FC Schalke 04
·16 de enero de 2026
Hertha BSC: Gleiche Marschroute, gefestigter Kern

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Mit einem festen Ziel vor Augen beginnt für Hertha BSC der zweite Teil der Saison. In diesem wird Chef-Trainer Stefan Leitl weiter auf die Mannschaft bauen, die im Laufe der Hinrunde ihre Qualität beweisen konnte. Nach der Winterpause warten auf die Hauptstädter in kurzer Zeit gleich mehrere Bewährungsproben.
Aus der Pole-Position heraus startet Hertha BSC nicht in die Rückrunde: Sechs Zähler trennen die Berliner von einem direkten Aufstiegsplatz, der vor Beginn der Saison 2025/2026 als Ziel ausgerufen wurde. Nach dem verpatzten Start – die Alte Dame errang erst am 5. Spieltag den ersten Sieg – versteht sie sich aber ohnehin bisweilen als Jäger. Und fühlt sich in der Rolle augenscheinlich wohl: Von den jüngsten acht Ligabegegnungen verlor Hertha BSC nur eine. 17 Zähler sind in dem Zeitraum die beste Ausbeute aller Mannschaften.
Chef-Coach Stefan Leitl dürfte also versuchen, die Form des Jahresendes 2025 zu konservieren. Zeitgleich bedeuten die beiden Remis bei der SpVgg Greuther Fürth (3:3) und zu Hause gegen Arminia Bielefeld (1:1) auch Luft nach oben. Im Trainingslager in Portugal hatten die Berliner jedenfalls eine Woche Zeit, an ihrer Form zu feilen. „Wir haben versucht, an den Themen zu arbeiten, die für die Zweite Liga notwendig sind“, gab Leitl zu Protokoll.
Auf seine Elf wartet im eigenen Wohnzimmer gegen den FC Schalke 04 zum Auftakt, aber auch in den Wochen danach, ein straffer Wiederbeginn. Bis zum 23. Spieltag misst sich die Hertha nämlich einmal mit der kompletten Top fünf der aktuellen Tabelle. An der Algarve habe sich das Team für die anstehenden Aufgaben noch einmal eingeschworen, so Leitl. „Wir sind im Kern noch mal enger zusammengerückt und haben den Teamgedanken gestärkt.“
Größere Einflüsse von außen dürften bis zum Schließen des Transferfensters Ende Januar nicht mehr dazu kommen. Geschäftsführer Dr. Peter Görlich jedenfalls prophezeite während des Portugal-Aufenthalts nur wenig Veränderungen bei den Hauptstädtern: „Wir vertrauen diesem Kader. Es ist ein wirklich sehr guter Kader, mit ganz verschiedenen Charakteren und verschiedenen Stärken im Spiel.“ Wenn, müssten wohl erst aktuelle Profis den Zweitligisten verlassen, ehe Neuzugänge in Frage kämen.
Bange sollte deshalb niemanden sein, der es mit der Hertha hält. Die aktuelle Achse bringt schließlich Qualität in jedem Mannschaftsteil auf den Rasen: Torwart Tjark Ernst gehört zweifellos zu den besten Keepern der Runde. Er bildet unter anderem mit Linus Gechter und Márton Dárdai die drittbeste Abwehr der Liga, die gegen den S04 jedoch den Ausfall des rotgesperrten Toni Leister auffangen muss. Davor wirbeln auf den Außen Fabian Reese, der mit elf Torbeteiligungen Topscorer ist, und Marten Winkler (sieben Scorerpunkte). Im Mittelfeldzentrum zieht Michaël Cuisance die Fäden, in der Spitze konnte Luca Schuler im Laufe der Hinrunde mit fünf Treffern Eigenwerbung betreiben.









































