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·19 de mayo de 2026

Hertha BSC vor dem XXL-Umbruch: Über zehn Abgänge drohen!

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Hertha steht vor einem heißen Transfersommer

Bei Hertha BSC deutet sich nach der enttäuschenden Zweitliga-Saison ein massiver Umbruch an. Der Bundesliga-Aufstieg wurde deutlich verpasst, am Ende stand nur Platz sieben. Statt Aufbruchsstimmung herrscht rund um den Klub große Unsicherheit. Sportlich, finanziell und personell warten auf die Berliner schwierige Wochen.

Mehr als zehn Spieler könnten den Verein verlassen oder stehen zumindest vor einer unklaren Zukunft. Für Sportdirektor Benjamin Weber und Trainer Stefan Leitl wird die Kaderplanung damit zur großen Herausforderung.


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Erste Abgänge stehen bereits fest

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Leistner verlässt Berlin – Photo by Maryam Majd/Getty Images

Ein Teil des Umbruchs ist bereits offiziell. Toni Leistner, John Brooks, Diego Demme, Jeremy Dudziak und Tim Hoffmann wurden von Hertha BSC verabschiedet. Gerade die Abgänge erfahrener Spieler wie Leistner, Brooks und Demme bedeuten einen deutlichen Einschnitt in die Kaderstruktur.

Dazu kommen zwei Leihspieler, die zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Dawid Kownacki geht zurück zu Werder Bremen, Maurice Krattenmacher kehrt zum FC Bayern zurück. Auch damit verliert Hertha weitere Optionen für die Offensive und das Mittelfeld. Schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass der Kader der kommenden Saison deutlich anders aussehen wird.

Finanzielle Lage erhöht den Druck

Hertha muss im Sommer offenbar auch wirtschaftlich handeln. Der Klub braucht Einnahmen und dürfte erneut auf Transferüberschüsse angewiesen sein. Im Vorjahr gelang das unter anderem durch die Verkäufe von Ibrahim Maza zu Bayer Leverkusen und Derry Scherhant zum SC Freiburg.

Auch in diesem Sommer könnten junge Spieler und Leistungsträger zu wichtigen Einnahmequellen werden. Besonders Kennet Eichhorn steht im Fokus. Beim Senkrechtstarter scheint weniger die Frage zu sein, ob er Hertha verlässt, sondern eher, welcher Klub am Ende den Zuschlag erhält. Durch eine Ausstiegsklausel könnten Hertha Einnahmen zwischen zehn und zwölf Millionen Euro winken.

Mehrere Leistungsträger mit offener Zukunft

Neben Eichhorn gibt es weitere Personalien, die Hertha beschäftigen. Marten Winkler soll seinen Wechselwunsch bereits geäußert haben. Auch Fabian Reese, Tjark Ernst und Linus Gechter sollen sich mit einer Veränderung befassen.

Bei Gechter soll es Interesse aus Italien und der Türkei geben. Auch Márton Dárdai und Julian Eitschberger werden mit möglichen Abgängen in Verbindung gebracht. Damit betrifft der drohende Umbruch nicht nur Ergänzungsspieler, sondern auch Spieler, die in der vergangenen Saison eine größere Rolle gespielt haben oder als wichtige Zukunftsbausteine galten.

Besonders bitter wäre für Hertha, wenn neben erfahrenen Kräften auch mehrere junge Spieler mit Entwicklungspotenzial gehen. Genau diese Mischung sollte eigentlich die Basis für einen neuen Anlauf in Richtung Bundesliga bilden.

Leitl angezählt nach schwachem Saisonende

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Leitl ist bei Hertha gescheitert – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Auch Trainer Stefan Leitl steht nach dem Saisonende unter Druck. Vier Niederlagen aus den letzten sechs Spielen haben die Stimmung deutlich verschlechtert. Der Tiefpunkt war das 1:6 in Bielefeld am letzten Spieltag.

Die Fans reagierten mit deutlichem Frust, unter anderem mit „Leitl raus“-Rufen. Eigentlich war der Plan, mit Geschäftsführer Peter Görlich, Sportdirektor Benjamin Weber und Leitl auf Kontinuität zu setzen. Nach dem schwachen Schlussspurt wirkt dieser Weg aber deutlich wackeliger als noch vor einigen Wochen.

Gerade in einem Sommer mit vielen Abgängen braucht Hertha eine klare sportliche Linie. Die Frage ist, ob Leitl der Trainer sein wird, der diesen Neuaufbau moderieren darf.

Neue Spieler müssen kommen

Hertha wird nicht nur Spieler verlieren, sondern auch nachlegen müssen. Laut Bericht stehen mindestens ein Linksverteidiger, ein zentraler Mittelfeldspieler und ein Mittelstürmer auf der Liste. Je nachdem, wie viele Spieler tatsächlich gehen, könnte der Bedarf aber noch deutlich größer werden.

Auch mit Michal Karbownik sollen Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen. Gleichzeitig steht Talent Yunus Ünal offenbar kurz vor einem Wechsel zu Hannover 96. Das zeigt: Die Personalplanungen laufen bereits auf mehreren Ebenen.

Für Hertha geht es dabei nicht nur darum, Lücken zu schließen. Der Klub muss einen Kader bauen, der trotz finanzieller Grenzen konkurrenzfähig ist und wieder mehr Stabilität auf den Platz bringt.

Eine Mannschaft mit vielen Fragezeichen

Der Sommer könnte für Hertha BSC richtungsweisend werden. Der Klub muss Einnahmen erzielen, Leistungsträger ersetzen, Talente halten oder teuer verkaufen und gleichzeitig eine neue sportliche Struktur schaffen. Das ist eine komplizierte Aufgabe.

Der drohende XL-Umbruch zeigt, wie groß die Baustellen nach der verpassten Rückkehr in die Bundesliga sind. Hertha wollte eigentlich mit Kontinuität den nächsten Schritt gehen. Stattdessen steht der Verein nun vor einem Neustart mit vielen offenen Fragen.

Was meint ihr: Braucht Hertha diesen großen Umbruch oder wäre mehr Kontinuität der bessere Weg?

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📷 Photo by Maryam Majd/Getty Images und Christof Koepsel/Getty Images

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