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·7 de julio de 2026

"Hat mich sehr belastet": Lohkemper übt Kritik zum Abschied

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Lange hatte sich der Transfer von Waldhof-Stürmer Felix Lohkemper zum SV Sandhausen gezogen, seit Montagabend ist der Wechsel fix. Bei Instagram äußerte sich der 31-Jährige nun erstmals – und übte dabei Kritik an den Verantwortlichen der Buwe. 

Freistellung aus anderen Gründen?

Sie geht unschön zu Ende, die Zeit von Felix Lohkemper beim Waldhof, nachdem der Stürmer bereits im Endspurt der vergangenen Spielzeit suspendiert worden war. "Ich hätte mich gerne anders verabschiedet", sagt Lohkemper in einem Video bei Instagram. Nur allzu gerne hätte er die Saison zu Ende gespielt, doch "das wurde leider durch meine Suspendierung, die von Vereinsseite mit meinem Wechselwunsch begründet wurde, auf eine Art und Weise unmöglich gemacht, die mich schon sehr belastet und enttäuscht hat."


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Zwischen den Zeilen deutet Lohkemper damit an, dass die Freistellung andere Gründe hatte. Näher darauf eingehen dürfe er aus vertraglichen Gründen aber nicht, woran er "schon sehr hart zu schlucken" gehabt habe. Schon vor seinem Aus beim Waldhof hatte Lohkemper mehrfach interne Unstimmigkeiten angedeutet: "Nach außen hin ist Ruhe, aber intern haben wir schon Probleme. Darauf gehe ich jetzt nicht ein, aber da ist nicht alles so, wie es vielleicht scheint", so seine Aussage Ende April.

Zusammenarbeit mit "gewissen Personen" nicht mehr möglich

Gleichzeitig habe ihn die Suspendierung in seiner Einschätzung zu "gewissen Personen" bestätigt und bekräftigt, "dass eine zukünftige Zusammenarbeit nicht möglich ist". Auch hier lässt Lohkemper Raum für Spekulationen und zudem offen, wen er konkret meint. Stattdessen betont er: "Egal ob beruflich oder privat: Ich lege sehr viel Wert auf Ehrlichkeit, Fairness und einen respektvollen Umgang miteinander."

Trotz aller Zuneigung zum Verein und den Fans habe er nicht über seinen Schatten springen können. "Da bin ich dann auch zu konsequent und ein Stück weit auch zu stolz", so Lohkemper, der sich selbst treu bleiben wollte. Deshalb sei er vor zwei Jahren auch zum Waldhof gekommen, "weil ich Familie, Fußball und Heimatnähe unter einen Hut bringen wollte". Das kann er künftig auch weiterhin, schließlich läuft der Stürmer künftig für den nur 26 Kilometer von Mannheim entfernten SV Sandhausen auf.

Dank an die Fans

Trotz der unschönen Begleiterscheinungen seines Wechsels dankt er den Fans "für die tollen Momente, die ihr mir geschenkt habt. Ich hoffe, ich konnte ab und zu mal was zurückzahlen". Er habe es geliebt, im Carl-Benz-Stadion aufzulaufen. "Eure großartige Unterstützung werde ich vermissen. Ihr werdet in positiver Erinnerung bei mir bleiben, ich bei euch hoffentlich auch." Womöglich wird es im Landespokal in der kommenden Saison bereits zum Wiedersehen kommen.

Die Buwe haben auf die Äußerungen Lohkempers bislang noch nicht reagiert. Allerdings hatte Ex-Trainer Luc Holtz bereits im Mai Kritik an den vorherigen Aussagen des Stürmers geübt und diese als "grenzwertig" bezeichnet. Zudem stellte der Luxemburger klar: "Niemand ist größer als der Verein. Weder Felix, noch ich oder irgendein anderer."

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