REAL TOTAL
·7 de abril de 2026
Heim-Pleite gegen Bayern – Real dank Mbappé aber noch nicht tot

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·7 de abril de 2026

Kylian Mbappé ließ Real gegen Bayern herankommen – Foto: Aitor Alcalde/Getty Images
MADRID. So wird das wohl nichts mit dem 16. Henkelpott. Als wäre die Aufgabe gegen die vermeintlich beste Mannschaft Europas im Vorfeld nicht schon schwierig genug gewesen, braucht es jetzt einen umso größeren Mammutakt, um das Halbfinale der Champions League noch zu erreichen. Anders als im Achtelfinale gegen Manchester City (3:0) hat Real Madrid das Hinspiel im Estadio Santiago Bernabéu gegen den FC Bayern München nicht nutzen können. Zum Auftakt des Viertelfinals setzte es am Dienstag eine 1:2-Niederlage.
Immerhin: Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand darf der 15-fache Triumphator der Königsklasse dank des Anschlusstreffers von Kylian Mbappé zum Endstand noch auf das Weiterkommen hoffen.
Das Rückspiel findet am Mittwoch kommender Woche in der Allianz Arena statt (21 Uhr). Dort, wo das Team von Vincent Kompany in der Regel selbst nicht torlos bleibt. Ein doppelter Vorteil für die Münchner, die dem Halbfinale gegen Paris Saint-Germain oder den FC Liverpool zweifellos wesentlich näher sind als die Merengues.
Real und Bayern lieferten sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften gingen nicht zu sehr ins Risiko und hatten ihre Phasen, in denen sie den Gegner mit Ballbesitz tief in dessen Hälfte drängten. Während die Blancos im ersten Durchgang oft auf schnelle Umschaltsituationen nach Ballgewinn setzten und unter anderem durch Mbappé (16./29.) auf etwas mehr Abschlüsse kamen (9:8 Schüsse, 4:3 Torschüsse), hatten die Münchner die unter dem Strich gefährlicheren Möglichkeiten – von Real zum Teil selbstverschuldet.
Schon in der neunten Minute hätte das Netz beinahe gezappelt, als Álvaro Carreras in höchster Not unmittelbar vor der eigenen Linie klärte. Dayot Upamecano traf den Ball nicht richtig, nur mit den Stollen. Sergne Gnabry konnte nach einer knappen halben Stunde fast ein Geschenk von Thiago Pitarch annehmen. Der Youngster spielte dem Bayern-Angreifer das runde Leder fahrlässig im eigenen Strafraum in den Fuß, Thibaut Courtois Vertreter Andriy Lunin parierte mit dem Arm (28.).
Mbappé kam vor dem 0:1 zu zwei guten Chancen, beide Male parierte Manuel Neuer – Foto: Aitor Alcalde/Getty Images
Eine weitere Top-Chance. Angesichts dessen ging es in Ordnung, dass die Münchner noch vor der Halbzeitpause zu ihrem Führungstor kamen. Gnabry steckte geschickt durch auf Luis Díaz, der Trent Alexander-Arnold entwischte und vor Lunin souverän einschob (41.).
So bitter der erste Abschnitt endete, so bitter begann der zweite. Gerade mal 20 Sekunden nach dem Wiederanpfiff fing sich ein schläfriges Real das 0:2 ein. Vinícius Júnior spielte Álvaro Carreras auf der linken Seite hoch an, woraufhin dieser den Ball nicht verarbeiten konnte und ihn an Aleksandar Pavlović verlor. Über Michael Olise landete das Spielgerät zentral vor dem Strafraum bei Harry Kane, der es ins untere rechte Eck beförderte (46.).
Ein Schock für die Hausherren, die in der Folge umso mehr unter Zugzwang standen, sich in dieser Partie zurückzumelden. Im Stadion wurde es unruhiger, die Real-Stars wirkten verunsicherter, hätten nach rund einer Stunde mit Bayerns Hilfe aber den Anschluss erzielen können. Upamecano misslang ein Kopfball-Rückpass auf Neuer, woraufhin Vinícius frei vor dem 40-Jährigen auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte (61.). Er ließ damit eine 100-prozentige Chance liegen. Wenig später scheiterte Mbappé mit einem Schuss aus halbrechter Position erneut am stark parierenden Neuer (65.).
Vinícius vergab eine Top-Chance – Foto: Angel Martinez/Getty Images
Das überfällige Tor holten sich die Madrilenen erst rund eine Viertelstunde vor dem Ablauf der regulären Spielzeit. Trent Alexander-Arnold bediente Mbappé von der rechten Seite aus mit einer flachen Hereingabe – und diesmal überwand der Franzose Neuer (74.). Der Abschluss landete zunächst an der Latte, sprang dann klar hinter der Linie auf. Real warf noch mal alles nach vorn, war der Ausgleich aber nicht vergönnt. Schuld: die an diesem Abend schwache Chancenverwertung.
Die Aufstellung kamen ohne Überraschung daher. Jude Bellingham nahm erneut zunächst auf der Bank Platz, dafür kehrten Pitarch und der in LaLiga zuletzt gesperrte Federico Valverde in die Startelf zurück. Mbappé und Vinícius bildeten erstmals seit dem 21. Februar von Anfang an die Doppelspitze.
Großer Abend im Bernabéu – Foto: David Ramos – UEFA/UEFA via Getty Images
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