow rauschte Eisenhut heran und wuchtete den Ball ins untere Eck zur Führung (16.). Köln blieb dran, verpasste das 2:0 zunächst durch Tonye, traf dann aber durch Otto. Der Stürmer ließ zunächst zwei Gegenspieler stehen und traf mit einem satten Schuss ins kurze Eck (26.). Die Schanzer waren vor allem in der Offensive oft zu unkreativ – Köln brachte die Führung in die Kabine.
Aus der kam der FCI deutlich verbessert, hatte aber Glück. Tonye erzielte das 3:0, doch sein Tor zählte wegen Abseits nicht. So verkürzte Sturm. Mit zwei Übersteigern ließ der Angreifer Sponsel stehen und traf ins kurze Eck (51.). Dennoch tat sich die Elf von Wittmann schwer, kam erst in der 70. Minute wieder zu einer Chance. Christensen entschied ein Laufduell mit Tonye für sich und flankte auf den zweiten Pfosten. Besuschkow köpfte aber über das Tor. Köln festigte mit dem zweiten Sieg hintereinander den elften Platz, der FCI bleibt trotz der dritten Niederlage in Folge auf dem 14. Rang.









































