Havelse macht Not zur Tugend: "Warum nicht fünfmal gewinnen?" | OneFootball

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·13 de abril de 2026

Havelse macht Not zur Tugend: "Warum nicht fünfmal gewinnen?"

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Der TSV Havelse lebt noch! Dank eines 2:0-Siegs im Kellerkracher mit dem 1. FC Saarbrücken sind die Niedersachsen auf acht Punkte an das rettende Ufer herangerückt. Aber die maximale Punktausbeute aus den letzten fünf Spielen dürfte nötig werden, um das Wunder zu schaffen. Doch Cheftrainer Samir Ferchichi will nichts ausschließen.

"Müssen gewinnen, sonst ist es vorbei"

Erst demontierte Havelse den SV Wehen Wiesbaden nach Strich und Faden, dann setzten sich die Niedersachsen auch noch gegen Saarbrücken durch. Zweimal in Folge gewann die Mannschaft von Samir Ferchichi in dieser Saison noch nicht, doch besser hätte der Zeitpunkt kaum sein können, um das nachzuholen. In Havelse keimt Hoffnung auf. "Wir müssen gewinnen, sonst ist es vorbei. Das haben wir heute gemacht", hob Leon Sommer bei "MagentaSport" hervor, dass die Niedersachsen mit dem Rücken zur Wand neue Kräfte freisetzen. Der Abwehrspieler war es auch, der mit seinem dritten Saisontor den Sieg einleitete.


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"Wir haben richtig Bock und werden nicht aufgeben", versprach der 25-Jährige, dass Havelse in den letzten fünf Partien alles in die Waagschale werfen wird, um das große Fußballwunder noch zu schaffen. Es wäre eine außergewöhnliche Aufholjagd, wenn der Rückstand zum rettenden Ufer im Endspurt noch wettmachen würde. "Wir wollen uns jetzt hier bestmöglich verkaufen. Deswegen geht es nicht darum, Geschichte zu schreiben, sondern, den Moment wahrzunehmen und da zu sein", so der Cheftrainer, der auf die beschaulichen Mittel in Havelse verwies. Und trotzdem betonte auch Ferchichi: "Warum sollte man das nicht schaffen, fünf Spiele zu gewinnen?"

"Fand uns in allen Belangen besser"

Zumal Havelse besonders gegen Saarbrücken seine Nervenstärke demonstrierte. "Wenn man Spiele gewinnen möchte, dann muss man erstmal defensiv sicher stehen. Ich habe das nicht so gesehen, dass das Chancenplus auf Seiten der Gäste lag", bekräftigte Ferchichi, dass sich seine Mannschaft gegen den FCS gut verkauft hatte. Obwohl die erste Halbzeit noch äußert mager herüber kam. Der TSV-Coach sah das anders – erst recht im Vergleich zur Spielweise des Gegners. "In der Spielstruktur fand ich uns in allen Belangen besser. Schlussendlich gab es heute einen maximal verdienten Sieger." Und das war Havelse, das im Endspurt aufbegehrt. Ferchichi war zufrieden: "Ich habe nur Liebe für meine Mannschaft." Am kommenden Samstag (16:30 Uhr) folgt der nächste Abstiegskracher beim SSV Ulm.

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