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·22 de abril de 2026
Hansa Rostock und der Holten-Poker: Shapourzadeh zwischen Aufstiegstraum und Kaderumbau

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Beim FC Hansa Rostock drehen sich die Planungen für die kommende Saison immer stärker um die Personalie Emil Holten – und um gleich ein Dutzend auslaufender Verträge. Der 29-jährige Mittelstürmer, ausgeliehen vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg, steht bei Hansa aktuell bei 13 Saisontoren und ist damit einer der treffsichersten Angreifer der 3. Liga. Ohne seine Treffer wäre die Kogge im Aufstiegsrennen wohl kaum so aussichtsreich platziert.
Holten ist jedoch nur das prominenteste Beispiel für zahlreiche offene Personalfragen. Insgesamt zwölf Spieler besitzen Verträge, die im Sommer enden – darunter gleich drei Torhüter (Benjamin Uphoff, Max Hagemoser, Philipp Klewin), mehrere Defensivkräfte (Viktor Bergh, Nico Neidhart, Jan Mejdr, Felix Ruschke) sowie wichtige Mittelfeldakteure wie Chris Kinsombi, Adrien Lebeau, Lukas Kunze und Cedric Harenbrock.
Kernfakten zur Lage bei Hansa:
Gerade Holten, 1,95 Meter groß, physisch stark und kopfballgefährlich, hat sich in Rostock mit seiner Präsenz im Strafraum und seiner Effizienz (Trefferquote deutlich über Liga-Durchschnitt) zu einem echten Unterschiedsspieler entwickelt.
Sportdirektor Amir Shapourzadeh (43), der seit 2024 die sportliche Ausrichtung und Kaderplanung verantwortet, lässt einen Verbleib des Dänen ausdrücklich offen. Man befinde sich in gutem, transparentem Austausch mit Holten und dessen Berater. Entscheidend sei, dass der Stürmer wisse, was er an Hansa habe: einen Stammplatz, Vertrauen und ein Umfeld, in dem er seine Qualitäten voll einbringen könne.
Ein wichtiger Trumpf: Hansa besitzt für Holten eine Kaufoption, sein Marktwert liegt derzeit bei rund 500.000 Euro – für einen Torjäger seiner Kategorie ein vergleichsweise moderater Betrag.
Die große Unbekannte bleibt die Ligazugehörigkeit. Rostock kämpft weiter um den Sprung in die 2. Bundesliga, gleichzeitig muss Shapourzadeh zwei Szenarien parallel vorbereiten. Gegenüber Magenta TV betonte er, die doppelte Planung sei zwar „doppelt so viel Arbeit“, aber ein Luxusproblem – schließlich dürfe man sich überhaupt ernsthaft mit der 2. Liga beschäftigen. Ziel sei es, für beide Varianten – Aufstieg oder Verbleib in Liga drei – frühzeitig belastbare Konzepte zu haben.









































